Freitag, 18. Januar 2008

Gott ist tot (Nietzsche)

Was bedeutet eigentlich dieser Ausspruch „Gott ist tot“? Die orthodoxen Christen wurden es als eine Gotteslästerung auslegen, und den Schöpfer dieser Worte auf einem Scheiterhaufen verbren­nen. Aber der Inhalt dieser drei Worte bedeuten gewiss etwas Anderes, als nur diese blanken Wor­te, die einfach sind und auf irgendetwas hindeuten, aber auf was?

Wann ist Gott lebendig oder tot? Doch nur im Geiste des Menschen. Wenn er an Gott glaubt, dann ist Gott lebendig und lebt im Menschen. Aber wenn der Mensch nicht mehr an Gott glaubt, dann ist er tot für den Menschen. Das bedeutet, dass der Gläubige Gott am leben erhält, denn Gott lebt in ihm; der Atheist selber Glaubt nicht an Gott und Gott lebt nicht mehr in ihm, sondern ist tot.

Man spricht in der Bibel oder auch unter den Gläubigen, vom lebenden Gott und nicht vom toten. Aber bisher habe ich noch nie gehört, dass Gott tot ist, eigentlich von keinem Menschen. Erst bei Nietzsche bin ich darauf gestossen, dass Gott tot ist.

Ich glaube selbst nicht an Gott, denn für mich ist glauben gleichbedeutend mit nicht wissen. Aber ich würde nicht erklären, dass Gott tot sei, denn er ist für mich nicht da, also ist er auch nicht tot, denn wenn irgend jemand ist anwesend ist, dann kann er für mich auch nicht tot sein.

Da ich immer schon der Meinung war, dass jeder das glauben möchte, was er will, dann soll er auch glauben, und niemand darf ihm diesen Glauben nehmen oder abwertend darüber reden.

Als ich diese drei Worte von Nietzsche aufgriff, da dachte ich, was wirklich dahinter steckt. Aber habe ich den Hintergrund aufhellen können? Nein, denn diese Worte kamen aus einem Menschen, der wahrscheinlich verzweifelt war, weil er zu Gott betete, ihm zu helfen, aber er erhielt keine Ant­wort.

Aber offiziell gibt es viele oder soll es viele Menschen geben, die nicht an Gott glauben oder ihn damit für tot halten. Die Astronomie hat in den letzten Jahrzehnten sehr viel an Erkenntnissen über das Universum gewonnen haben und diese Ergebnisse an die Menschen weitergegeben haben.

Obwohl es unter den Wissenschaftlern einige gibt, die an Gott glauben, warum nicht.Der Glaube selbst schränkt wissenschaftles denken nicht ein, warum sollte er auch. Nur wenn man sich an Tat­sachen hält, das was man sieht, dann kann man schon Zweifel bekommen, ob es einen Gott wirklich gibt.

Wahrscheinlcih hatte Nietzsche gravierende Erlebnisse mit Mitmenschen gehabt, die ihm veran­lassten zu sagen, Gott ist tot; aber es ist schwer diese zu bejahen oder zu verneinen, also lasse ich es offen, nach der Ursache oder dem Hintergrund zu forschen, die zu dieser dreiwortigen Aussage führte.

Eines habe ich schon oft erlebt, dass Menschen in Notzeiten an Gott glauben, aber wenn es ihnen besser geht, dann von Gott abwenden, aber so etwas gibt es allen Religionen.

Ich selbst bin ein ganz Schlauer, weil ich alles offen lasse, ob Gott lebt oder tot ist, denn Gott wäre es gleich, weil alle Menschen nach ihrem Tode zu ihm kommen.

Na, jetzt habt ihr mich erwischt oder auch nicht. Glaubt an das, was ihr wollt, am Ende werdet ihr die Lösung erfahren.

ich denke also bin ich und ich bin also denke ich“

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