Dienstag, 8. Januar 2008

Ende der Menschheit

Auch mir kommen manchmal die Gedanken, wann die Menschheit von diesem Planeten verschwin­det, so wie es schon anderen Pflanzen- und Tierarten passiert ist. Manchmal liest man in den Medi­en über das Ende der Menschheit. Es gibt Wissenschaftler, die dann davon ausgehen, dass ein Teil der Menschheit jegliche Art von Katastrophen überleben würde, um dann wieder als Basis für den Neuanfang einer Menschheit vorbereitet zu sein.

Nun gut, eines Tages werden wir von diesem Planeten verschwinden müssen, wenn sich die liebe Sonne ausdehnt und es dann auch heißer auf diesem Planeten wird, ob wir bis dahin die Raumfahrt beherrschen, um uns eine andere Heimat zu suchen? Ich denke, das wird die Frage sein, aber jetzt leben wir noch.

Es würde uns allen gut tun, wenn wir unseren Heimatplaneten bessern behandeln würden, als wir es bisher getan haben und noch immer tun. Weil unser Verstand dazu in der Lage wäre, aber ist es der Mangel an Vernunft, der es uns nicht möglich macht, besser mit dem Planeten umzugehen?

Die Evolution oder wer auch sonst, gab uns den Verstand, um zu überleben, also neue Überlebens­strategien zu entwickeln, aber die Vernunft, die sich aus der Einsichtsfähigkeit entwickelt, lässt bis heute auf sich warten. Aber warum fehlt es uns an Einsichtsfähigkeit?

Wir haben bis heute noch nicht unsere Primärtriebe überwunden, so wie den Aggressionstrieb und damit verbunden, den besitzergreifenden Trieb, der uns zu Sammlern machte. Sie sammeln und horten alles, was wir erwischen können, aber machen uns nicht klar, jetzt folgt die Einsichtsfähig­keit, dass eines Tages Schluß mit dem Sammeln ist, weil wir sterben.

Diese Gier, mehr zu besitzen als andere Menschen, das Raffen von Besitztümer, gibt uns den Stoss, uns weiter in Richtung des Endes der Menschheit begeben.

Ich denke, wir befinden uns schon seit einiger Zeit auf dem absteigenden Ast, der in Richtung „auf Nimmerwiedersehen zeigt“, so wie schon vorher viele Arten auf diesem Planeten verschwunden sind.

Und ich denke auch, es wird irgendein Virus aus dem Universum sein, der der Menschheit den Gnadenstoss verpasst, mir ist es egal, denn mein Leben ist dem Ende nahe, wenn mir noch einige Jährchen bleiben.

Trotz aller Unkenrufe, die ich hier von mir gebe, so leben wir doch weiter, auch ohne Gedanken an das Ende der Menschheit, einmal müssen alle Gäste gehen, so auch wir.

Es lebe das Leben, lebe jeden Tag so als wenn es dein letzter wäre, dann hast du das Leben hier auf diesem Planeten begriffen. Es geht nicht um die Illusion, der nachfolgenden Generation Reichtum überlassen, sondern einen gesunden Planeten. Um mehr geht es nicht.

„ich denke also bin ich und ich bin also denke ich“

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