Samstag, 27. Oktober 2007

Forschung

Forschung muss sein, denn sie befriedigt unsere Neugierde, immer etwas Neues zu entdecken oder zu enwickeln. So ist es auch mit der Erforschung von Gegenständen, die unser Leben leichter und damit einfacher machen.

Aber wie sollte Forschung betrieben werden? Die Forschung sollte sachlich betrieben werden und die aus der Forschung gewonnenen Erkenntnisse, sollten der Allgemeinheit zugute kommen.

So komme ich jetzt zu den Möglichkeiten, wie die Forschnung aufgebaut werden sollte? Ich denke, es ist eigentlich einfach. Man gründet Forschungsinstitutionen, so wie sie schon jetzt bestehen, bei den einzelnen Konzernen sowie unter staatlicher Aufsicht.

Doch sollten diese Institutionen unabhängig sein, und zur Forschung für alle Wissenschaftler zu­gängig sein. Aber es ist eine Illusion, daran zu glauben, weil der Mensch gerne dazu neigt, alle For­schungsergebnisse als Geheimnisse zu betrachten.

Diese Geheimnisse bringen natürlich das Geld in die Kassen der Konzerne.

Da, wo Geld verdient wird und das in Milliardenhöhe, hört jede Freundschaft auf, nur wenn Gefahr aufkommt, die alle Konzerne betreffen, dann stehen alle stramm und zwar in Abwehrhaltung gegen den angeblichen Feind.

Nur heute, so habe ich schon festgestellt, forscht man über alles, was einem in den Sinn kommt, aber die Ergebnisse sind dann auch entsprechend dürftig oder auch falsch. Viele Forscher müssen den Sponsoren von Forschungsinstituten Ergebnisse bringen, damit die Sponsorengelder fließen, d.h.damit die Sponsoren Produkte erhalten, die sie dann mit Gewinn verhökern können. Es geht den Sponsoren nicht darum, ob die entwickelten Produkte für den Menschen und seiner Umwelt positiv sind, sondern nur um den Gewinn.

Besonders ist es bei der Herstellung von Medikamenten der Fall. Wenn es eine seltene Krankheit ist, dann wird nicht nach einem Medikament geforscht, weil es den Pharma-Konzernen zu teuer ist, denn aus ihren erzielten Gewinnen wollen sie nichts in die Forschung geben. Viele Medikamente werden auch für andere Krankheiten weiterentwickelt, so dass ein Medikament für mehrere Krank­heiten angwendet werden kann. So kommt es hin und wieder zu einem Versagen eines Medikament und der Folge von schweren Behinderungen oder Tod.

Ich habe schon häufig festgestellt, dass viele Medikamente nicht ausreichend getestet werden, oder sie werden durch niedergelassene Ärzte zum Testen an den Patienten weitergegeben.

Auch in den Krankenhäusern werden noch nichtzugelassene Medikamente getestet, denn man muss seine eigenen Medikamente abgeben.

Die ganze Forschung ist dann fehl am Platze, wenn sie sich gegen Pflanzen und Tiere (auch der Mensch ist ein Tier) richtet. Die Vergangenheit hat immer wieder gezeigt, zu was Forscher und ihre Auftraggeber fähig sind, alles auf diesem Planeten zu zerstören.

Dahinter steckt nicht der Wahn nach Forschungsergebnissen, sondern der Wahn auf Kosten der Umwelt, Gewinne zu machen.

Profitgier führt zu Misstrauen zwischen den Konzernen, und darunter leidet die Forschung erheb­lich, weil die Forscher nur das erforschen dürfen, was ihnen ihr Auftraggeber vorgibt.

Ich selbst hoffe, dass es einmal zu einer Forschung kommt, die uns allen Ergebnisse vorlegt, die un­sere Umwelt verbessern und schützen kann, solange wir auf diesem Planeten sind. In 7.5 Milliarden jahren wird es keine Erde mehr geben und in einigen tausend Jahren keine Menschen mehr.

„ich denke also bin ich“ und „ich denke, die Hoffnung stirbt zuletzt“


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