Montag, 3. September 2007

Land der Wirklichkeitsverweigerer

Der Spiegel bezeichnete im August 2007 in einem Artikel die Bundesrepublik Deutschland als ein „Land der Wirklichkeitsverweigerer“. Irgnedwie komme ich mit diesen Artikel nicht zurecht, denn könen in einem Land Wirklichkeitsverweigerer leben?

Natürlich gibt es Wirklichkeitsverweigerer unter den Menschen, und die gibt es in jedem Land. Sie sehen wohl die Wirklichkeit, dass es zum beispiel „Armut“ im lande gibt, aber sie wollen es nicht wahrhaben, besonders unter den Verantwortlichen – hier Politiker - , gibt es jede Menge, weil sie es ablehnen, die Armut zu beheben, denn es könnte sein, dass in ihrem Einkommen eingeschränkt werden. Aber hier liegt nur ein Pseudo von Wirklichkeitsverweigerer vor.

Auch die sogenannten Reichen, wollen sich von der großen Masse abheben und verkennen dabei, dass die Masse ihnen den Reichtum gebracht hat, denn wenn nicht gearbeitet wird, dann gibt es auch kein Vermögen für den, der die Arbeit anbietet.

Man muß davon ausgehen, dass alles auf gegenseitigkeit beruht, der eine bietet die Arbeit an, der andere nimmt die Arbeit an, und daraus erwirtschaftet sich das gesamte Vermögen, wovon der Ar­beitende bezahlt wird, also seinen Lohn bekommt, und der die Arbeit anbietet, seinen Anteil als Vermögen, welches er zu einem Teil als Aktien an der Börse anlegt.

Aber jetzt zurück zu den Wirklichkeitsverweigerern, die es wirklich gibt, denn überall auf unserem Planeten laufen Menschen herum, die Realitäten nicht erkennen oder sehen, und wenn sie sie erken­nen, dann schön reden, d.h. es gibt nicht die Realität, die es tatsächlich gibt, sondern es gibt eine künstlich geschaffene.

Gut, manchmal glaubt selbst an das, was man nicht sehen will, und das ist dann auch nicht da. Oder man flüchtet sich in eine heile Welt, um der Realität zu entkommen.

In unserem Land schimpft man auf die Menschen, die keine Arbeit haben und bezeichnet sie als So­zialschmarotzer. Es gitb bestimmt Menschen, die aus diesem sozialen System aus verschiedenen Gründen ausgestiegen sind, aber sie gleich als Schmarotzer zu bezeichnen, dass ist wohl nicht der richtige Weg.

Die Realität ist wirklich die, und das in unserem Lande, sowie es der dicke Helmut (ehemaliger Bundeskanzler) nannte, scheinbar keine Armut gibt, denn er sprach von einem reichen Lande, doch es gibt die Armut, und sie wächst an. Gleichzeitig werden einige wenige sehr reich. Es besteht ein soziales Ungleichgewicht, was später zu bewaffneter Unzufriedenheit führen kann, d.h.es gesche­hen mehr Verbrechen wie Mord und Entführungen von Reichen.

Prinzipiell gibt es überall Wirklichkeitsverweigerer und das nicht nur in Deutschland, sondern auf der ganzen Welt. Besonders sehe ich das, wenn es um den Klimawandel geht. Jetzt spricht die Bun­deskanzlerin davon, dass die sogenannten Schwellenländer wie China, Indien usw. emr Treibhaus­gase in die Atmosphäre abgeben darf, und daran halten sich Russland und die USA, besonders die haben ihre Unfähigkeit gezeigt, mit der gesamten Menschheit solidarisch zu sein.

Scheinbar sehen die Verantwortlich in der Wirtschaft und Politik nicht die Realität, die uns vorgibt, etwas für das Klima zu tun, damit es nicht zu enormen Katastrophen kommt.

Wirklichkeitsverweigerer können wir alle sein, besonders dann, wenn wir uns einschränken müssen, aber wir tun es nicht.

„ich denke also bin ich“ und „ich bin ein Wirklichkeitsverweigerer, weil ich die Realität nicht er­kenne“

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