Donnerstag, 13. September 2007

Persönlichkeitstest

Braucht man überhaupt einen Persönlichkeitstest? Eigentlich nicht, weil man auch durch Teste nicht herausfinden kann, welche Persönlichkeit der Betreffende ist, der gerade getestet wird.

Diese Teste wurden von Wissenschaftlicher entwickelt, weil sie sich einen Namen machen wollten, und da die Institute, bei denen sie angestellt sind, private Investoren haben, die regelmäßig wissen wollen, was bisher an wissenschaftlichen Arbeiten entwickelt wurde und welche Ergebnisse heraus­gekommen sind.

Das ist aber in allen wissenschaftlichen Disziplinen so, die von privaten Investoren gesponsert wer­den. Es ist natürlich klar, dass diese Sponsoren an Steuern einsparen, weil sie alles, was sie in diese Institute an finanziellen Mitteln hineinstecken, von den Steuern absetzen können.

Zurück zum Persönlichkeitstest. Mit diesem Test sowie auch mit anderen will man den Menschen besser erfassen können, aber es geht nicht so einfach, denn die Menschen sind unterschiedlich, dazu kommt noch der kulturelle Bereich, in dem die Testperson aufgewachsen ist und gelebt hat.

Man kann vielleicht den sogenannten intellektuellen Bereich erfassen, aber auch nicht so, um seine intellektuellen Fähigkeiten wirklich aufzudecken, weil es bei einer Persönlichkeit viele unbekannte Bereiche gibt, die man nicht bestimmen kann, weil sich ein Mensch auch beim Testen verstellen kann, um im Test besser wegzukommen, was jeder Mensch macht, um eine höherdotierte Stellung in der Gesellschaft zu bekommen.

Aber eigentlich ist jeder Mensch eine Persönlichkeit, wenn man von den genetischbedingten Orga­nismen absieht. Der Mensch ist da, entwickelt sich, was weiß vorher nicht, wie er sich letztendlich entwickeln wird, aber er ist da und lebt. Wie er sich entwickelt hat, hängt immer von verschiedenen Faktoren ab, die in der physischen und psychischen Grundstruktur des einzelnen Menschen liegen, denn vorgeben hat die Evolution nichts, ausser den genetischbedingten Urtrieben des Menschen, um zu überleben, diesen Trieb haben wir alle in uns, der aber wichtig ist, damit wir überleben können.

Aber welcher Persönlichkeitstest will das alles erfassen, um den Menschen als sollen darstellen zu können?

Das kann man nicht darstellen, dass der Mensch vollkommen in seiner Persönlichkeitsstruktur er­fasst wird. Der Persönlichkeitstest enthält nur die Hinweise über die Testperson, die von einer Fir­ma oder Behörde gefordert wird, um den Betreffenden in den jeweiligen Arbeitsprozess einspannen zu können. Der Persönlichkeitstest ist im Grunde genommen nur für einen Bereich zielgerichtet. Also erfasst der Test nur einen Teil der Person und nicht das Ganze dieser Person.

Darum kann man diese teste, wie auch alle anderen Teste als Mumpiz betrachten, als Zeitvertreib für Wissenschaftler, die mit ihrer Lebensarbeitszeit nichts Gescheites anfangen können.

Wenn man es genau sieht, dann vertrödeln wir nach Ansicht der Arbeitgeber sowieso unsere Zeit, weil es denen lieber ist, wenn der arbeitende Mensch bei ihnen Sklavenarbeit verrichtet, damit er als Arbeitgeber reich wird. Verlassen wir den Arbeitgeber, es gibt auch anständige.

Schaut euch einmal einen oder mehrere Persönlichkeitsteste an, dann werdet ihr selbst dahinter kommen, auf was Menschen kommen, wenn sie mit ihren verkorksten Gehirn spielen.

„ich denke also bin ich“ und „ich lebe also bin ich eine Persönlichkeit“


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