Dienstag, 9. Oktober 2007

Hartz IV

Ich habe auch schon Andeutungen über Hartz IV gemacht, weil dieses Thema eigentlich immer ge­genwärtig ist. Die Nation kann sich nicht beruhigen, dass durch den Wegfall der Sozialhilfe an de­ren Stelle Hartz IV getreten ist.

Eigentlich nur ein Name, aber mit einer negativen Bedeutung und mit erheblichen Nachteile für die Armen in unserem Land.

Die Sozialhilfe war umfangreicher in der finanziellen Unterstützung der Armen und bot ihnen wirk­lich ein menschenwürdiges Leben. Aber Hartz IV bietet ihnen etwas Geld, aber kein menschenwür­diges Lebens mehr, weil viele Hilfen einfach gestrichen wurde.

Gut, der Hartz allein war es nicht, aber er hat seinen Namen für diese Reform gegeben. Der damali­ge Bundeskanzler Schröder übergab seinem Freund die Möglichkeit, die Sozialhilfe zu reformieren, aber der hat sie so reformiert, dass die Armen noch ärmer wurden und ihre Hilfen eingeschränkt wurden. Man hätte es lieber beim Hartz und den Politikern machen sollen, besonders beim Schrö­der.

Wenn die Sozialhilfe wirklich die Menschwürde eines armen und bedürftigen Menschen erhalten soll, dann darf man Gesetze nicht so reformieren, dass den Armen gar nichts mehr zum Leben bleibt.

Hartz hat anscheinend keine Ahnung, nun gut, um das Nutten für seine Mitarbeiter zu finanzieren, hatte er genug Geld, wie es bei den meisten Mitbürgern in Wirklichkeit aussieht. Wenn man in einem gewärmten Glashaus sitzt, dann kümmert es einem nicht, wie es seinen Mitmenschen geht, was er als Manager bei VW deutlich zeigte. Möglichst viele Mitarbeiter entlassen, damit die Dividenten höher ausfallen.

Was mich in dieser Sache auch noch betroffen macht, ich bin kein Hartz IV-Empfänger, dass es bei Mitmenschen, die etwas mehr an Vermögen haben, eine Neigung gibt, noch mehr Vermögen anzusammel, dafür aber andere in die extreme Armut fallen zu lassen.

Pervers finde ich, wenn sich Hartz auch noch äußert, wie gut er zu seinen Mitmenschen sei, wie ein Gott. Eine Macke habe ich selbst, aber etwas Derartiges habe ich nicht einmal gedacht.

Wenn man schon Persönlichkeitsrechte der Bürger einschränken will, dann wundert es mich nicht, wenn man auch die Armut der Bürger will, um billige Arbeitskräfte zu bekommen, also um neue Sklaven zu schaffen.

Besonders sind die Aktionäre, nicht die Kleinaktionäre, sehr aktiv, den anderen Menschen das Geld oder das Vermögen abzujagen.

Um Vermögen zu bilden, bedarf es der Armut der Anderen, aber wenn die Armut Bestand hat, wird der Großaktionär kein Vermögen bilden können, so meint man, aber er schafft Arbeitsplätze, die schlecht bezahlt werden, weil er den größten Teil der Gewinne abfischt.

Dem Hartz ist es nur recht, wenn es Armut gibt, denn es ist eine Warnung für die anderen Lohnabhängigen, immer bestrebt zu sein, nicht in die Armut zu kommen, so gibt er sich mit einem bescheidenen Lohn zu frieden.

Einen Wirtschaftsboss, also Vorstand eines Konzern, darf man derartige Reformen nicht in die Hand geben, denn der Erfolg seiner Reform ist asozial ( komt aus dem Griechischen: unsozial, sich den Gegebenheiten der Gesellschaft nicht anzupassen).

„ich denke also bin ich“ und „ich denke, wir sollten alle sozial bleiben“

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