Mittwoch, 1. August 2007

Koranschüler als Terroristen

Vor einigen Wochen las oder hörte man in allen Medien über den Kampf in der „Roten Moschee“ in Islamabad in Pakistan, wo sich Koranschüler mit der pakistanischen Armee einen Kampf liefer­ten. Die Folgen dieses Kampfes waren tote Schülerinnen und Schüler sowie Schäden an ein Kunst­werk, der Roten Moschee.

Wie ist es eigentlich zu diesem Kampf gekommen? Darüber wird in der ganzen Welt geredet und jeder hat seine eigene Meinung über die Ursache der Auseinandersetzung zwischen jungen Men­schen und den Sicherheitskräften eines Landes.

Übereinstimmend gibt es die Meinung, dass die Koranschüler zum Hass gegen die westlichen Län­der und deren Verbündeten aufgerufen wurden. So wie die Terrorgruppe „Taliban“ zum Terror ge­gen die USA in erster Linie aufrufen.

Was steckt eigentlich dahinter? Ich bin der Meinung, dass es nicht religiöse Ursachen sind, sondern es geht den Predigern um Macht, um Macht über die Menschen, um ihre eigentlichen Vorstellungen in Gesetze umzusetzen. Das heißt, Gesetze zu schaffen, die gegen jede Menschlichkeit verstossen und weiterhin eine Ungleichheit zwischen Mann und Frau schaffen und diese dann manifestieren.

Man will die gesellschaftlichen Veränderungen in den verschiedenen Gesellschaften auf dieser Erde durch Gewalt schaffen, und dazu wird dann wieder die Religion benutzt, diesmal ist es der Islam.

Diese Terrorgruppen sind mit den Kreationisten zu vergleichen, auch wenn die Kreationisten noch nicht zu gewaltsamen Aktionen neigen, um ihre Vorstellungen über eine christlich-orientierte Ge­sellschaft durchzusetzen, wenn es auch unter den Kreationisten Fundamentalisten gibt, so wie im Is­lam.

Zurück zu den Koranschülern. Wichtig ist es, die religiösen Schulen aufzuheben, auch sollte die Re­ligion keine Bedeutung in der Politik einer Gesellschaft spielen. Religion sollte deshalb Privatsache sein, sie muß aus dem Schulunterricht entfernt werden, denn in der Schule sollte über alle Religio­nen gelehrt werden, damit der junge Mensch einen Überblick über oder einen Einblick in alle Reli­gionen auf dieser Erde bekommt. Denn jeder Mensch muß sich eines Tages entscheiden, ob er einer Religionsrichtung zugehören will, oder ob er auch ohne Religion leben kann.

Oh, immer diese gedanklichen Abschweifungen. Es kommt daher, weil man soviel Mist im Kopf hat, und darum wächst und blüht so mancher Gedanke im Gehirn.

Die Hasstiraden durch die islamischen Prediger wird weiter anhalten, und dieser Hass wird sich fortsetzen, solange die Religion bei einigen Menschen eine große Rolle spielt. Das Schlimme daran ist es, dass junge Menschen, ja schon Kinder in diesem Hass erzogen und ausgebildet werden.

Momentan ist der Islam, der unter diesem Makel des Hasses leidet. Im Mittelalter war es das Chris­tentum, die durch Gewalt ihre religiösen Vorstellungen durchsetzen wollten. Beide Religionen ha­ben eins gemeinsam, dass sie ihre Vorstellungen von Religion missionieren wollen, auch unter dem Aspekt von Gewalt.

Eigentlich könnte ich mich zurücklehnen und denken, warum sollen sich die Menschen nicht in die­ser Art und Weise ausrotten, wenn sie ihre eigene Existenzberechtigung verleugnen.

Aber am Menschsein ist mehr als nur das, was wir Materialismus nennen, mit seine ganzen Aus­wüchsen. Um derartige Auswüchse, wie die Gier nach Reichtum über Aktienwerte oder das Aus­beuten von Bodenschätzen und Menschen wäre anders zu begegnen, in dem man die Aktienmärkte schließt, denn gerade diese Märkte sind es, die den Kapitalismus ungehemmt wachsen lassen.

Ich habe schon sehr lange bemerkt, dass der Kapitalismus und der Sozialismus eins gemeinsam ha­ben, den Menschen auszubeuten, ihn zu versklaven. Aber hier sind auch die beiden Religionen wie Christentum und Islam nicht frei, denn auch die Führer dieser Religionen sehen den Menschen prin­zipiell nur als Objekt ihrer Begierden, d.h. sie wollen über die Masse an Gläubigen Macht erreichen und stabilisieren.

Der heutige Mensch will Macht und dazu Reichtum. Er will die anderen Menschen beherrschen, denn für ihn gibt es grundsätzlich kein Miteinander.

„ich denke also bin ich“ und „das Streben nach Macht führt zum Terror gegen die Menschen“

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