Mittwoch, 7. November 2007

Hitlers Psyche

Heute, so gegen 16.30 Uhr hatte ich im n-tv etwas über Hitlers Psyche gehört, bloss ich habe da meine Bedenken, wenn man über einen Toten spricht, bezw.aus Akten oder Magazinen oder Aussagen von Überlebenden, die Hitler kannten, ein Psychogramm anfertigen will.

Eigentlich fehlt für dieses Psychogramm die Kindheit von Hitler sowie, wer waren seine Eltern. Natürlich gibt es viele Unterlagen über seine Kindheit, aber diese Unterlagen waren nach meiner Kenntnis teilweise gefälscht, sowie manche Unterlagen von seinen Gefolgsmännern.

Aber zurück zu Hitler. Ich habe viel über ihn gelesen, aber auch viel in meiner Familie über Hitler gehört. Teils wurde die Person Hitler glorifiziert oder auch verteufelt.

Jetzt nach der Nazi-Diktatur kann mehr etwas mehr über die Person von Hitler aussagen, weil viele ihn in allen möglichen Lebenssituationen erlebt haben.

Gut, die meisten sind verstorben oder haben sich gleich nach dem Krieg verdünnisiert, aber das was noch da war, konnte Einiges über Hitler aussagen.

Hitler war ein typischer Machtmensch, mit der Neigung, wie bei vielen Menschen, diese Machtgefühle an den Mitmenschen auszuleben. Er war einerseits raffiniert, aber dann auch sehr einfältig, wenn man seine Bemühungen betrachtete, ein großer Feldherr zu sein. In militärischen Belangen war er eine Niete.

Aber das sind viele Machtmenschen, die keinen strategischen oder taktischen Blick haben. Von Fachleuten, seiner Generalität, ließ er sich nichts sagen.

Besonders zum Ende des Krieges, ab 1942 merkte man an ihm den Defekt, der sich in Wahnvorstellungen äußerte. Er verlor den Bezug zur Realität, und er stand sich von da ab selbst im Weg und auch anderen.

Ab 1933 mit der Machtergreifung hatte er nur noch ein Ziel, der Napoleon des 20.Jahrhunderts zu werden. Einerseits stand er Mitten in der Realität, aber andererseits bewegte er sich schon auf dem Pfad der Wahnvorstellungen.

Seine Gedanken kreisten ausschließlich um die Macht, denn er wollte allen zeigen, dass er zum Führen geboren wurde.

Aber die Person Hitler blieb immer eine Person, die man nicht so einfach erfassen konnte, weil seine Vergangenheit undurchsichtig war, besonders, als er an der Macht war, ließ er unbequeme Dokumente und Personen verschwinden.

Auf Grund seines Hasses, den er irgendwann in Wien, als er in Obdachlosigkeit lebte, gegen Menschengruppen, hier besonders gegen Menschen jüdischen Glaubens, entwickelte und diesen Hass beibehielt.

In den letzten Monaten des Krieges lehnte er das deutsche Volk ab, weil es nicht in der Lage war, seinen Wahnvorstellungen zu folgen. Er wollte die Welt erobern, aber er hat es nicht geschafft, das ist auch gut so.

Hitler war nicht Staatsmann sondern ein Hasadeur, dessen Psyche nur den Primärfunktionen der Triebe folgte, Selbsterhaltung und Zerstörung.

Nach seiner Machtergreifung haben alle Staatsmänner Hitler in ihren Reihen aufgenommen, weil sie ihn bewundert haben, wie er Deutschland aufgebaut hatte, aber um den Preis eines brutalen Krieges und der Vernichtung von über sechs Millionen Juden und von Millionen Nichtjuden.

Hitlers Werk „Mein Kampf“, obwohl es verboten wurde, ist heute wieder zu bekommen, weil Verlage im Ausland dieses Werke eines Psychopathen drucken. Die rechtsradikalen Dummköpfe lesen diesen Schund und fühlen sich danach wie Herrenmenschen, aber ich bezeichne sie als Herdenmenschen, weil sie kein Gehirn haben, so wie diese Verlage, die das Zeugs drucken, vor lauter Eurozeichen kein Gehirn haben.

„ich denke also bin ich“ und „ich bin also denke ich“

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