Sonntag, 23. Dezember 2007

Ein kalter Tag

Wie schon gestern, war auch heute die Temperatur unter der Nullmarke. Der Hochnebel lastete über der Stadt und ließ das Blau des Himmels nicht durch. Ich bin um meine Heimatstadt herumgewan­dert, durch die Felder und Wiesen, und überall hing der Rauhreif an den Bäumen und deren Äste. Ich wünschte mir, die Sonne würde dieses winterliche Bild durch ihr Licht ergänzen. Es ist etwas Wundervolles, wenn man die das Licht der Sonne sieht, wie es sich in den Schneekristallen bricht.

Die Luft war auch heute von der Feuchtigkeit des Nebels sehr stark aufgefüllt und belastet den Or­ganismus sehr massiv. Aber wiederum die Kälte macht die Bewegung an der Luft sehr angenehm, weil man sich nach einem längeren Spaziergang in die Wärme der Wohnung wieder zurücksehnt.

Dieser Wechsel von Kälte und Wärme erzeugt ihm Körper einen Temperaturgegensatz wie in einer Sauna. Ich denke, der Temperaturwechsel ist für den Körper und seines Immunsystems sehr gut. Morgens soll es auch so kalt bleiben, aber warten wir es ab, denn heute ist schon etwas mehr Wind augekommen, und das bedeutet, dass sich die Wetterlage ändern wird, so wie es in den gestrigen Nachrichten gekommen ist.

Morgen wird es wieder etwas Stress geben, weil dieser Montag der 24.12. ist, also der Heilige Abend, den die Christen feiern, nicht sehr christlich sondern kommerziell. Es werden Geschenke verteilt, bei den reichen Familie sehr teure, bei den armen Familie armselige Geschenke oder auch keine.

An diesem Tag erkennt man, die Ungerechtigkeit in der materiellen Verteilung von Güter auf die­sem Planeten, die einen leben in kriminell erworbenen Reichtum und die anderen in Armut, den die Reichen produziert haben, indem sie der arbeitenden Bevölkerung nur knappe Löhne zahlen.

Aber wie soll man das ändern. Wenn man es mit Gewalt ändern will, dann läuft man selbst Gefahr, durch diese Gewalt umzukommen. Die einzige Möglichkeit, um Gerechtigkeit in der Verteilung von materiellen Gütern zu kommen, ist die Vernunft und Einsicht, dass alle materiellen Gütern von allen Menschen gemeinsam erschaffen wurden. Was wäre der Geschäftsmann ohne den arbeitenden Menschen, der die Ware herstellt, die er verkauft. Und was wäre der Geschäftsmann ohne den Kun­den, der ihm die Ware abkauft?

Alle die in diesem Wirtschaftskreislauf stecken sind Partner und aufeinander angewiesen.

„ich denke also bin ich und ich bin also denke ich“







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