Dienstag, 25. Dezember 2007

Beginn des Tauwetters

Jetzt beginnt das Tauwetter. Überall sieht man, besonders auf den Strassen, wie sie langsam nass bezw. feucht werden. In den frühen Morgenstunden, so gegen 4.30 Uhr, waren die Temperaturen noch deutlich unter dem Gefrierpunkt. So nach dem Motto „Gefrierfleisch gefällig“. Mit dem be­ginn meines Spaziergangs begann die Luft wärmer zu werden.

Ich bin von Bruchsal aus in Richtung Autobahn gegangen. Natürlich wie immer querfeldein, dort läuft oder geht es sich am besten. Das Gras auf den Felder war noch voller Rauhreif, aber auch die Bäume des nahen Waldes. Es waren nicht viele Menschen unterwegs. Eine Joggerin überholte mich, dann kam eine Frau mir auf einem waldweg entgegen, wahrscheinlich machte sie Walking. Wenig später kam mir eine Ehepaar mit ihrem Hund entgegen.

Sehr viele Rabenvögel sind jetzt unterwegs. Sie suchen überall nach Futter, aber sie finden sehr oft Futter. Nach ja, wenn man einen guten Geruchssinn oder auch über das Gehirn sein Futter findet.

Ich finde so auch mein Futter, deshalb nennt man mich auch schwarzer Rabe, obwohl ich keinen schwarzen Talar an habe.

In den nächsten Tagen soll es etwas mehr tauen, verbunden mit Strassenglätte durch Nieselregen. Aber ich kann es abwarten, häufig sind die Wettervoraussagen nicht sehr präzise.

Gestern war bei uns Weihnachtsbescherung wie jedes Jahr zu Weihnachten. Ich habe ein riesiges Malerset bekommen, damit ich meinen Freund den Maler Emil Nolde nacheifern kann. Ich hatte schon vor, eine Galerie von selbst gemalten Bildern in meine Webseite zu installieren, aber durch eigenen Fauleit ist es noch nicht dazu gekommen.

Heute habe ich an meine Dienstzeit bei der Bundeswehr gedacht. So Weihnachten 1960 war es. Wir waren in Oktober 1961 nach Bruchsal verlegt worden. Ich hatte vom 24.12.61 bis zum 7.01.62 Alarmdienst in der Kaserne. Es war schon beschissen, aber überlebt habe ich es trotzdem.

Seit vielen Jahren habe ich an den Feiertagen keinen Dienst mehr. Wie schön es ist, kann sich kei­ner vorstellen.

„ich denke also bin ich und ich bin also denke ich“






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