Donnerstag, 24. Januar 2008

Homosexualität und Kirche

Heute weiss man, dass die Homosexualität eine Form von Sexualität auch in der Tierwelt ist, aber auch bei den Menschen. Davor kam man nicht mehr die Augen ver­schliessen und sollte man auch nicht.

Die verschiedene Religionen verbieten die gleichgeschlechtliche Beziehung zwischen den Menschen, weil sie meinen, das sei Teufelswerk, und es sei von Satan geschaffen, um die Menschen in Versuchung zu führen.

Ein Teil der Ärzteschaft sieht in der Homosexualität eine Krankheit, die sie, so die Meinung der Ärzte, mit Medikamenten heilen kann. Aber auch viele andere Men­schen betrachten Homosexuelle als Kranke.

Aber warum soll die Homosexualität eine Krankheit oder Teufelswerk sein, wenn es in der Kirche eine totgeschwiegene Homosexualität gibt?

Wenn ich die Angaben von früheren Schülern von Priesterseminaren so durchdenke, dann kann ich nicht umhing zu sagen, dass diese Schüler schon sehr oft in Jahren vor der Pubertät auf den Internaten waren. Die Sexualität entwickelt sich meistens wäh­rend der Pubertät, und da wird auch entschieden, zu welcher Form von Sexualität man dann für spätere Leben neigt.

Schon nach der Geburt neigen wird Menschen zu beiden Formen von Sexualität, Ho­mosexualität und Heterosexualität, also sind wir in dieser Zeit bisexuell, was normal ist. In der pubertären Phase entscheiden wir uns, das läuft alles unbewusst ab, homo­sexuell, heterosexuell oder bisexuell zu werden. Wenn man bisexuell ist, dann hat man nichts entschieden, sondern man hat seine Sexualität bewahrt.

Jetzt zurück zum Thema, und es fällt mir leicht zu sagen, auch unter den frommen Männern gibt es Homosexualität, denn wenn man sich als pubertierender Jüngling entschlossen hat, nur auf Männern sexuell zu reagieren, dann ist man homosexuell und man ist es. Gott wird es sicherlich gefallen, wenn seine Kinder glücklich sind und sich lieben, so wie es im Buch der Bücher steht, auch wenn im alten Testament steht, dass es verboten ist „bei einem Manne zu liegen“, so ist es eine rein menschli­che Entscheidung und keine göttliche.

Die katholisch-römische Kirche weiss genau, dass es auch in den Reihen ihrer Pries­ter Homosexualität gibt, sowie auch Heterosexualität, denn auch ein Priester der he­terosexuell ist , der wird sein Vergnügen bei Frauen in seiner Gemeinde suchen, wenn der Ehemann gerade unterwegs ist.

In Fragen der Homosexualität sollte man die Kirche im Dorf lassen, und doch still­schweigend diese Form von Sexualität dulden.

Schon aus Gründen der Sexualität bin ich dafür, das Zölibat aufzuheben, denn dieses von päpstlicher Seite verordnete Gesetz, verstösst gegen den Willen Gottes, er schuf uns, so die Aussage der Kirche, also schuf er auch jede Form von Sexualität, weil er seine Kinder glücklich sehen will.

Wenn Gott unser Vater ist, wir beten „Vater im Himmel“, dann verstossen wir gegen seinen Willen, wenn Männer in ein erzwungenes Zölibat leben, und wenn sie sich we­gen ihrer Homosexualität verstecken müssen. All das sieht Gott nicht gerne, und er wird nach dem Tode die, die gegen seinen Willen verstossen haben, zu einer Beichte rufen.

Aber welcher Priester bekennt sich heute offen zu seiner Homosexualität, keiner, und ich wüsste auch nicht, ob ich mich als schwuler Priester zu meiner sexuellen Neigung offen bekennen würde.

Es lebe die Freiheit des Geistes, er ist nicht einzuschränken, aber man sollte ihn im­mer benutzen, damit man weiss, man hat ihn.

Und die Geister, die ich rief, liessen mich nicht mehr los.

ich denke also bin ich und ich bin also denke ich“

Keine Kommentare: