Donnerstag, 24. Januar 2008

Ehe als kirchliches Ritual

Was ist eigentlich eine Ehe? Sie ist eine Verbindung von zwei Menschen, die unter­schiedlichen Geschlechts sind, also Mann und Frau, die durch ein kirchliches Ritual verbunden wird. Oder so etwas Ähnliches. Die gleichgeschlechtliche Ehe wird von den Kirchen als Ehe abgelehnt, so auch vom Staat. Der Staat duldet diese Ehen, aber gibt ihnen keinerlei Rechte, so wie sie einer Ehe nach christlichem Muster zugesteht.

Ich weiss nicht, wie unsere Vorfahren die Beziehungen von frau und Frau absegne­ten, aber so etwas wie eine Ehe wird es nicht gegeben haben. Unsere Vorfahren lieb­ten die Polygamie, denn Monogamie liebten sie gar nicht, auch heute nicht, wenn man es genau betrachtet

Zurück zur Ehe, also zur kirchlich abgesegneten Zweisamkeit. Warum macht man um die Ehe so ein grosses Spektakel, wenn es dabei um die Gültigkeit einer Zweibezie­hung geht, besonders wenn homosexuelle Paare heiraten wollen?

Es geht dabei einerseits um die Ablehnung der Homosexualität aus religiösen Grün­den, wird meistens vorgeschoben, aber es geht hauptsächlich darum, dass gleichge­schlechtliche Paare keine Kinder bekommen. Wer keine Kinder zeugt, der ist für die Kirche nicht relevant, weil er der Kirche keine neuen Mitglieder verschafft. Man muss doch einmal sehen, wie das Leben eines Kindes beginnt. Es wird getauft, dann kommt die Kommunion (katholischen Kirche) oder Konfirmation (in der evangeli­schen Kirche) und schliesslich wieder die Eheschliessung, so wird der Mensch von der Kirche abhängig.

An einer Eheschliessung verdienen alle sehr gut. Aber für die Kirche hat die Ehe­schliessung eine Besonderheit im Ritual, indem sie behauptet, die Ehe sei von Gott gegeben und könnte nur von ihm getrennt werden. Aber was bedeutet das, von ihm getrennt werden?

Der Priester spricht dann „bis das der Tod euch scheidet“, also muss die Frau mit ein und denselben Typen zusammenleben, der sich nicht wächst und dann stinkt wie Iltis, und dann noch die vielen anderen Männer, die herumlaufen und etwas Kusche­liges zum Vergnügen suchen. Und umgekehrt suchen die Männer wieder Freiwild für eine Nacht voller Vergnügen.

Was steckt nun hinter dem kirchlichen Ritual der Eheschliessung, ist es die Sorge, um die unermesslichen Orgien zwischen Frauen und Männern, oder ist es der Drang, durch die Eheschliessung rechtzeitig Nachswuchs für die Kirche zu bekommen, damit der Priesterstand seinen Unterhalt durch die Kirchensteuer erhält?

Die Kirche spricht von der Ehe als etwas Heiliges, also kann in ihren Augen nur Gott zwei Menschen unterschiedlichen Geschlechts zu einer Ehe zusammenbringen. Der Priester selbst gibt dieser Eheschliessung im Namen Gottes seinen Segen, und wen­det sich anschliessend einer weiteren Trauung zu.

Aber wer darf die Ehe trennen? Der Mensch wohl nicht? Gut, er kann einen Ehepart­ner töten, dann ist die Ehe geschieden, aber dann kommt der andere Eheparter in den Knast und hat nichts von der Scheidung, weil er nicht mit dem Grund dieser Scheidungsform zusammenleben kann.

Nun gut, ich habe auch kirchlich geheiratet, standesamtlich ist verpflichtend, wenn man eine Ehe vollziehen darf. Anderseits leben heute viele zusammen, wie in einer Ehe. Diese Trennungen sind leichter, man geht einfach wieder auseinander, und sag­te davor, es wird Zeit. Darunter kann man sehr viel verstehen.

Die Zukunft für eine Eheschliessung wird die sein, dass nur noch das Standesamt da­für in Frage kommt, und dass die kirchliche Eheschliessung wegfällt, denn die stan­desamtliche Eheschliessung bringt für die Eheparter steuerliche Vorteile.

Mir ist es egal, in welcher Form Menschen zusammenleben, in der Hauptsache, sie lieben sich. Der Tod hat eigene Gesetze.

ich denke also bin ich und ich bin also denke ich“


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