Freitag, 10. August 2007

Katze erkennt den Tod

Vor 14 Tagen, glaube ich, wurde in den Medien verbreitet, daß ein Katze in einem Alten- und Pfle­geheim in der USA, spürt, wenn ein Mensch in diesem Pflegeheim stirbt. Die Katze soll Stunden, bevor der Tod bei dem Betreffenden eintritt, auf das Bett des Betreffenden springen und sich dort hinlegen. Sie bleibt dort solange, bis der Tod bei diesem Menschen eintritt, also begleitet sie den Menschen in den Tod.

Viele Menschen sind über das Verhalten dieser Katze verwundert, aber bei Tieren darf man sich nicht wundern, wenn sie Stunden bevor der Tod eintritt, auf der Bildfläche erscheinen. So z.B. er­scheinen die Geier am Himmel und kreisen dort, wenn ein Tier oder Mensch im Sterben liegt.Oder die Geier setzen sich in der Nähe des Sterbenden auf den Boden und warten. Nein, sie spielen bei dem Warten nicht Karten, sondern sie Warten auf den Tod des Sterbenden.

Es gibt viele erstaunliche Ereignisse im Leben, besonders dann, wenn man es nicht vermutet. Auch der Mensch hat die Fähigkeiten, Gefahren zu spüren. Dabei muß man an unsere Vorfahren denken, deren Leben sich in einer Umwelt abspielte, wo um das Fressen und Gefressen werden ging. Denn wir Menschen sind schwache Tiere, man könnte uns auch als Fluchttiere bezeichnen. Doch auf Grund unseres Verstandes haben wir die Möglichkeit, uns Waffen herzustellen, um wehrhaft zu sein.

Ich selbst glaube, ja ich weiß es nicht, dass wir Menschen auch in der Lage sind, Stunden vor dem Ableben, das Ableben zu spüren und stellen uns darauf ein. Von den Völker aus der Mongolei und aus dem Altaigebiet weiß ich, dass diese Menschen die Fähigkeit haben, zu erkennen, wann man dem Leben abgeschlossen werden kann. Aber diese Fähigkeit haben nur die älteren Menschen.

Es geht so vor sich. Wenn der ältere Mensch spürt, jetzt ist man Leben in den letzten Zügen, dann bereitet er sich auf den kommenden Tod vor. Er setzt sich hin, und er denkt über sein ganzes ver­gangenes Leben nach. Oft vergeht eine ganze Nacht, in der er wacht und denkt. Dann in den Mor­genstunden wird er von seiner Familie tot aufgefunden. Ich bin bisher nicht dahintergekommen, wie der Mensch es macht, so ohne Hilfsmittel sein Leben zu beenden.

Wir Menschen aus den westlichen Kulturbereichen, nehmen Gift, das Messer, das Seil (nur nicht ein Gummiseil) und andere Hilfsmittel, um das Leben zu beenden bezw. aus dem Leben auszustei­gen, aber einige asiatische Völker erkennen den Zeitpunkt, wann sie gehen bezw. wann sie geholt werden.

Auch unsere Vorfahren haben diese Fähigkeit gehabt, doch diese Fähigkeit ist uns verloren gegan­gen durch den Willen oder religiösen Willen der Kirche, am Leben zu bleiben, koste es was es wol­le. Heute komen noch die Mediziner hinzu, die am Sterbenden oder Leidenen noch ihr Geld verdie­nen, darum heißt es auch bei denen, Leben erhalten, auch wenn es kein würdiges Leben nicht mehr ist.

Heute werden bei einigen Ärzte auch noch die längst verstorbenen Patienten abgerechnet, dann spricht man von der Treue bis in den Tod und darüber hinaus.

Ich glaube, ich werde demnächst mit dem Training anfangen, selbst mein Lebensende zu bestim­men, nicht durch Selbsttötung, sondern wenn der Zeitpunkt gekommen ist, dann setze ich mich ge­mütlich hin, denke über das vergangene Leben nach, dann gibt es bestimmt etwas zu lachen, und wenn Gevatter Tod an die Tür kommt und anklopft, dann lasse ich ihn rein zu mir und wir führen dann noch einen gemeinsamen Plausch (Gespräch), bis er dann zu mir sagt: „Alter Knochen es wird Zeit, dass wir uns woanders weiter unterhalten.“

Zurück zu unseren Vorfahren, die selbst in der Lage waren, ihr Lebensende zu spüren. Sie haben dann ihren Sippe verlassen und haben es der Natur überlassen, sie in die ewigen Jagdgründe zu ho­len. Ich denke, das muß auch schön gewesen sein. Wenn man im Sterben lag und Rabe und Geier haben auf das Ableben gewartet. Bestimmt haben die gesagt:“Beeile dich mit dem Sterben Opa, da­mit wir unsere Mahlzeit bekommen, auch wenn die zäh bist, aber Fressen tun wir dich doch.“

Heute sind es die anderen Raben, die schwarzen und weißen Raben. Ihr staunt, dass es auch weiße Raben gibt, es sind die Mediziner. Die schwarzen Raben sind die Priester er jeweiligen Religion.

Jetzt ist mein eigenartiger Plausch zu ende. Also noch eins, Tiere spüren die nahende Gefahr und den nahenden Tod sehr deutlich, wir Menschen nicht mehr, weil wir dekadent sind.

„ich denke also bin ich“ und „ich lebe also sterbe ich“


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