Freitag, 21. Dezember 2007

Erster Schnee

Heute liegt der erste Schnee. Es sind keine großen Schneeflocken gefallen, aber der Nebel, der her­unter gekommen ist, wurde gleich zu Schnee. Dieser Schnee ist sehr trocken, aber es ist kein Tro­ckeneis.

Meine Gattingemahlin und ich haben für die kleinen Vögel Futter auf unserem schönen Balkon hin­gestellt, damit die Vögel etwas zu essen, es ist doch kalt, aber gerade heute, durch den Schneefall, finden die Vögel sehr wenig Futter. Besonders die Kohlmeisen besuchen uns und machen sich über die Walnüsse her, die wir verkleinert haben, also vogelgerecht.

Heute gehe ich noch einkaufen, und dann suche ich nach Meisenfutter, ich werde schon etwas fin­den, das ist mir klar, denn wenn man sucht wird man auch einen Weg finden. Na ja, den Weg zum Kaufmann werde ich immer finden.

Heute hört man die Fahrgeräusche der Kraftfahrzeuge nicht mehr so laut, weil die Fahrer haben den Schleichgang eingeschaltet haben, wie tröstlich , ob für die Umwelt, wohl kaum, denn es gibt genü­gend Stinker, die die Umwelt verpesten.

Wenn ich nach hinten aus dem Fenster schaue, unsere Wohnung liegt im 4.Stock, sehe ich hinaus auf die nahen Gärten und sehe die Bäume, die jetzt mit Puderzucker bestreut wurden. Es sieht op­tisch sehr schön aus, vielleicht mache ich heute noch ein Bild.

Mit einem langen Spaziergang wird heute wahrscheinlich nichts, aber ich werde auf meinem Home­trainer einige Runden drehen, um meinen Körper in Schwung zu bringen.

Wenn ich so den ersten Schnee sehe, dann kommen Kindheitserinnerungen an die Oberfläche des Bewußtseins. Ich kann mich dann an bestimmte Tage erinnern, die sehr schön waren, gestaltet von Sonnenschein, Kälte und Schnee. Die Schneekristalle glänzten wie Kristalle in dem Sonnenlicht, es war atemberaubend schön. Ich habe auch ein sensible Ader und denke in bestimmten Zeiten an schöne Dinge in meinem Leben.

So, ich muß mich sputen, denn die Pflicht ruft nach mir.

„ich denke also bin ich und ich bin also denke ich“


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