Donnerstag, 3. Januar 2008

Jugendliche Straftäter

Durch den Überfall von zwei Heranwachsenden auf einen 76-jährigen Mann ist es zu heftigen Dis­kussionen unter den Politikern gekommen, die einen wollen die Verschärfung des Jugendstraf­rechts, und die anderen wollen das Strafrecht so belassen, wie es ist.

Verschärfend kommt noch hinzu, dass beide Heranwachsenden Abkömmlinge von Ausländern sind, obwohl beide in Deutschland aufgewachsen sind, hier aber auch entsprechend viele Straftaten begannen haben.

Ein Politiker Namens Koch, trammelt jetzt aus wahltaktischen Gründen besonders auf diesen Fall herum, denn er ist ausländerfeindlich gesinnt, was er bei seiner ertsen Wahl zum Ministerpräsiden­ten gezeigt hatte, als es um die doppelte Staatsangehörigkeit ging. Dem Herrn Koch geht es nur dar­um, an die Macht zu bleiben, obwohl er politisch gesehen eine grosse Niete ist, wahrscheinlich auch menschlich.

Lassen wir einmal die dummen Politiker weg, denn denen geht es nicht um die Sicherheit der Bür­ger, sondern nur um die eigene. Wenn Stellen für die Polizei gestrichen werden, dann nur die Stel­len, die zum Schutz der Bürger geschaffen wurden, aber nicht die, die den Schutz der Politiker be­treffen.

Es ist wie immer darum, wie sollen jugendliche Straftäter bestraft werden? Bei der Bestrafung sollte immer der erzieherische Aspekt im Vordergrund stehen, d.h. die Strafe soll erzieherisch auf den Tä­ter einwirken. Das ist auch richtig und in meinem Sinne. Aber soll nicht das gesamte Strafrecht auf alle Straftäter erzieherisch einwirken, auch auf die erwachsenen Straftäter?

Es heißt eigentlich nichts Anderes als, dass der Straftäter eine Schadenswiedergutmachung gegen­über dem Opfer leistet, das kann man hauptsächlich in den Straftaten leisten, wenn der Straftäter zu einer Freiheitsstrafe zur Bewährung verurteilt wird oder zu einer Geldstrafe. Also wäre es ein Op­fer-Täter-Ausgleich, der schon vor knapp 30 Jahren in Baden-Württemberg eingeführt wurde.

Man sollte sich jetzt einmal durchringen, die Strafmündigkeit auf die Vollendung des 10.Lebensjah­res herabsetzen. Auch die Anwendung des Erwachsnenstrafrechts sollte dann auf das 18.Lebensjahr herabgesetzt werde. Denn ein Mensch, der in unserer Gesellschaft als 18-jähriger volljährig wird, der kann auch die Konsequenzen aus seinen Verhalten ziehen, wenn er eine Straftat begeht.

Seit dem dritten Reich verstecken wir uns gerne hinter einer sogenannten Liberalität im Strafrecht. Die Todesstrafe ist verachtenswert, denn kein Mensch auch nicht der Staat hat das Recht, jemand zu töten. Aber man kann Strafmassnahmen entwickeln, die erzeiherisch auf den Täter einwirken kön­nen, aber auch dem Opfer für das erlittene Unrecht zu entschädigen.

Die Menschen in unserer Gesellschaft sind keineswegs liberal im Denken, oft kommt auch das kon­servative Denken zum Vorschein, wie Rübe ab und sonstiger Blödsinn. Bei Straftaten gegen uns selbst, neigen wir gerne zum Rachegedanken gegen den Täter, aber die Sachlichkeit in diesen Fäl­len wäre angebrachter, dann würde ein Strafrecht wirklich einen erzieherischen Aspekt erfüllen.

„ich denke also bin ich und ich bin also denke ich“

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