Sonntag, 18. November 2007

Kakao und Alkohol

In früheren Kulturen, so etwa vor 3000 Jahren vor unseren Zeitrechnung, sollen unsere Vorfahren schon kräftig dem Alkohol zugesprochen haben. Aber nicht nur das vergorene Getränk aus Obst war bei den Vorfahren beliebt, sondern auch diese kleinen Schweinereien, wie mit Bienenhonig gemischt als Trank der Götter. Dem guten Geschmack nach, werden die Götter, die sehr menschlich waren, sehr viel von diesem Nektar gesüffelt haben.

Aber der Homo sapiens hatte noch mehr auf Lager, diese Bruder in den wärmeren Zonen unseres Planeten, hatten sogar Zugang zu Kakaobohnen, die sie zu feinem Mehl verrieben, dann mit Wasser flüssig machten, so dass es ein Kakaogetränk wurde.

Jemand von diesen Brüdern hatte mal Erfahrung mit gegorenen Früchten gemacht, und sich dachte: es sei etwas Feines, wenn man das Wasser der gegorenen Früchte in das Kakaogetränk hineintuen würde.

Gesagt und getan, schon schmeckte das Kakaogetränk anders, irgendwie süffiger und machte für den nächsten Tag einen dicken Kopf.

Dieses getränk wurde dann den Göttern als Trank der Götter dargeboten und die Menschen opferten den Göttern diesen Trank. Natürlich haben die Priester den geopferten Trank für die Götter selbst ausgesoffen. Soviel ich weiß, sollen viele Priester an einer Leberzirrhose verstorben sein.

Heute sieht es doch genauso aus, wenn bei einem Abendmahl, ich glaube bei den Protestenten ist es so, dass der Pastor den Kelch mit Wein ansetzt und zum Wohle der Gemeinde einen kräftigen Schluck nimmt. Nach dem Motto: „Prost Gemeinde, ich saufe für euch alle, damit ihr keine Alkoholiker werdet.“

Zurück zum Kakao mit Alkohol. Hieran sieht man, wie erfinderisch die Menschen sind, wenn sie einmal kräftig süffeln wollen. Heute sieht es so aus, dass man für Kinder und Jugendliche Alkoholgetränke hergestellt hat, deren Basis aus Limonade bestand, aber mit Alkohol verfeinert wurde, mit dem Blick auf einen guten Verdienst, und um Alkoholiker heranzuziehen.

Vielleicht sollte man dieses Getränk „Alk-kaka“ nennen, es wäre ein lustiger Name, bloss die Zutaten in diesem Getränk wären nicht so lustig.

Lieber eine Thermoskanne voll mit Tee als mit Alkohol. Der Tee macht keinen dicken Kopf, der Alkohol schon, und der Alkohol versaut den Menschen, obwohl der schon versaut ist, was gibt es da schon zu versauen.

ich denke also bin ich und ich bin also denke ich“

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