Dienstag, 14. August 2007

Tragen eines Kopftuches

Schon seit einigen Jahren verfolge ich die Diskussion, über das Trage von Kopftücher durch türki­sche Frauen, die Muslime sind. Man könnte sich eigentlich fragen: warum wird ein derartiger Auf­stand gemacht?

Dieser Aufstand wird hauptsächlich von den christlichen Parteien und den Menschenrechtlern ver­anstaltet, im Hinblick auf das Symbol, das von diesem Kopftuchtragen ausgeht. Man könnte hier auch sagen, es sei ein Glaubenskrieg, der von Christen gegen Muslime geführt wird.

Wir deutschen oder auch Europäer sind im Geistes der Abendländischen Kultur erzogen worden, und die christlichen Werte bilden angeblich die Grundlage dieser Kultur, ich deute hier an: angeb­lich, denn die eigentliche Grundlage der Abendländischen Kultur sind die Werte der Antike. Philo­sophie und der Religionen aus dem Vorderen Orient. Ich rechne die drei Religionen, die mit einan­der verwandt sind, zur Philosophie oder um die Gemüter zu beruhen, zur Religionsphilosophie.

Aber zurück zum Kopftuch. Das Kopftuch hat im jüdischen und christlichen sowie im islamischen Glauben die Funktion, dass die Frau ihre Scham bedecken soll, d.h. Kopf durch ein Tuch, die Beine und Knöchel durch ein langes Gewand, der Mann darf keinen Körperteil der Frau zu Gesicht be­kommen.

Gut, im jüdischen und christlichen Glauben beschränkte sich die Kopfbedeckung auf den Gottes­dienst, weil der Mensch sind barhäuptig vor Gott treten sollte.

Der islamische Glauben hat das Tragen eines Kopftuches auch auf den Alltag der Frau ausgebreitet. Für die türkische Gesellschaft zur Entstehung des türkischen Reichs oder osmanischen Reichs, wur­de das Tragen des Kopftuchs ein kulturelles Merkmal oder auch Symbol.

Dieses Symbol wird bei uns in Deutschland zu einem Symbol der Unterdrückung der Frau, so wird es von Bürgern aber auch Politikern gedeutet.

Politiker gehen bei so etwas in die Offensive, um Wählerstimmen zu gewinnen, sie sagen aber dem Wähler nicht, dass sie neben der angetrauten Ehefrau auch noch eine Muse (Geliebte) haben. Ich sage seit einiger Zeit immer, wenn ein Mann eine Geliebte neben seiner Ehefrau hat, dann hat er eine Muse.

Was ist hier eigentlich moralischer verwerflicher, ein Kopftuchen zu tragen, oder seine Ehefrau mit einer Muse zu betrügen?

Zurück zum Kopftuch. Ich weiß noch aus meiner Kindheit, die schon etwas länger zurückliegt, dass es Frauen, die etwas älter an Jahren waren, gab, die ein Kopftuch trugen und ein knöchellanges Ge­wand, um ihre Blößen zu bedecken. Es waren Frauen, die jeden Sonntag in die Kirche gingen, dort fromm taten und hinterher andere an den Pastor verpfiffen. Ich sage immer, vorne die Bibel und hinter dem Rücken einen Dolch.

Bevor man etwas fundamentalistisches hinter dem Symbol Kopftuch interpretieren will, sollte man vorher ein kulturelles Merkmal darin sehen. Es kann aber auch sein, dass das Tragen von Kopftü­cher in Mode kommt.

Mir ist es völlig egal, warum eine Frau ein Kopftuch trägt, wenn sie darauf steht, dann soll sie es. Wenn sie aber gezwungen wird, dann muß man diesem Zwang energisch entgegentreten, denn eine Verletzung der Menschen rechte und damit der Selbstbestimmung, kann den betreffenden Men­schen in die Sklaverei führen.

Für mich ist das Tragen eines Kopftuches nicht verwerflich, aber das Lügen von Politikern ist ver­werflicher.

Warum soll man ständig die Diskussion um die Kopftücher anheißen, denn so etwas bringt nichts, höchstens das Auseinandertrifften von Kulturen, aber das ist nicht Sinn und zweck der Sache, wenn man Fremde integrieren will.

Christentum und Islam sind zwei Religionen die missionieren wollten, aber von beiden Religionen ist das Christentum in der Misssion fundamentalistischer.

„ich denke also bin ich“ und „ich trage ein Kopftuch also bleiben meine Haare sauber“

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