Montag, 7. Januar 2008

Jugendstrafrecht verschärfen

Die CDU möchte für den anstehenden Wahlkampf in einigen Bundesländern das Thema „Jugend­strafrecht“ aufnehmen, mit dem Wunsch, die Wahlen wieder gewinnen zu können.

Es ist an der Zeit, das Jugendstrafrecht zu überprüfen, ob es noch zeitgemäß ist, oder ob Verände­rungen notwendig sind, damit die Jugendkriminalität nicht weiterhin ausufert, besondern im Be­reich der Gewaltdelikte.

Hier darf man nicht davon ausgehen, zu unterscheiden, ob der jugendliche Straftäter ein Ausländer ist oder ein Jugendlicher mit der deutschen Staatsangehörigkeit, das wäre zu einfach gefasst, son­dern Jugendliche sind Jugendliche, sie unterscheiden sich nicht nach Nationalitäten, höchsten nach Einflüssen durch die Kultur, in der sie leben.

Bei Jugendstrafrecht, das bei uns seit 1956 besteht, müssen Veränderungen vorgenommen werden, denn die Jugendlichen und Heranwachsenden sind früher reif geworden. Der Reifungsprozess be­trifft die geschlechtliche Reife sowie die Reife des Emotinalbereichs. Die geistige Reife, von der der Gesetzgeber ausgeht, ist wohl bei keinem Menschen gegeben, wenn man den Menschen genau­er betrachtet.

Wenn ein Mensch eine Straftat begeht, dann richtet er sich nicht nach der geistigen Reife, sondern er begeht Taten emotional oder rationaldenkend, aber die geistige Reife spielt dabei keine Rolle.

Man kann auch nicht dahingehend das Strafrecht unterteilen, indem man bestimmte Altersgrenzen heranzieht, denn das Handeln eines Täters richtet sich nicht nach seinem Lebensalter, sondern der Täter führt in dem Augenblick seine Tat aus, oder er plant die Ausführung einer Tat.

Recht oder Unrecht, ob es einem Menschen bewußt ist, dass kann sehr gut möglich sein, aber wenn ich die Verhaltensweisen und das anschließende Handeln eines Menschen betrachte, dann frage ich mich, gibt es für den Menschen überhaupt ein Rechts- oder Unrechtsbewußtsein?

Dieses Bewußtsein ist ein Bewußtsein, das übergeordnet ist und nur dem philosophischen Geist zu­geordnet werden kann. Für mich bedeutet es, wenn man philosophisch denkt, unabhängig von der philosophischen Methodenlehre, dann wird man auch ein Rechts- und Unrechtsbewußtsein entwi­ckelt haben.

Was die Gesellschaft mit Rechts- und Unrechtsbewußtsein meint, ist doch nur ein Anhaltspunkt, um besser oder auch leichter Recht zu sprechen.

Aber hier stellt sich wirklich die Frage, nach dem Rechts- oder Unrechtsbewußtsein? Ich bin mir wirklich nicht sicher, nachdem ich dieses Thema aufgegriffen habe, was ich getan habe, als ich die­ses Thema hier aufnahm, aber es ist eigentlich wichtig, wenn eine Partei das Jugendrecht als Wahl­thema nimmt.

Hier ergeben sich viele Themen, über die man sich auslassen kann, aber dazu möchte ich später kommen, also irgendwann einmal.

Ich wollte nur einmal die Frage aufwerfen, soll das Jugendstrafrecht verschärft werden oder nicht?

„ich denke also bin ich und ich bin also denke ich“



Keine Kommentare: