Samstag, 26. Januar 2008

Kann der Mensch ohne Gott

Kann der Mensch ohne Gott auskommen, oder braucht er ihn, um auf unseren Plane­ten existieren zu können?Nach meinen Verständnis hat die Evolution das Leben aus dieser Erde erschaffen, beginnend mit Mikroorganismen bis hin zu den Sauriern. Die Geschichte der Natur auf unserem Planeten ist sehr farbig an Tieren und Pflanzen und an ständigen Veränderungen der Landmassen sowie der Meere.

Wir Menschen sind am Ende der Entwicklung in der Evolution von Tieren und Pflan­zen oder fast am Ende dieser Entwicklung. Jetzt sind wir da, mit ungeheuren geisti­gen Fähigkeiten und der Fähigkeit, wirklich kreativ zu sein.

So schufen wir erst die Naturgeister und Domänen, dann die vielen Götter und schliesslich einen Gott, mit den verschiedenen Bezeichnungen. Ich kann nur von den drei grossen Weltreligionen ausgehen, weil ich den Buddhismus hier einmal aussch­liesse, weil er keinen Gott in seinen Lehren kennt, darum ist mir diese Religion we­sentlich sympathischer als die anderen Weltreligionen.

Mit dem einen Gott, in diesen Religionen, schuf der Mensch sich ein Vorbild nach seinem Bilde, er stellte ihn dar, als Menschen, der stärker und allwissend ist, aber nicht nur mit den menschenlichen Stärken auch mit seinen Schwächen.

Ich habe mich in der Vergangenheit in meinen Leben oft mit den nordischen Göttern beschäftigt, aber auch mit der Geschichte der nordischen Völker, und habe dann ent­deckt, dass die Götter der Nordländer gleich im Verhalten der Nordländer selbst wa­ren.

Für den Germanen war es wichtig, nicht da zu sterben, wo man mit dem Arsch auf Heu oder Reisig lag, sondern auf dem Schlachtfeld, damit man als gefallener Krieger auch nach Walhalla kommt, so ein Mist, die hätten lieber für den Frieden unter den Menschen etwas tun können.

Die anderen Religionen, Judentum, Christentum und Islam beten nur zu einem Gott, der im Judentum:Jahwe, im Christentum: Gott und im Isalam: Allah heißt, aber ein und dasselbe fiktive Wesen ist, zu dem die Gläubigen dieser drei Religionen beten.

Aber was ist bisher geschehen, die Religionen wurden ständig zum Anlass genom­men, gegeneinander Krieg zu führen, aus missionarischen Gründen, mit Ausnahme des Judentums, das nicht missioniert.

Das eigentliche Thema heisst doch: kann der Mensch ohne Gott? Ich verhalte mich jetzt neutral, weil ich tolerant gegenüber den Menschen, was sie auch sagen, es hat immer einen wahren Hintergrund, oder lüge ich?

Als Kind habe ich manchmal zu Gott gebetet, denn ich musste auf Wunsch meiner Mutter getauft und später konfermiert werden. Es hat auch geklappt, obwohl mich der Pastor gerne aus dem Konfermantenkreis entfernt hätte, mir wäre es schnurz egal gewesen.

Da habe ich schon bemerkt, das Gott, wenn es ihn gegeben hätte, nicht da war, be­sonders dann, wenn man ihn gebraucht hätte. Ich selbst habe keine Beziehung zu Gott und kann alleine leben. In den letzten Jahre habe ich oft erfahren, dass die geis­tigen Fähigkeiten es sind, die uns befähigen zu leben, und uns am Leben erhalten. Aber dieses Argument bezieht sich nur auf mich.

Viele Menschen können nicht ohne Gott, weil sie ein Vorbild, einen Beschützer oder einen Leitfaden brauchen, um zu leben. Sie sehen im fiktiven Wesen das Symbol des Lebens, und richten sich nach dem, was angeblich von ihm in einem Buch – die Bibel – niedergeschrieben wurde. Natürlich hat er nicht selbst diese Texte geschrieben, sondern auserwählte Menschen haben die Arbeit für ihn getan, und das ging über Jahrtausende, mit ständigen Veränderungen im Text, aber auch jetzt ist keine Ruhe damit, es wird weiter verändert.

Ich sage mir immer, wenn Menschen im Leben Unsicherheiten zeigen und eine Stütze brauchen, dabei Gott als ihre Stütze auswählen, dann sollten sie es machen. Sie sol­len sich nicht nach denen richten, die sagen: ich brauche keinen Gott, sondern sie müssen ihr Wunschdenken, einen Beschützer zu wollen, aussprechen und dazu ste­hen.

Ich wünsche allen Menschen viel Glück und sehr viel Frieden.

ich denke also bin ich und weiss, dass ich nichts weiss“

Keine Kommentare: