Dienstag, 4. Dezember 2007

Verlängerung der Lebensarbeitszeit

Warum soll ein Mensch seine Lebensarbeitszeit verlängern, wenn die Arbeitsplätze rar sind, besonders für die Berufsanfänger. Diese Massnahme ist irgendwie absurd, nur weil die Politiker und einige ihrer Freunde aus der Wirtschaft und den Rentenversicherungswesen unfähig sind, eine andere Form zu finden, die dem Menschen die Möglichkeit gibt, seinen Lebensabend in Ruhe zu genießen.

Jetzt soll jeder bis zum 67.Lebensjahr arbeiten, egal ob der Beruf in diesem Alter schon lange keine harte körperliche Arbeit zulässt oder nicht.

Jetzt fehlen uns schon sehr viele Fachkräfte in einigen Arbeitsbereichen, was auf das Fehlen der Berufsausbildung in der Vergangenheit zurückzuführen ist. In der Vergangenheit wollte jeder Betrieb rationalisieren, um mehr Eigenkapital zu erwirtschaften, und aus diesem Grunde schloss man eine Berufsausbildung von Mitarbeitern aus, sondern gab ihnen nur eine Einweisung in den Beruf.

Aber genützt hat diese Einweisung nichts, weil die Produkte, die man herstellte qualitativ schlechter wurden.

Was tun? Für die Wirtschaft und die Politiker ist jetzt Jammer angebracht sowie immer. Sie suchen wieder einmal in die falsche Richtung nach einer Lösung, nämlich bei der Rentenversicherung. Wenn die Anzahl der Ruheständler steigt, dann muss aus Steuermitteln für die Rentenversicherung zugeschossen werden, damit die Renten gesichert sind. Jetzt haben die Politiker Angst, dass sie aus den Steuerfonds nicht mehr bezahlt werden können, also muss die arbeitende Bevölkerung die Last tragen, nicht nur allein für die Rentner sondern auch für die Politiker zu arbeiten, obwohl die Politiker viele andere Einnahmequellen haben, wo sie sich bereichern können, weil ihre Einnahmen vom Fiskus nicht geprüft werden, denn der Finanzminister ist selbst ein Politiker.

Es gibt nur noch die Möglichkeit zu einer Lösung des Problems, indem rigeros eine Ausbildung von allen jungen Leuten verlangt wird, darum muss sich die Wirtschaft zusammen mit dem Staat bemühen, und die Ruheständler sollten je nach Arbeitsaufwand ab dem 60.Lebensjahr langsam mit dem täglichen Arbeitsaufwand zurückfahren, so dass sie zuletzt nur noch einige Stunden je nach Bedarf arbeiten.

So kann die junge Generation einen Arbeitsplatz bekommen. Es wäre auch wichtig, dass die sogenannte Rente aus den Steuermitteln bezahlt wird, sowie es in vielen Ländern, die ein Sozialsystem haben, der Fall ist.

Es sollte nicht darum gehen, lange zu arbeiten, sondern um produktiv zu arbeiten.

„ich denke also bin ich und ich bin also denke ich“

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