Donnerstag, 2. August 2007

Katholiken sind bessere Christen

Letztens erfuhren viele Leser, dass der jetzige Papst Benedikt, die Christen ausgrenzen will, die nicht der katholischen Kirche angehören. Er äußerte sich dahingehend, dass das wahre Christentum und der wahre Glauben der Katholizismus sei.

Ich war erst einmal baff, aber dann dachte ich nur, na, wird schon wieder ein Unterschied zwischen Menschen gemacht, sowie es die Machthaber im dritten Reich machten, dort konnte nur der ein Deutscher sein und werden, wenn er einen Arier-Nachweis erbringen konnte.

Jetzt muß man einen Nachweis erbringen, wenn man ein guter Christ sein will, d.h. man muss ka­tholisch sein. Ich frage mich langsam, hat der Kirchenkampf noch kein Ende gefunden, oder gibt es Menschen, wenn sie ein bischen Macht haben, die andere Menschen ächten, nur weil sie einer ande­ren Konfession angehören.

Dieser ganze Zirkus, den ein Papst veranstaltet ist einem Papst nicht würdig, aber gegen engstirnige Menschen, die nur ihre Konfession und ihren eigenen Glauben sehen, kann man nur als intolerant bezeichnen, auch wenn sie von der geistigen Haltung konservativ sind.

Wie soll ein Papst, der vorgibt, die Religionen zu einem Dialog zu einen, kann nicht gleichzeitig diesen Dialog als nichtig erklären, indem er solche Erklärungen abgibt.

Wenn es um die Macht oder um die Missionierung des Glaubens, dann kennen die Christen keinen Halt mehr, weil sie dann soweit gehen, Andersgläubige sogar zu töten, was sehr oft in der Vergan­genheit geschehen ist.

Aber wer ist schon ein guter Christ? Der Papst nicht, denn er müsste wissen, dann man alle Men­schen im Dialog aufnimmt und keine Unterschiede bei diesen Menschen macht. Christsein heißt et­was anderes als im Vatikan sitzen und fromme Reden schwingen. Um wirklich ein Christ und Mensch zu sein, muß man die Machtansprüche anlegen, und sich um die kümmern, die die immate­rielle und materielle Hilfe nötig haben. Man muß an die herangehen, die Reichtum und Vermögen horten und die dann daran erinnern, dass sie eine Verantwortung gegenüber ihren Mitmenschen ha­ben, über deren Wohlergehen, aber aus dem Vatikan kommen nur fromme Worte und seichte Reden sowie auch der evangelischen Konfession, die auch nicht besser sind.

Ich bin froh, dass ich schon sehr früh mich von der evangelischen Konfession abgewandt habe, denn ich habe in den langen Jahren meines Lebens vieles erkannt, was mit wirklich Christsein nichts zu tun hat. Mich stört auch der Missionierungsauftrag, aber auch die Unwahrheiten, die im Namen Jesus Christus verbreitet werden. Ich denke nur an die Verfolgung der Juden im Mittelalter und jetzt in der Neuzeit durch den Nationalsozialismus.

An diesen Verfolgungen waren nur Christen seher elementar beteiligt.

Im Islam haben die Juden ihre Beschützer die Sultane gehabt, die darauf aus waren, dass die Juden großes Wissen in ihr Reich brachten, aber auch durch den Handel eine enormen Reichtum.

Die christlichen Herrscher wollten auch den Reichtum der jüdischen Kaufleute, aber haben dann da­nach, wenn sie das Vermögen der Kaufleute hatten, die Juden umbringen lassen, indem man ver­breitete, dass die Juden an Krankheiten z.B. der Pest schuld waren.

Ist das Christentum wirklich eine Religion der Wahrheit sowie es die Kirchenmänenr hinstellen, weil diesem Verhalten der Christen bestimmt nicht.

Mir geht diese Meinung des derzeitigen Papstes irgendwo vorbei, nämlich am Arsch. Wer solche Argumente darlegt, der kann nicht erwarten, dass er für voll genommen wird.

Aber trotzdem stehe ich jedem zu, an das zu glauben, an das er glauben will, ob an Gott, Allah, an den Satan oder den Naturgottheiten und sonstigen Gottheiten, mir ist es egeal, soll jeder mit seinem Glauben glücklich werden.

„ich denke also bin ich“ und „jeder lebt so wie er will“

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