Mittwoch, 2. Januar 2008

Geschichten

In den letzten Tagen hatte ich mir Gedanken gemacht, was könnte ich mit meiner jetzt verlängerten Freizeit machen, ich habe mich vom Sport verabschiedet, und das es was Sinnvolles sein müsste.

Ich wollte schon immer einige kleine Geschichten schreiben, doch es blieb nur bei einem guten Vorsatz, so dass ich wohl mit einen Gedanken anfing, diese niederzuschreiben, aber letztendlich blieb es doch nur bei einem Gedanken.

Jetzt habe ich mir gedacht, fange im neuen Jahr an, und halte dich nur an die Gedanken, die durch deinen Kopf gehen und schreibe, danach kann ich es durchlesen und hin und wieder Korrekturen vornehmen.

Und siehe da, ich habe es geschafft, diesmal etwas niederzuschreiben, Figuren aus den Märchen in meine Geschichte zu übernehmen. Ich will diese Figuren zum Beispiel wie Hänsel und Gretel in einen Inhalt oder in einer neuen Form einer Geschichte verpacken, vielleicht gelingt es mir, damit meine Website einmal mehr anbietet, als nur die karge Kost, die in meinem Blog nachzulesen ist.

Wenn ich an die Geschichten meiner Tochter denke, und auch an die Anzahl guter Geschichten, dann konnte ich neidisch werden, aber mir fehlt die psychische Grundlage, neidisch zu werden, weil ich jedem Menschen gönne, im Leben Erfolg zu haben.

Aber was will ich mit meine Geschichten erreichen? Es ist immer die Frage, die man auf sich selbst bezieht, um darüber Klarheit zu bekomen, was willst du alter Knochen eigentlich, in dem Alter noch Schriftsteller zu werden?

Mir geht es eigentlich nur darum, die Freizeit auszufüllen, um nicht so in den Tag hineinzuleben, als versuche ich zu schreiben, zu lesen und auch, was man nicht für möglich hält, zu malen. Wirk­lich, ich male.

Das hätte ich vor fünf Jahren selbst nicht gedacht, dass ich einmal den kleinen Pinsel schwenke, um etwas auf die Leinwand zu bringen, aber es macht Spass, weil man in der Farbenkomposition, den Zustand seiner Psyche äussert.

Nun möchte ich einmal mit Märchenland anfangen, auch wenn ich jeden Tag eine Seite oder eine halbe Seite zu Papier bringe, ich wäre glücklich, wenn ich die Schreiberei über einen längeren Zeitraum durchhalten könnte, ohne wieder den Gedanken zu bekommen, es ist doch alles sinnlos.

Reisen wir uns alle glücklich, irgendwann kommt immer der Zustand der „Nichtvollendeten“.

„ich denke also bin ich und ich bin also denke ich“

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