Donnerstag, 20. Dezember 2007

Herzrhythmusstörungen

Heute ist es sehr kalt geworden, für die Skandinavier vielleicht nicht, aber für mich ist es schon un­angenehm. Der Rauhreif liegt auf den Dächern und auch auf Gras und auf den Zweigen der Bäume. Wir stehen bezw. sind zwei Tage oder vielmehr nur einen Tag vor dem 21.Dezember, nach dem die Tage wieder länger und die Nächte wieder kürzer werden.

Ich freue mich wieder auf den schönen Frühling und einen warmen Sommer sowie den herrlichen Herbst. Aber jetzt müssen noch die restlichen Tage des Jahres 2007 vorübergehen. Wie das neue Jahr beginnen und verlaufen wird, das liegt im Dunkel der Zukunft.

Was wollte ich eigentlich. Ach so. Heute morgen war ich noch einmal bei einem Internisten, weil ich jedes Jahr mein Sportlerherz untersuchen lasse, um festzustellen, ob bei der Aortaklappe eine Veränderung aufgetreten ist. Ich habe dann wieder ein EKG machen lassen, aber die genauen Erge­bisse wollen der Arzt und ich im neuen Jahr in Ruhe besprechen. Aber ein erfreuliches Ergebnis konnte er mir dann doch noch mitteilen, dass sich seit der letzten Untersuchung, vor einem Jahr, nichts verändert hat, ausser das die Herzrhythmusstörungen noch vorliegen, die jetzt im Oktober aufgetreten sind.

Diesen Internisten kenne ich jetzt schon seit gut zwanzig Jahren, obwohl ich nach dem letzten Be­such 1989 erst 2006 wieder zu ihm gegangen bin. Er hatte noch alle Unterlagen und konnte so den Zustand meines Herzen von damals und heute sehr gut vergleichen. Da er ja selbst Sportler ist, konnte er objektiv den Gesundheitszustand und die Leistungsfähigkeit meines Herzens sehr gut ver­gleichen.

Heute riet er mir, meinen Ausdauersport, Radfahren, beizubehalten, denn das würde meiner starken Herzmuskulatur sehr gut tun. Aber eines sollte ich nicht machen, im Grenzbereich zu trainieren, so mit 40 bis 50 Stundenkilometer.

Von heute ab, werde ich meinen Hausarzt behalten und den Internisten, weil ich mich bei einem In­ternisten, der selbst Ausdauersport betreibt, gut aufgehoben bin. Mein derzeitiger Hausarzt ist sehr gut, obwohl er scheinbar vom Leistungssport wenig Ahnung hat, weil die meisten Mediziner, be­sonders an den medizinischen Hochschulen. Die Kordiologin kann ich für die Untersuchungen an meinem Herzen nicht nehmen, weil sie vom Leistungssport keine Ahnung hat.

Es war ein ganz guter Tag. Heute wird meine Tochter wieder zum Mittagessen kommen, dann kön­nen wir wieder mit ihr Quatschen.

„ich denke also bin ich und ich bin also denke ich“

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