Mittwoch, 12. Dezember 2007

In den Genen liegt die Sucht

Ich bin einmal wieder auf etwas gestossen, was mich wieder einmal zum Lächeln gebracht hat, nur zu einem müden Lächeln, weil es nicht anders geht, denn die Kraft zu einem brüllenden Lachen fehlt mir, weil derartige wissenschaftliche Forschungen nicht einmal meine Pobacken zum Grinsen bringen, denn die wären eigentlich zuständig für den wissenschaftlichen Mist.

Also, wenn man zum Beispiel ein Raucher ist, so liegt das, weil ich rauche, in meinen Genen. Ko­misch, aber ich bin kein Raucher. Wenn ich kein Raucher bin, so liegt in meinen Genen keine Nei­gung vor, dass ich einmal rauche.

Es ist wieder einmal ein Witz, wenn man seine Studie an die Öffentlichkeit bringt, und sie dann nur noch den Begriff der „Wahrscheinlichkeit“ bringt, das bedeutet dann wieder, es kann sein, muss aber nicht, dass man Raucher wird, wenn die Sucht dazu, in den Genen liegt. Wie beim theoreti­schen Unterricht in der Fahrschule, wenn der Fahrlehrer den Fahrschülern erklärt: man kann am Fussgängerüberweg anhalten muss aber nicht, das wäre ein Kannbestimmung.

In der Forschung sieht es fast genauso aus, man kann es glauben muss aber nicht.

Das in den Genen auch die Neigung zu einem Suchtverhalten verankert ist, das ist doch klar, denn wenn es nicht so wäre, dann gäbe es auch keine Sucht. Hier haben wieder einmal einige Forscher etwas in die Öffentlichkeit hinausposaunt, was zweifelhaft ist und in mir den Gedanken aufkommen lässt, dass hinter dieser Studie die Nichtraucherlobby steckt, um den Rauchsüchtigen das Suchtver­halten zu vermiesen.

Das Suchtverhalten steuert das Leben des Menschen mit, denn der Mensch kann ohne Sucht nicht­leben. Nehmen wir einmal nur die Forschung, denn sie kann für den Forscher auch zu einer Sucht werden. Den ein Forscher, der nach Forschung süchtig ist, denkt nicht daran, wieviel Geld er be­kommt, sondern sein Ziel ist es, das unbekannte Forschungsobjekt zu erforschen, damit es bekannt wird.

So hat auch diese Studie einen kommerziellen Hintergrund, einerseits der Tabakindustrie zu schädi­gen und andererseits dem Staat eine höhere Steuereinnahme zukommen zu lassen. Dann sagt man noch, das Rauchen sei ungesund, gut es stimmt, aber die Einnehmen aus der Tabaksteuer fließt nicht in die Kassen der Krankenkassen und Forschungszentren für Krebsforschung, sondern in die allgemeine Staatskasse für den Staatshaushalt.

Die an Krebs erkrankten Menschen können dann wieder warten, wenn eine schonende Therapie für sie gefunden wird. Auch die Genforschung muss sich mit wenig Geld abspeisen lassen, weil die Geldgeber nur da ihren Vorteil sehen, wo sie Geld verdienen.

Allgemein kann ich nur sagen, ohne Forschung betrieben zu haben, aber aufgrund meiner Lebenser­fahrung von vielen Lenzen, dass wir Menschen zu Suchtverhalten neigen, wenn wir die Gelegenheit dazu haben, uns an der Sucht zu befriedigen und wohl zu fühlen

„ich denke also bin ich und ich bin also denke ich“



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