Sonntag, 20. Januar 2008

Das Ganze als Summe

Wenn man etwas betrachtet, dann muss man immer das Ganze sehen, denn das Ganze be­steht aus einer Summe von Teilen, die sich wie ein Puzzel zu einem Ganzen zusammenset­zen.

Überall, auch im Unsiversum wird ein Ganzes aus einer Summe von Teilen gebildet. Wenn wir das Universum betrachten, so stellen wir fest, dass Sterne ein Planetensystem bilden. Viele Sterne bilden bilden eine Galaxie. Dann bilden viele Galxien eine Gruppe von Galaxi­en, und mit anderen Teilchen und Materien wird dann das Universum als Ganzes gebildet. Also ist das Ganze zusammengesetzt aus der Summe von Teilen.

Ich betrachte nicht nur allein das Universum, sondern kehre zurück auf unseren Planeten, der genügend Beispiele eröffnet, so dass ich wieder aus vielen Teile eine Summe bilden kann, die zu einem Ganzen wird.

Ich nehme jetzt mich selbst als ein Produkt der Evolution und erkenne, dass ich aus einer Summe von Teilen zu einem ganzen Säugetier zusammengesetzt bin. Aus was bestehe ich in den Einzelteilen?

Ich habe viele Organe in meinem Körper, die verschiedene Funktionen habe. Erst einmal kommt das Nervensystem, das den Körper anregen soll, seine Organe in Tätigkeit zu setzen. Die Organe selbst haben eine eigene Funktion wie das Herz, das den Kreislauf des Blutes kontrollieren muss, damit mein Körper funktioniert. Das Blut transportiert die Energiestof­fe, um den Körper am Leben zu erhalten. Durch die Aufnahme von Flüssigkeiten, hier Was­ser, werden die Körperzellen aktiviert, zu arbeiten.

Dazu kommt der Kopf, unter dessen Schädeldecke das Gehirn lagert, die Schädeldecke hat die Aufgabe, die Gehirnmasse zu schützen. Ich habe Beine, die mir die Möglichkeit geben, mich fortzubewegen, um mich an anderen Orten zu begeben. Ich habe Arme, die es mir ge­statten, mittels den Händen an den Armen, etwas anzufassen, hochzuheben und nach allem zu greifen, was sich in der Reichweite dieser Arme befindet.

Wenn ich jetzt noch weiter meinen Körper betrachte, komme ich von den Makrobereich ind den Mikrobereich, so dass die Summe der Teile noch grösser wird, ich will aber nicht von einer Unendlichkeit der Summe an Teile sprechen, sondern hier sage ich nur, die umfassen­de Summe aller Teile ist ein Ganzes, der menschliche Körper.

Jetzt komme ich vom Verstand her etwas ins Schleudern, wenn ich mich frage, wo hört es auf, von einem Ganzen zu sprechen? Dort wo das Ganze in die Unendlichkeit übergeht, denn in der Endlichkeit ist die Summe der Teile zu einem Ganzen noch erfassbar, aber in der Unendlichkeit nicht mehr.

So kann ich aus sagen, das ganze Leben ist die Summe aus Erlebnissen und Erkenntnissen und führen so zu einem Ganzen.

Wenn ich mein Denken darüber, dass die Summe von Teilen zu einem Ganzen führen, er­gänzen und weiterführen würde, dann müsste mein Denken in Ewigkeit weitergehen, und einen Kreis bilden. So wäre Anfang und Ende gleich in der Summe der Teile eines Ganzen.

ich denke also bin ich und ich bin also denke ich“

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