Dienstag, 11. Dezember 2007

Landrätin verlässt die CSU

Bekannt ist die Landrätin Pauli von Fürth, die Mitglied der CSU war, und die den Bayernkönig Ed­mund zu Fall brachte. In der CSU war sie dann als „Königsmörderin“ bekannt geworden. Für die beayrische Männerwelt war Frau Pauli einerseits eine willkommene Absägerin für den alten Stoi­ber, weil viele Männer Stoiber nicht mehr wollten, denn er sammelte zuviel Macht um sich und aus­serdem wollte er seine Amtszeit als Ministerpräsident von Bayern verlängern, aber das wollten die anderen CSU-Mitgieder nicht.

Selbst hatten die Maulhelden keinen Mumm, den Stotterer abzusägen, also fand man in Frau Pauli die Richtige, die man danach selbst als Landrätin von dem Posten entheben konnte. Willkommen waren für die ach so christlichen Männer, die schönen erothischen Fotos der Landrätin, ich fand diese Fotos reizend, warum auch nicht. Schlimmes, wer etwas Schlechtes dabei denkt, ich nicht.

Stoiber ist weg, aber seine Nachfolger für den Ministerpräsidenten und für den Parteivorstand wa­ren schon gewählt worden, bevor die eigentliche Wahl überhaupt begann.

Ministerpräsident wurde natürlich ein alter Bekannter, der bayrische Innenminister Dr. Beckstein. Als Innenminister war er darauf aus, bestimmte Spiele verbieten zu lassen, indem er sie unter Gewaltspiele einstufen ließ. Gut, es waren Spiele dabei, die wirklich in die Kategorie Gewalt hineinfallen, nun er hat nur auf das Gequatsche gehandelt, was er vorher von verschiedenen Seiten gehörte, er hatte noch nie ein Spiel auf dem PC gesehen, und auch nicht gespielt.

Diese Art von Experten ist ja allgemein bekannt, selbst nicht in dem Bereich gearbeitet zu haben, aber wie ein Experte den Mund aufzureissen, das gilt auch für die Medien wie Fernsehen und Zeit­schriften.

Ich gehe wieder zu der Frau Pauli zurück, nur in Gedanken. Sie hat den Stoiber aus den Angeln ge­hoben, was sich die feigen Männer nicht getrauten, aber sie zahlte dafür auch den Preis, dass sie ge­mobt wurde, und das von den eigenen politischen Kollegen.

Sie hatte danach angekündigt, zuerst nicht öffentlich, dass sie von der politischen Bühne abtreten wollte, jetzt ist der Fall eingetreten. Sie sah wahrscheinlich keine poltitische Perspektive für ein weiteres Bleiben als Landrätin.

Dann kam die Überraschung, für mich war es keine, dass sie aus der CSU austrat.

Man soll gehen, wenn man nicht mehr gebraucht wird, oder wenn alle gegen einen sind. Ein Leben in Ruhe ist genussvoller, als ein Leben im Stress.

„ich denke als bin ich und ich bin also denke ich“


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