Donnerstag, 30. August 2007

Religiöses Gedächtnis

Im Dokumentenkanal vom ZDF kam vor einigen Tagen ein wissenschaftlicher Bericht aus der Hirnforschung. Ein Forscher berichtete über die Erforschung von Gehirnteilen, so auch die Frage, ob die Religion in einem Teil der Gehirns genetisch bei der Geburt eines Menschen vorhanden ist. Diese Forschung kommt insbesondere aus der USA, und aus diesem Grunde bin ich vorsichtig, die Forschungsergebnisse zu akzeptieren, weil Forscher in der USA sehr viel christliche Schematas in die Forschnung einbauen, so jetzt auch die Religion, die schon im Gehirn vorhanden sein soll, be­vor man selbst bewußt die Religion erlebt.

Ich weiß nicht, ob man es so übernehmen kann, denn das Gehirn eines Menschen liegt brach, also ist aufnahmefähig und kann noch bis ins hohe Alter trainiert werden, was früher bezw. vor Jahren noch abgelehnt wurde.

Zurück zum religiösen Gedächtnis, so wird es von der Forschung begrifflich festgelegt. Ob es wirk­lich ein religiöses Gedächtnis gibt, das bezweifel ich, weil die Hinwendung zur Religion später er­folgt, wenn man sich über das leben Gedanken macht, also philosophiert.

Auch die Menschen in der Frühzeit haben so die Beziehungen zu ihren Göttern, Naturgeistern und Dämonen aufgebaut, indem sie über die Vorgänge in der Natur nachdachten. Einige waren beson­ders fleissig im Nachdenken und haben dann eine Religion aufgebaut, um damit ihre Mitmenschen zu binden, zu unterdrücken oder zu versklaven.

In erster Linie ist es die Phantasie des Menschen, die vorgibt, dass es etwas geben muß, das über al­lem steht, so eine Gottheit, ohne Furcht und Tadel, sowie die Comic-Figur „Prinz Eisenherz“ der edle Ritter hatte im Kopf einen Eisensplitter.

Zurück zum religiösen Gedächtnis. Es ist wirklich schwer einen Fötus zu fragen, ob er Gott kennt oder an einen Gott glaubt. Andererseits hat ein Mensch, der schon längere Zeit auf dieser Erde ver­weilt, in seinem gedächtnis viel aufgebaut, so auch religiöses Gedankengut.

Von daher gesehen kann man schon daraufkommen, dass der Mensch ein religiöses Gedächtnis. Aber wir können auch nicht die Menschen aus der Frühzeit befragen oder untersuchen, ob zu der Zeit schon ein religiöses Gedächtnis oder so etwas Ähnliches vorhanden war.

Aber ist wieder typisch für die Wissenschaft, wenn man glaubt, dass der heutige Mensch ein religi­öses Gedächtnis, dann wird wieder hoch gerechnet, d.h. dass die Menschheit, alle Menschen ein re­ligiöses Gedächtnis haben.

Mit diesem Gedanken kann ich mich nicht anfreunden, weil ich die Erkenntnis habe, das ein Gehirn offen ist, d.h. es kann durch Lernen seinen Inhalt gestalten, und wenn es etwas über Religion lernt, dann nimmt es das Gelernte auch so auf.

Nur so könnte es zu einem religiösen Gedächtnis kommen. Also sind diese angeblich neuen Er­kenntnisse eine Verarsche der nicht wissenschaftlich versierten Menschen. Ich finde es einfach blöd, wenn man neue Forschungsergebnisse vorstellt, die voraussichtlich keine sind, sondern sollen den Geldgeber nur beruhigen, nach dem Motto, Onkelchen schau her, wir machen etwas für das geld, denn wir haben etwas Neues erforscht.

Aber lassen wir es so, wie es ist, denn verändern kann man sowieso nichts, weil man keine Chance hat, derartige Ergebnisse nachvollziehen zu können.

„ich denke also bin ich“ und „ich denke wir sind alle behämmert“

Mittwoch, 29. August 2007

Sport ist Mord

Diese drei Worte habe ich schon oft gehört, mir aber dabei nichts gedacht, bezw.diese Worte sind in ein Ohr hineingegangen und aus dem anderen wieder hinaus. Doch heute seh ich auch den Sport an­ders. Warum?

Bewegung, spazieren gehen oder wenn das nicht geht, weil die Füsse nicht mehr tragen, nach dem Film „Soweit die Füsse tragen“ es gab auch ein Buch davon, kann man auch als Zwei- oder Drei­beiner mit dem Fahrrad durch die Gegend fahren. Wichtig ist es, sich nicht zu sehr anstrengen, denn alles was in einer unkontrollierten Tätigkeit ausartet, kommt vom Bösen und wird zum Fluch gegen den eigenen Körper. Es ist schwer, die goldene Mitte, auch im Sport, einzuhalten.

Die sogenannten Sportwissenschaftler kennen den Sport nur aus der Theorie, denn selbst wenn man wie ich über 50 Jahre, teils Hochleistungssport und Leistungssport betrieben hat, der weiß darüber ein Liedchen zu singen. Ich war in dieser Zeit nie gedopt, was man an meinen Leistungen nachvoll­ziehen konnte. Einmal war ich hervorragend, dann war meine Leistung unter aller Sau, selbst die Wildschweine hätten darüber gelacht.

Wir Menschen sind zum Jagen geschaffen, aber nach jeder Jagd, wenn sie erfolgreich war, kommt eine entsprechende Entspannung, in Form einer Pause.

Bei mir war es schwierig, besonders in den Jahren, wo sich der Sport in die Psyche festgesetzt hatte, ein richtiges Verhältnis zur Bewegung und Entspannung zu finden. Ich war immer der Meinung, ich könnte bis zum 100-dersten Lebensjahr auf eine Arschbacke den Leistungssport durchziehen, aber ich habe die Rechung nicht mit dem Wirt gemacht. Der Wirt hier ist der Körper, und der macht nicht sehr lange mit, obwohl ich diesen Unsinn sehr deutlich überzogen hatte.

Ich will hier den Sportwissenschaftlern nicht zu sehr auf die Füsse treten, denn Bewgung ist sehr gut für den Menschen, weil er ein Bewegungstier ist, aber man darf sich nicht zu viel bewegen, da­mit nicht das Problem auftritt, dass man vor lauter Bewegung erst psychisch und dann physisch krank wird, bei mir war es hauptsächlich physisch.

Heute habe ich ein anderes Verhältnis zum Sport, denn ich gege hauptsächlich spazieren oder fahre einmal mit dem Rad, jedoch nicht wie ein Weltmeister, der nur Rekorde jagt, sondern gemütlich, so dass man mit anderen Menschen einen gemütlichen Plausch führen kann.

Was mir in den letzten Jahren aufgefallen ist, das sind die Meldungen in den Medien über den Tod von Leistungssportler. Die meisten starben durch Herzversagen. Vor einigen Tagen verstarb ein spanischer Fussballspieler im Alter von 22 Jahren an den Folgen von mehrfachen Herzstillständen. Was die Ursache ist, das weiß bis jetzt keiner, hoffentlich findet man sie bald.

„ich denke also bin ich“ und „wer Sport treibt ist selbst Schuld“

Dienstag, 28. August 2007

Ausländer wurden gejagt

Vor etwa 14 Tagen wurden in den neuen Bundesländern, bezw. in Sachsen, in dem kleinen Dorf Mügeln, acht Inder von 50 Deutschen gejagt. Ob die 50 Deutschen aus der rechtsradikalen Szene kommen, weiß man nicht so genau, oder man will es nicht wissen, so wie es oft schon gemacht worden ist, um die Außerländerfeindlichkeit in Deutschland zu verschleiern.

Es soll auf einem Dorffest in Mügeln geschehen sein. Das Eigenartige daran ist die Tatsache, dass die acht Inder an Markttagen in Mügeln als Händler auftreten, den Dorfbewohner also bekannt wa­ren. Wenn es so ist, dann dürfen nur Bürger von ausserhalb des Dorfes diese Inder gejagt haben. Und wenn es Bürger des Dorfes gewesen sein sollten, so besteht in diesem Dorf ein Bedarf an enor­mer Toleranz, die man auch zu DDR-Zeit sehr vermisste.

Über den Auslöser dieser Aktion ist nichts bekannt, ausser dass manche Bürger meinen, es sei bei dem Dorf zu einer Rauferei gekommen, die von den Indern angezettelt worden sei.

Immer sind es die Anderen, die daran Schuld haben, wenn sie Opfer werden. Aber Sachsen ist eine der Hochburgen der NPD, denn im Landtag von Sachsen ist eine Fraktion der NPD vertreten, die in der Vergangenheit oft in die Schlagzeilen gerieten, wegen ihrer fremdenfeindlichen Äusserungen.

Es ist beänstigend, wie die rechtsradikale Szene aufrüstet, nicht mit geistigem Gedankengut, son­dern mit Gewalt gegen Menschen, auch eigene Landleute bleiben davon nicht verschont.

Wer sich den Rechtsradikalen in den Weg stellt, muß sehr gut sein, mit den Fäusten, sehr viel ver­tragen können oder ein optimaler Sprinter sein.

Diese Aktion von deutschen Bürgern macht deutlich, was in der Bundesrpublik Deutschland, aber auch in der DDR, vergessen wurde, den jungen Deutschen die Geschichte des dritten Reiches nahe­zubringen, damit sie die politischen Argumente der rechten Szene kritisch gegenübertreten können.

Ich habe sehr viel über das dritte Reich erfahren und bedauer es, das in den Schulen alles ver­schwiegen wurde, was mit dem dritten Reich zu tun hatte. So wurden die Kinder von ihren Eltern beeinflusst, immer fremdfeindlich zu denken und zu handeln.

Die Vereinigung beider deutschen Staaten 1989 hat prinzipiell nichts gebracht, ausser das die Rechtsradikalen ein Ausweichquartier gefunden haben, in der neuen Bundesländern.

Ich freue mich, dass keiner der jagten Inder getötet wurde, aber gleichzeitig bedauer ich, dass diese Menschen gejagt und verletzt wurde, nicht nur körperlich sondern auch seelisch verletzt worden sind.

So etwas kann man nicht wiedergutmachen, auch nicht der Bürgermeister, der in seinem Interview eigentlich kein Bedauern zeigte, sondern auf Schuldzuweisungen aus war, hier gab er indirekt den Opfern die Schuld. So blöd kann man eigentlich nicht sein, aber es ist so.Für die tat der 50 Deut­schen gibt es keine Entschuldigung, sie sollten sich bei den Opfern entschuldigen, aber dass werden sie tun, weil sie sie feige sind. Erst die Klappe weit aufreißen, wie die Nazis im dritten Reich, aber dann nicht den Mut aufbringen, sich zu entschuldigen.

Ich hoffe nur, es geschieht nicht wieder.

„ich denke also bin ich“ und „ich bin auch nur ein Mensch“

Montag, 27. August 2007

Parteien wollen mehr Geld

Vor einigen Tagen stand groß in den Zeitungen, dass die Parteien mehr Geld haben wollen, weil die Parteikassen leer seien, und man begründete es damit, dass man Mitgliederschwund habe.

Jetzt stellt sich nur die Frage, warum Mitglieder ihre so geliebte Partei verlassen, doch keine Ant­wort darauf. Eine Antwort wäre, dass die Parteien nicht richtig arbeiten bezw.politisch nicht mehr kompetent sind, obwohl sie noch immer die Meinung haben, nur die Parteien könnten die Bevölke­rung politisch beeinflussen, was nicht stimmt, aber in der Hinsicht stimmen könnte, dass die Partei­en die Bevölkerung nicht positiv motivieren sondern negativ.

Jetzt geht das Geld zur Neige, und Parteifreunde die nichts bringen, ausser dumm daherreden, müs­sen ihren Lebensunterhalt verdienen, also muß der Steuerzahler herhalten und die Parteien mitfinan­zieren. Die Parteien sollten von Spenden leben, was sie meist auch tun, dass bestimmte Firmen, die den Parteien politisch nahestehen, geben einen bestimmten Obolus an die Partei ab, was sie such von den Steuern absetzen können.

Jetzt frage ich warum wollen die Parteien auf einmal 20 Millionen € Steuergelder, auch wenn sie nichts bringen?

Die Antwort ist die, die Steuereinnahmen fließen dies Jahr – 2007 – reichlich, aber für die Bürger sind Steuersenkungen nicht vorgesehen, aber die Parteien wollen Geld haben, was nicht mehr ver­ständlich ist.

Zuerst sollen die Schulden abgetragen werden, wenn über 2 Billionen € Schulden anstehen, dann kann man nicht unnötigt Steuergelder verschwenden. Aber bei den Politiker, die gerne Steuergelder verschwenden, und sehr gerne auf Pump leben, aber den nachfolgenden Generationen Schulden hin­terlassen, dann darf man sich nicht wundern, wenn die Bevölkerung zur selben Mentalität neigt, und sich selbst in die Schulden hineinmanöveriert.

Ich sage mir immer, wenn die Einnahmequellen sprudeln, dann trotzdem eisern sparen, besonders in der Hinsicht, wenn einmal ein unvorhergesehenes Ereignis eintritt, dass höhere Kosten verursacht, dann hat man genügend Geld, um diese Rechnungen zu begleichen, ohne Schulden zu machen.

Früher hat man im Haushalt, auch im privaten aufgepasst, dass man Rücklagen gebildet hat, beson­ders für Zeiten, wenn das Einkommen knapp wurde, so dass man auf diese Rücklagen zurückgrei­fen konnte, um liquide zu sein.

Wie blöd kann man sein, wenn man alles, was an Einkommen eingeht, gleich wieder hinauswirft, und dann auch noch Schulden macht, weil das Einkommen nicht ausreicht.

Einige kommen mit dem Argument, dass man doch keine Nachkommen habe, und warum soll man das angesparte Geld, dem Fiskus hinterlassen.

Gut das ist ein gutes Argument, wenn ich alleine bin. Aber für ein Staatswesen taugt dieses Argu­ment nichts, denn es gibt für ein Staatsgebilde immer genügend nachkommen, die nicht mit Schul­den leben wollen, die die vorgehende Generation gemacht hat.

Aber vom Steuerzahler Geld zu verlangen, weil man selbst unfähig ist bezw. zu blöd, das geht wohl gar nicht.

Die Parteien, die diese Gelder haben wollen, sind insbesondere CDU, SPD und FDP. Die anderen Parteien sind wohl dagegen, aber wenn trotzdem aus der Staatskasse Gelder für die Parteien freige­geben werden, dann werden alle Parteien die Hand aufhalten, und der Steuerzahler ist der Blöde, weil für ihn keine Steuersenkungen vorgesehen sind bezw. diese ihm verweigert werden.

Ich kann eigentlich beruhigt sein, meine Steuerquote, die ich aufbringen muß, ist nicht sehr hoch, aber mir geht es darum, dass Schmarotzer wie diese Parteien nicht sinnlos das Geld verprassen.

Das Rennen geht so aus, dass zuerst gemotzt wird und sonst alles gesagt wird, aber letztendlich kas­sieren die politischen Parteien und werden den Betrag noch erhöhen.

Die Väter, der Verfassung haben wohlweislich, den Parteien die Möglichkeit gegeben, den Unter­halt für die Parteien durch Steuergelder zu finanzieren. Doch die Väter der Verfassung haben sich schon aus dem Staub gemacht, sie sind alle tot.

„ich denke also bin ich“ und „ich werde Politiker und lebe auf Kosten anderer“

Freitag, 24. August 2007

Verteuerung der Lebensmittel

Jetzt Mitte des Jahres 2007 begann die Nahrungsmittelindustrie, die Lebensmittel zu verteuern. Was die Vorstände mit der Verteuerung bezwecken, das ist wohl klar, denn sie wollen ihre eigenen Taschen mit vielen Euros füllen.

Die Industrie, besonders die Milchproduktehersteller, begründeten die Verteuerung der Milchprodukte mit dem großen Absatzmarkt in China. Einerseits Hat die EU-Kommission die Milchquote eingechränkt, so dass die Bauern sehr viel überflüssige Milch an die Kühe wieder verfüttern oder wegschütten, aber andererseits wird die Milch jetzt gebraucht, um den Bedarf am Markt zu decken. Scheinbar geht es den Mitgliedern der EU-Kommission um den Profit, selbst an den erhöhten Preisen mitzuverdienen.

Die Leidtragenden werden die Landwirte sein, die für die Milch, die sie an die Milchindustrie abgeben, kaum etwas bekommen, weil andere wieder den Reibach machen, wie so oft.

Die Politiker selbst regten sich über die unerwartete Preiserhöhung, vielleicht nicht für die Politiker, auf, aber sie taten bisher nichts. Selbst das Kartellamt wollte angeblich die Preiserhöhung von nahezu 50% prüfen, warten wir einmal ab, ob überhaupt etwas geschieht.

Die Politiker blähen sich bei derartigen Gegebenheiten mächtig auf, dann kommt danach nur warme Luft heraus, eigentlich wie immer, denn welcher Politiker ist gewillt, derartige Vorgänge beim richtigen Namen zu nennen, keiner.

Ich viel aber auch gerecht bleiben, und möchte an dieser Stelle auch andeuten, dass bei uns in Deutschland die Lebensmittelpreise tief sind. Wenn ich zum Beispiel an Dänemark oder Frankreich denke, dort sind die Lebensmittelpreise doch etwas höher.

Aber wenn man Qualität von den Nahrungsmittelhersteller erwartet, so muß man in der Lage sein, etwas tiefer in die Tasche zu greifen. Mir tun die Familien und Menschen leid, die am untersten Ende der Einkommenstabelle sind, dort wird es bei jeder Preiserhöhung knapp, weil die Hartz VI Gelder nicht erhöht werden, so dass diese Menschen gezwungen werden, zu hungern oder strafbare Handlungen zu begehen, um zu überleben.

Aber gerade die Grundnahrungsmittel müssten insbesondere für die Kinder zugänglich gemacht werden, denn Kinder sind die Zukunft einer Gesellschaft, den Begriff Volk habe ich weggelassen, denn dieser Begriff erinnert mich an das dritte Reich. Aber gerade diese, obwohl diese Nahrungsmittel in wirklich ausreichendem Maße produziert werden könnten, werden verteuert.

Ich frage mich langsam, was steckt hinter diesen Aktionen und wer steckt dahinter? Es sind geldgierige Hyänen, die aus der Wirtschaft und Politik kommen. Nicht nur Politiker aus Deutschland, sondern auf der ganzen Welt.

Mit der Verteuerung der Milchprodukte verteuern sich auch andere Produkte, die als Herstellungsgrundlage, die Milch benötigen. Gut, bei einigen Produkten kann man selbst sagen, wenn die verteuert werden, dann dient die Verteuerung der gesundheit z.B.Schokolade. Obwohl die Schokolade auch einen gesundheitlichen Wert hat, wenn man sie in kleinen Mengen genießt, insbesondere das reine Kakaopulver.

Das Getreide soll sich auch verteuert haben, weil die Ernte im Jahre 2007 nicht optimal war. Die Ernte der Landwirte ist in jedem Jahr sehr schlecht, weil mit diesem Jammern der Preis für Getreide hochgetrieben werden soll. Mit der Erhöhung der Getreidepreise wird auch der Preis von backwaren erhöht, obwohl manche Bäcker auch ohne Grund die Preise für Backwaren erhöhen, weil sie immer einen Grund finden. Der Phantasie des Menschen sind keine Grenzen gesetzt.

Was den preis für backwaren hochtreibt, ist die künstliche Erzeugung von Getreideknappheit, d.h.es ist viel getreide da, und der Preis müßte nicht steigen, aber durch die Herstellung von Biotreibstoff aus Getreide wird das Getreide für die Backwaren knapp und der Preis steigt. Der Verbraucher ist wieder einmal der Dumme.

Es sind nicht die Lohnkosten, die alles verteuern, so wie man es uns klar machen will, sondern die Geldgier von Menschen.

Im nächsten jahr wird der Preis für Nahrungsmittel wieder ansteigen, weil es dann noch weniger Rohstoffe gibt, obwohl es wirklich genügend Rohstoffe zur Herstellung von Nahrungsmittel gibt, aber nur die Spekulanten an den Börsen und ihre Helfershelfer treiben die Preise nach oben, um Geld abzuschöpfen.

„ich denke also bin ich“ und „ich bin auch nicht geldgierig“

Mittwoch, 22. August 2007

Methan(gas)

In der Vergangenheit hatte ich einige Dokumente in den Medien gesehen, in denen man berichtete, dass ausströmendes Methan an der Vernichtung vieler Arten in den vergangenen Millionen von Jah­ren Schuld war.

Anhand eines Dokumentarfilmes, der in Zentralafrika gedreht wurde, zeigte man einen Film von ei­nem See, der unterirdisch eine Gasblase hat, und dort tritt über Erdspalten Gas aus. Dieses Gas ver­breitet sich teilweise über den See und das angrenzende Ufer. Dort sind viele Menschen umgekom­men.

Die Anwohner des Sees gehen noch immer davon aus, dass Dämonen an den Tod der Menschen Schuld seien.

So ähnlich wie an dem See in Afrika soll auch in anderen Bereichen der Welt Methan aus dem Er­dinnern ausgeströmt sein, und die Artenvielfalt auf der Erde reduziert haben.

Das Methan entsteht durch Vergärung von organischen Produkten. Wir selbst, die Menschen, auch wir produzieren Methan, wenn wir Luft über den Darm ablassen. Wenn man bei einem Furz an brennendes Streichholz an das Hinterteil hält, dann gibt es eine Flamme, also Feuer, und man ver­brennt sich den Arsch. Ich habe es noch nie gemacht, denn ich kannte schon als Kind die Folgen.

Auch die Tiere verdauen in ihren Mägen Produkte, die schließlich zu Methan werden, und später ausgefurzt werden.

Stellt euch vor, sechs Milliarden Menschen, dazu die vielen Nutztiere, Rinder, Schafe, Schweine usw. geben an die Luft Methan ab.

Jed wärmer die Atmosphäre wird, um so leichter steigt das Methan auf. Wird es kälter dann kehrt es zum Boden zurück.

Durch die Eiszeiten, mit ihrer kalter Witterung wurde das Methangas gebunden, aber auch in den Gletschern. Sehr euch einmal die Gletscher in der Arktis an, wie mächtig diese sind. Forscher hatten dort schon festgestellt, dass es dort große unterirdische Räume gibt, die Methan enthalten und durch die Gletscher versperrt werden, also nicht an die Luft können.

Z.Zt. befürchtet man durch den Klimawandel auch die Gletscherschmelze in der Arktis, d.h. wenn die Gletscher schmelzen, dann kann das Methan ausströmen und sich mit dem Methan, das in Glet­schereis gebunden war und jetzt frei ist, verbinden und wird dann zu einer Gefahr auch für uns Menschen. Dann ist bald mit dem Furzen vorbei.

Was müsste man machen, um diese Gefahr abzuwenden?

Die Menschheit reduzieren, mindestens um vier Milliarden, man braucht sie nicht alle erschiessen, denn das machen die schon selber, die Kriege in Afganistan, im Irak und die Mafiamorde. Dann die Minderung der Nutztiere, durch aufessen dieser Tiere. Für die Löwen, Tiger, Leoparden, Geparden, Katzen (Haus-u.Wildkatzen), Wölfe usw.

Natürlich passiert nichts, das weiß ich schon, denn eigentlich bin ich Realist. Aber was in den nächsten Jahrhunderten auf die Erde und deren Bewohner zukommt, davon ahnt heute keiner etwas.

Ich kann mir Zeit lassen, denn bis dahin hat sich ein teil meines Körper in Methangas verwandelt, vielleicht werde ich einen späteren Nachkommen von Bush das Einatmen erschweren, vielleicht, man weiß es nicht. Es gibt wundersame Erlebnisse, auch für die Toten.

Ich schicke Spass zum Einkaufen, aber nach Moskau oder St.Petersburg.

Es war einmal ein Gedanke, wie unsere Erde aussehen wird, wenn der Klimawandel so fortschrei­tet, und was noch auf uns zukommt, mit dem wir heute nicht rechnen.

Ein schlechtes Thema, über das man nicht viel weiß, aber irgendwie hat es Spass gemacht, sich mit dem sogenannten Weltuntergang mal anders zu befassen, als mit Monsterwellen und Monsterstür­men und Hitzewellen und was es sonst noch an Katastrophen gibt.

Ich kann mir aber schon denken, das Ende der Menschheit kommt auf leisen Sohlen sowie bei unse­ren lieben Verwandten den Neandertalern.

„ich denke also bin ich“ und „ich lebe also atme ich noch“

Dienstag, 21. August 2007

Wer hat den 2.Weltkrieg begonnen

Diese Frage ist eigentlich einfach zu beantworten, es war Hitler mit seinen Kumpanen. Es ließ KZ-Häftlingen deutsche Uniformen anziehen, und ein SS-Kommando in polnischen Uniformen überfiel den Sender Gleiwitz. Über diesen Sender verbreiteten dann einige SS-Männer in polnischer Sprache Hetztiraden gegen das deutsche Volk. Daraufhin gab Hitler den Befehl zum Angriff auf Polen.

Der Angriff auf Polen war schon Wochen vorher vorbereitet worden, denn die Einheiten der Wehr­macht bezogen Verfügungsräume in Ostpreußen, Pommern Schlesien, sogar in der Slowakei, das damals mit Deutschland befreundet war. Nach dem Einmarsch von Hitlers Truppen in das Sudeten­land und später in die Resttschechei, trennte sich die Slowakei aus dem Staatsverband der Tsche­chesslowakei, und wurde ein selbständiger Staats von Hitlers Gnaden.

So war die Situation am 1.Septemer 1939. England und Frankreich, die mit Polen einem Beistands­pakt geschlossen hatten, erklärten Deutschland daraufhin den Krieg. Hitler soll, als er die Kriegser­klärung von beiden Staaten in der Hand hielt, gesagt haben: “Was nun?“ Aber ich glaube, dass er geahnte, was auf ihn und das deutsche Volk zukam.

Es ist schon eigenartig, dass es zwischen Deutschland und Frankreich zu drei kriegerischen Ausein­andersetzungen kam, und zwei von diesen arteten sogar in Weltkriege aus. Und ich frage mich, wie konnte so etwas entstehen, bei den gebildeten Menschen in Europa, sich gegenseitig zu hassen und dann zu töten?

Ich vermute, dass die beiden Weltkriege im Krieg von 1870/71 ihren Anfang nahmen. 1870/71 kam es zwischen Frankreich und dem damaligen Preussen zu einem Krieg, an dem dann auch alle ande­ren deutschen Staaten an der Seite von Preussen teilnahmen. Der Erfolg war der, dass die Deut­schen diesen Krieg gewannen und der preussiche König Wilhelm zum Kaiser ausgerufen wurde.

Dem französischen Staat wurde Elsass-Lothringen abgetrennt und an Deutschland angegliedert. Diese Maßnahme rief bei den Franzosen Empörung hervor, und zugleich wurde der Hass gegen Deutschland geschürt. Die franzosen verlagerten ihre Aktivitäten nach Nordafrika und gründeten dort Kolonien, aber gleichzeitig wurde die Industrialisierung vorangetrieben, besonders die Ent­wicklung von Waffen sowie deren Bau.

Das deutsche Reich versuchte jetzt sich auch nach Kolonien umzuschauen, aber es gab nicht mehr so viele, und sie mussten sich mit dem Rest begnügen. Auch in deutschland wie in allen europäi­schen Länder wurde sehr viel Wert auf die Industrialisierung gelegt, aber auch hier hatte der Bau von Waffen irgendwie einen Vorrang.

Die Zeit von 1900 bis 1914 war eine Zeitspanne, in der eigentlich ein Krieg hätte ausbrechen kön­nen. Grossbritanien versuchte das Gleichgewicht zwischen den Mächten in Europa zu stabilisieren, was auch gelang, bis 1914. Die Ermordung des Thronfolgers der österreichen Kaiser brachte dann das Pulverfass zur Explosion.

Für die Wirtschaftsbosse der europäischen Länder kam diese kriegerische Auseinandersetzung sehr gelegen, denn jetzt konnte man die bisher entwickelten und gebauten Waffen auch an Menschen ausprobieren, und es gab eine Menge an Kapital für diese Waffen. Diejenigen die sich gegenseitig hassten, konnten mit Freuden auf die gehassten Menschen anderer Nationen schiessen, ohne dass sie dafür bestraft wurden.

1918 war dann der Krieg zu Ende, und das deutsche Heer marschierte in die Heimat zurück. In deutschland kam es zu Arbeiteraufständen, dann zur Entmobilisierung des Heeres, nur 100 000 Mann durften als stehendes Heer übrigbleiben. Die Arbeitslosigkeit nahm zu und damit auch die Armut. Die Kriegsgewinnler hatte ihre Gewinne in Sicherheit gebracht, natürlich in Goldwährung in die Schweiz.

In Deutschland bildete sich eine Parteienlandschaft aus vielen Parteien, die beiden Größten waren anfangs die Sozialdemokraten und Kommunisten. Dann erschien eine neue Parteien auf der Bildflä­che, die NSDAP von Hitler. Hitler erhielt nach dem Putschversuch von 1923 fünf Jahre Festungs­haft und sass nur zwei Jahre in Landsberg ab. In dieser Zeit schuf er sein Werk „Mein Kampf“, in dem er schilderte, wie er Europa und Russland erobern wollte, das waren seine Ziele. Ich sage nur, ein eigenartiges Werk, geschrieben vom einen machtbesessenen Psychopathen.

Aber er wurde Reichskanzler, löste den Reichstag auf und verhängte das Ermächtigungsgesetz, das im die Möglichkeit gab, diktatorische Macht zu bekommen. Dann steuerte er bewußt auf den neuen Krieg zu.

„ich denke also bin ich“ und „ich will keinen Krieg“


Sonntag, 19. August 2007

Dolchstosslegende

Nach dem ersten Weltkrieg, der für Deutschland verloren ging, tauchte zum ersten Mal der Begriff „Dolchstosslegende“ auf. In welchem Jahr es war, weiß ich nicht, aber es mußte so in den Jahren aufgetaucht sein, als sich die NSDAP als Partei bildete.

Die neue Regierung bestehend aus Sozialdemokraten und anderen sozialen Splittergruppen, nahm das Kriegsende widerspruchlos hin. Zudem waren erste Revolten bei den Marineeinheiten in Kiel und Wilhelmshaven entstanden, die damals durch ein Kriegsgericht geahndet wurden und zwar mit dem Todesurteil.

Dann bildeten sich bei den zurückkehrenden Armeen Soldatenräte, die in den Einheiten langsam an Macht gewannen.

Dann kamen die Friedenverhandlungen, die für die deutschen Unterhändler ungünstig ausgingen und langsam bildete sich Unmut bei denen, die die Niederlage als solche nicht einsehen wollten. Sie sprachen von Verrat des Heeres, denn das Heer sei im Felde nicht besiegt worden.

Ich glaube, da entstand so langsam die Dolchstosslegende, aber in Richtung der Sozialdemokraten. Die Monarchisten und Konservativen sahen in den Sozialdemokraten die Verräter, die Deutschland an die Alliierten verraten und verkauft hätten.

Anfang der 20-ziger Jahre bildete sich eine neue Partei, die NSDAP, die gegen die Sozialdeokraten, die Kommunisten und bürgerlichen Parteien waren. Sie betrachteten diese Parteien als größtes Übel Deutschlands, und waren auf dem Wege, die junge Demokratie, die sich in Deutschland noch nicht stark genug gefestigt hatte, zu demontieren.

Den Nationalsozialisten war jedes Mittel recht, wenn die Weimarer Republik untergehen würde. Aber um Stimmen aus dem Lager der Bürgerlichen, Konservativen und Monarchisten zu gewinnen, mußte man etwas in die Welt setzen, was den Sozialdemokraten einen negativen Ruf bringen könn­te, also erfand man die Dolchstosslegende, denn damit konnten die Konservativen und Monarchis­ten etwas anfangen.

Also war nicht der Kaiser am verlorenen Krieg Schuld, sondern die Sozis, wie man sie nannte und mit dem Schimpfwort belegte.

Es kam zu Streiks und Straßenkämpfen zwischen Kommunisten und Nationalsozialisten. Jetzt muß­te sehr oft die Reichswehr eingesetzt werden, weil die Polizeikräfte nicht mehr ausreichten, diese Straßenschlachten zu beenden.

Auch mit der Machtübernahme der Regierungsgewalt in Deutschland durch die Nationalsozialisten bild der Begriff „Dlchstosslegende“ in aller Munde, und sie wurde als Tatsache hingenommen, weil nie hinterfragt wurde, was dieser Begriff eigentlich bedeutete und wie er entstanden ist.

Schon in den Schriften zu den Nibelungen, die Schriften sollen so um 1000 nach der Zeitrechnung entstanden sein, gibt es die Passage, dass Hagen den Drachentöter Siegfried von hinten mit einem Speer tötet. Nun gut, ob es stimmt, das weiß keiner, aber auch hier entstand so etwas Ähnliches wie eine frühe Dolchstosslegende, was den tapferen Siegfried umbringt. Das deutsche Heer wurde 1918 zur Aufgabe gewungen, weil die damalige Regierung um Frieden bat. Eine Frau wollte Siegfried aus Rche töten, weil er sie besiegt hatte, damit sein Freund Gunther dieses Weichei die schöne und starke Frau bekommt, weil diese Frau nur starke Männer bevorzugte.

Gegen Ende des ersten Weltkrieges wollten die Menschen in der Heimat nicht mehr hungern, und verlangten nach dem Ende dieses Krieges, aber auch Soldaten wollten nicht mehr kämpfen, also war es für die Monarchisten ein Verrat an den Kaiser und seinen Getreuen, und die Nazi entwickel­ten daraus die Dolchstosslegende.

Immer behauptet der Besiegte, dass seine Niederlage auf Verrat beruht, denn er sei hinterrücks um seinen Sieg betrogen worden. Er will nicht sehen, dass sein Gegener besser war, also auch hier die Dolchstosslegende. Diese hat den Hauch einer Ausrede für den Verlust eines Sieges, aber man sucht den Grund nicht bei sich sondern bei Anderen.

„ich denke also bin ich“ und „der Mensch sucht den Grund seiner Niederlage nicht bei sich“

Symbol der Kreuzigung

Als ich über Pilatus etwas schrieb, habe ich mir auch gedanken gemacht, was die Kreuzigung von Jesus auf sich hatte. Die Kreuzigung war eine Todesart oder auch Hinrichtungsart, die von den Römmer bevorzugt wurde, schon vor der Anwesenheit von Jesus.

Wie alle Religionen hatte auch die jüdische Religion eine Darbringung von Opfer. So weit es aus den Texten der Bibel hervorgeht, brachte man auch anfänglich Menschen als Opfer dar. Dieses Menschenopfer sollte die Götter beruhigen und besänftigen. Auch im jüdischen Glauben gibt es diese Opferbereitschaft. So sollte Abraham seinen ältesten Sohn Gott als Opfer darbieten, aber Gott soll Abraham gesagt haben, dass er dieses Opfer nicht wünsche bezw. haben wolle. Damit hörte die Opferung von Menschen auf, so aus den biblischen Texten, aber ob die Opferung von Menschen wirklich aufhörte, das entzieht sich meiner Kenntnis. Tieropfer wurden weiterhin gebracht. Es gibt Religionen, die heute noch in ihren Riten darauf bestehen, dass Tieropfer gebracht werden.

Woher kommt eigentlich, dass lebende Wesen, Menschen und Tiere, geopfert werden? Vielleicht ist es ein Relikt unserer Vergangenheit, unserer Vorfahren, die glaubten, wenn man den Göttern ein blutendes Opfer bringt, dass sie sich dann freuen? Aber die Götter haben sich nie geäußert. Viel­leicht lag es auch an den Priestern dieser Religionen, die aus ihrem perfiden Verhalten heraus, sich freuten, wenn die Opfer schrien und das Blut spritzte? Es kann auch sein, dass das Blut der Opfer in einer Schale oder einem anderen Gefäss aufgefangen wurde, und die Priester tranken dann das Blut der Opfer?

Es ist eigentlich alles möglich, besonders dann, wenn Menschen ihre hand im Spiel haben, weil nur Menschen sich etwas Perverses ausdenken können.

Auch die Kreuzigung war eine Opferung eines Menschen, d.h. er hat sich selbst geopfert, für seine philosophischen Grundsätze, die heute als Religion verstanden werden.

Jesus wollte die jüdische Religion reformieren, aus welchen Grunde, darüber kann man nur Vermu­tungen anstellen, ich kann euch den Grund für die Reformen nicht erklären, ich war damals nicht dabei, ich glaube, ich war damals in Indien unterwegs, aber ohne zu kiffen.

Er wußte schon, wenn er mit neuen Ideen kommt, dann wird er die Hohenpriester und Schriftge­lehrten aufschrecken, denn eine Reform könnte die Machtansprüche dieser Männer erheblich ein­schränken, also muß irgendetwas gegen diesen selbsternannten Reformer unternommen werden, und warum sind die Römer da, die sollen gefälligst etwas tun.

Also war jetzt Jesus nicht mehr der Reformer einer Religion, sondern er war ein Widerstandskämp­fer, der gegen die Besatzungsmacht, hier Römer, erheblichen Widerstand leistete, angeblich. Die Religionsmafia machte dem Pilatus klar oder wollte es, dass Jesus mit Worten rebellierte und Bara­bas mit dem Schwert. Pilatus war es egal, wenn r auch nicht an die Macht des Wortes glaubte, aber er dachte, wenn die Hohenpriester und Schriftgelehrten das Wort so deutlich in den Vordergrund stellen, als wenn es schlimmer sei als ein Schwert, dann kann man auch diesen Rebellen des Wortes gefangennehmen.

Jesus wurde aber von der Tempelwache gefangen genommen, nicht von den Römer. Pilatus distan­zierte sich dann von der Kreuzigung, er sagte angeblich „Ich wasche meine Hände in Unschuld“, aber hinrichten ließ er Jesus.

Die Römer richteten die Verurteilten am Kreuz, d.h. der Verurteilte wurde an das Kreuz mit Leder­riemen festgebunden, und diese wurden regelmäßig nass gemacht, so dass sie in der Mittagshitze trockneten und sich zusammenzogen, sehr schöner Schmerz. Also wurde Jesus nicht an das Kreuz genagelt, er wurde an das Kreuz gebunden, auch nicht angenehm und ein barbarischer Akt.

Aber wie kommt es dann zu den Wunden an Händen und Füssen von Jesus, wenn er nicht an das Kreuz festgenagelt wurde?

Man hatte nachträglich erst mündlich, dann schriftlich über eine Kreuzigung berichtet, weil der Je­sus von den Römern an das Kreuz genagelt wurde. Dann schuf man Skulpturen, die einen Mann am Kreuz zeigten, der dort mittels Nägeln gehalten wurde, und damit erklären sich die Wunden an Händen und Füssen von Jesus, der Gott ein Blutopfer brachte. Die Kirche verteilt auch beim Abendmahl Plätzchen und Wein und der Priester spricht dann, vom Leib und vom Blut Jesus, natür­lich nur symbolisch.

Der Märtyrer, die in den Arenen der Römer umkamen, weil sie Christen waren, brachten auch ein Blutopfer für ihren Glauben und damit auch für ihren Gott, anders kann ich es mir nicht vorstellen.

Aber ich kann von dieser Selbstopferung nichts abgewinnen, denn auch die Selbsttötung (Suicid) wäre ein Blutopfer an Gott, weil man sein Leben, bevor es auf natürliche Weise zu Ende ist, been­det. Lassen wir es dabei bleiben, denn in us selbst ist die Bereitschaft, einem Gott oder den Göttern ein lebendes Opfer zu bringen, auch wenn man es selbst ist.

„ich denke also bin ich“ und „ich bringe kein Opfer denn das Leben ist kostbar“

Freitag, 17. August 2007

Martin Luther

Der Mönch Martin Luthar schlug vor etwa 500 Jahren 95 Thesen an die Kirchentür in Wittenberg, um gegen den Ablasshandel zu protestieren, der damals getätig wurde, um die Peterskirche in Rom, im Vatikan, bauen zu können. Ja, die Kirche brauchte schon damals viel Geld, um ihre Bedürfnisse befriedigen zu können. Mit Spenden und Vererbungen aus Vermögenswerte schaffte die Kirche ein ansehmliches Vermögen, was heute noch der Fall ist. Die Gläubigen sollen für die Armen spenden, aber ein Teil der Spenden bleibt an den klebrigen Fingern der Kirchenfürsten hängen.

Zurück zu Martin Luther. Ob es der Ablasshandel direkt war, der seinen Protest gegen die Kirche beeinflusste, ist zweifelhaft.

Er wollte die damalige Kirche reformieren, d.h. er wollte auch das Zölibat ändern, aber auch die Sprache im Gottesdienst, denn nach seinen Vorstellungen sollte die Predigt in der deutschen Spra­che gehalten werden, damit es jeder Gläubige versteht, was von der Kanzel gepredigt wird.

Die äußere Form seines Protestes war die Kirchensprache und das Verhalten der Kirchenmänner, wie sie Vermögen für sich und für die Kirche scheffelten. Aber der eigentliche Grund war das Zöli­bat der Priester und Mönche, an welches sich die Kirchenfürsten, einschließlich der Papst, nicht hielten.

Damit, mit diesem Protest, schwor Luther Unmut der Kirchenfürsten herauf, so daß es zu einer Ächtung seiner Person kam, d.h. er wurde für vogelfrei erklärt.

Er wurde von einem weltlichen Fürsten versteckt, und zwar hielt er sich in der Warthburg bei Ei­sennach auf. Dort übersetzte er die Bibel in die deutsche Sprache und erfüllte seinen eigenen Traum , dass der Gottesdienst in deutschen Kirchen in deutscher Sprache abgehalten wird.

Er verließ sein Versteck, so nach einigen Jahren und heiratete eine ehemalige Nonne. Jetzt mit der Reform der Kirche bezw. mit der versuchten Reform der römisch-katholischen Kirche hatte er er­reicht, daß viele weltliche Fürsten auf diese Reform aufmerksam wurden, diese aus eigennützigen Gründen unterstützten, z.B. konnte man sich jetzt schneller von einem ungeliebten Weib scheiden lassen, denn früher musste der Papst befragt werden, und nur gegen eine hohe Geldsumme an den Vatikan, konnte ein Scheidung erlaubt werden.

Es folgten Kriege im Namen der Kirchenreform und deren Gegner. Dabei ging es eigentlich nicht um die Kirche, sondern es ging wie immer um die Macht und um Eroberungen.

Luthar war nur bereit, die Kirche zu reformieren, und er schuf damit eine neue Kirche, keinen neu­en Glauben. Jetzt gab es zwei verschiedene Konfessionen. Die Priester der Protestanten durften jetzt ehelichen, die römisch-katholischen Priester mußten auf Frau und Kinder verzichten, so jedenfalls öffentlich, aber ansonsten waren sie im Kinderzeugen sehr fleißig, warum nicht.

Jetzt wollte ich eigentlich zu Kern, sehr kleinen Kern, meiner Gedanken kommen. Wie war das Verhältnis von Luther zu den kleinen Leuten wie Bauern und Handwerker sowie den Bürgern jüdi­schen Glaubens. Ich unterstelle hier, dass die Juden auch Bürger waren, nur mit einer anderen Reli­gion. Aber in Wirklichkeit hatten die Juden nirgends die bürgerlichen Rechte, denn im Prinzip wa­ren sie vogelfrei.

Den Bauernaufstand oder die Bauernaufstände im 16.Jahrhundert ünterstützte Luther nicht, weil er jetzt selbst an der Macht war, und diese nicht durch eine Revolte verlieren wollte. Also wetterte er gegen die Bauernaufstände.

Auch gegen die Mitbürger jüdischen Glaubens hatte er eine Antipathie, er war ein übler Antisemi­tist. Er bezeichnete die Bürger jüdischen Glaubens als Satanisten, d.h.diese waren mit dem Teufel im Bunde und beschuldigte die Juden des Mordes an Jesus.

Mit seiner Einstellung zu den Juden verbreitete er den Antisemitismus und begründete auch die Grundlage für die mörderischen Ausschreitungen der Nationalsozialisten gegen die deutschen Bür­ger jüdischen Glaubens.

Die evangelische Kirche stand zu den Nazis im dritten Reich und damit zur Verfolgung und Tötung der Bürger jüdischen Glaubens. Die römisch-katholische Kirche war wahrscheinlich nicht viel bes­ser, aber beide Konfessionen verschweigen heute noch, dass sie dem versteckten Antisemitismus frönen.

Auch die ganz großen Namen haben Leichen im Keller, man muß sie nur noch heben. Aber ich bin kein Leichengräber, darum lass ich allen ihre Leiche im Keller.

„Ich denke also bin ich“ und „Luther wollte die Macht also bekam er sie“


Donnerstag, 16. August 2007

Pontius Pilatus

Pontius Pilatus war vor etwas 2000 Jahren unserer Zeitrechnung römischer Statthalter von Palästi­na. Für ihn war es eine undankbare Aufgabe, denn das jüdische Volk leistete den Römern erhebli­chen Widerstand. Kaiser August schickte deshalb Pilatus nach Jerusalem, weil er dessen Skrupelo­sigkeit gut kannte, und damit war Pilatus aus der Schusslinie seiner Gegner.

Dann gab es damals noch ein Windei in Jerusalem, es war König Herodes, eine Marionette der Rö­mer, die ihn als König gewähren ließen, weil sie dann eine zweite Zielscheibe für die Aggressionen der jüdischen Bevölkerung hatten.

Neben diesen beiden Machtmenschen gab es noch zwei Figuren, der eine leistete den bewaffneten Widerstand gegen die Römer, es war Barabas, und dann noch Jesus, der ein religiöser Eiferer war, d.h.er gehörte zu einer Sekte, die die Religion reformieren wollten, also aus der eingefahrenen Linie herausholten wollten, um mehr Menschlichkeit in die Religion hineinzubringen.

Aus religiöser Sicht war Jesus für die Führungsriege der jüdischen Religion sehr gefährlich, denn wer die Machtstrukturen aufbrechen will, dass ist ein schlimmer Mensch für die Mächtigen. Die Hohenpriester und Schriftgelehrten bemühten sich intensiv, Jesus zu Fall zu bringen, und warteten darauf, dass Jesus der Gotteslästerung überführt werden konnte.

Ihm wurde nachgesagt, er habe sich als König der Juden bezeichnet, oder er wolle ein Königreich auf Erden errichten, so etwas wie einen Gottesstaat.

Die Führungsriege ging bei dem römischen Statthalter sowie bei Herodes ein und aus, immer wie­der mit neuen Geschichten über Jesus, und immer mit der Hoffnung, dass man Jesus der Revolte überführen könnte.

Dann liefen einige Dinge in Jerusalem ab, die teilweise sehr undurchsichtig sind, weil man den be­richten, die religiös behaftet sind, nicht so glauben kann. Denn in den Erzählungen des Neuen Tes­taments gibt es hauptsächlich eine Glorifizierung von Jesus, weil man ihn als Religionsgründer ei­ner neuen Religion in ein besonderes Licht rücken mußte.Denn als Tatsachenberichte kann ich diese geschichten nicht so gelten lassen, weil man schon festgestellt hat, dass viele Erzählungen erst 70 Jahre nach dem Tode von Jesus in geschrieben wurden, und die Schreiber sollen unbekannt sein.

Also gut, gehen wir einmal davon aus, dass Jesus von Judas verraten wurde, und dann von der Tem­pelwache gefangen genommen wurde, hier ist die jüdische Wache gemeint, nicht die römische Wa­che.

Aber gleichzeitig soll auch Barabas gefangen genommen worden sein.

So, jetzt hatten die Hohenpriester und Schriftgelehrten ihren richtigen Gefangenen, aber auch Pila­tus hatte seinen, und beide Seiten konnten zu frieden sein.

Für Pilatus stand mit der Gefangennahme von Barabas fest, der wird am Kreuz hingerichtet, damals eine übliche Hinrichtungsmethode der Römer.

Die Hohenpriester und Schriftgelehrten wollten ihren Gefangenen auch ganz aus dem Verkehr zie­hen, also wollten sie den Römer die Hinrichtungsart unterjubeln, sehr schlau gedacht.

Pilatus war es eigentlich egal, ob er noch einen mehr hinrichten ließ, für ihn war es ja doch nur ein Jude.

Aber um in dieser Sache nicht allein die Verantwortung zu tragen, stellte er den Hohenpriestern und Schriftgelehrten die Frage „wer soll frei kommen, Barabas oder Jesus“, die Gefragten antworteten natürlich „Barabas“. Aber Pilatus ließ beide kreuzigen.

Wie mag sich die ganze Sache wirklich abgespielt haben? Ich war damals nicht dabei und weiß es auch nicht. Man kann nur was geschrieben wurde als wahr annehmen, ich aber nicht, weil es in den Testen bestimmt Passagen gibt, die sich widersprechen, was eigentlich normal für uns Menschen ist, denn jeder glaubt das, was er glauben will. Ich selbst glaube an nichts, obwohl ein Nichts gibt es nicht.

„ich denke also bin ich“ und „Pilatus dachte, wenn ich beide hinrichte, dann tritt Ruhe ein“

Dienstag, 14. August 2007

Tragen eines Kopftuches

Schon seit einigen Jahren verfolge ich die Diskussion, über das Trage von Kopftücher durch türki­sche Frauen, die Muslime sind. Man könnte sich eigentlich fragen: warum wird ein derartiger Auf­stand gemacht?

Dieser Aufstand wird hauptsächlich von den christlichen Parteien und den Menschenrechtlern ver­anstaltet, im Hinblick auf das Symbol, das von diesem Kopftuchtragen ausgeht. Man könnte hier auch sagen, es sei ein Glaubenskrieg, der von Christen gegen Muslime geführt wird.

Wir deutschen oder auch Europäer sind im Geistes der Abendländischen Kultur erzogen worden, und die christlichen Werte bilden angeblich die Grundlage dieser Kultur, ich deute hier an: angeb­lich, denn die eigentliche Grundlage der Abendländischen Kultur sind die Werte der Antike. Philo­sophie und der Religionen aus dem Vorderen Orient. Ich rechne die drei Religionen, die mit einan­der verwandt sind, zur Philosophie oder um die Gemüter zu beruhen, zur Religionsphilosophie.

Aber zurück zum Kopftuch. Das Kopftuch hat im jüdischen und christlichen sowie im islamischen Glauben die Funktion, dass die Frau ihre Scham bedecken soll, d.h. Kopf durch ein Tuch, die Beine und Knöchel durch ein langes Gewand, der Mann darf keinen Körperteil der Frau zu Gesicht be­kommen.

Gut, im jüdischen und christlichen Glauben beschränkte sich die Kopfbedeckung auf den Gottes­dienst, weil der Mensch sind barhäuptig vor Gott treten sollte.

Der islamische Glauben hat das Tragen eines Kopftuches auch auf den Alltag der Frau ausgebreitet. Für die türkische Gesellschaft zur Entstehung des türkischen Reichs oder osmanischen Reichs, wur­de das Tragen des Kopftuchs ein kulturelles Merkmal oder auch Symbol.

Dieses Symbol wird bei uns in Deutschland zu einem Symbol der Unterdrückung der Frau, so wird es von Bürgern aber auch Politikern gedeutet.

Politiker gehen bei so etwas in die Offensive, um Wählerstimmen zu gewinnen, sie sagen aber dem Wähler nicht, dass sie neben der angetrauten Ehefrau auch noch eine Muse (Geliebte) haben. Ich sage seit einiger Zeit immer, wenn ein Mann eine Geliebte neben seiner Ehefrau hat, dann hat er eine Muse.

Was ist hier eigentlich moralischer verwerflicher, ein Kopftuchen zu tragen, oder seine Ehefrau mit einer Muse zu betrügen?

Zurück zum Kopftuch. Ich weiß noch aus meiner Kindheit, die schon etwas länger zurückliegt, dass es Frauen, die etwas älter an Jahren waren, gab, die ein Kopftuch trugen und ein knöchellanges Ge­wand, um ihre Blößen zu bedecken. Es waren Frauen, die jeden Sonntag in die Kirche gingen, dort fromm taten und hinterher andere an den Pastor verpfiffen. Ich sage immer, vorne die Bibel und hinter dem Rücken einen Dolch.

Bevor man etwas fundamentalistisches hinter dem Symbol Kopftuch interpretieren will, sollte man vorher ein kulturelles Merkmal darin sehen. Es kann aber auch sein, dass das Tragen von Kopftü­cher in Mode kommt.

Mir ist es völlig egal, warum eine Frau ein Kopftuch trägt, wenn sie darauf steht, dann soll sie es. Wenn sie aber gezwungen wird, dann muß man diesem Zwang energisch entgegentreten, denn eine Verletzung der Menschen rechte und damit der Selbstbestimmung, kann den betreffenden Men­schen in die Sklaverei führen.

Für mich ist das Tragen eines Kopftuches nicht verwerflich, aber das Lügen von Politikern ist ver­werflicher.

Warum soll man ständig die Diskussion um die Kopftücher anheißen, denn so etwas bringt nichts, höchstens das Auseinandertrifften von Kulturen, aber das ist nicht Sinn und zweck der Sache, wenn man Fremde integrieren will.

Christentum und Islam sind zwei Religionen die missionieren wollten, aber von beiden Religionen ist das Christentum in der Misssion fundamentalistischer.

„ich denke also bin ich“ und „ich trage ein Kopftuch also bleiben meine Haare sauber“

Montag, 13. August 2007

Obrigkeitstaatliches Verhalten von Behörden

Die Politik hat wieder ein Thema, das z.Zt. in der FDP grasiert, denn man versucht der Regierung vorzuwerfen, die Behörden in der BRD zeigen ein obrigkeitsstaatliches Verhalten gegenüber dem Bürger.

Es ist mir bei diesem Bericht durch die Medien aufgefallen, dass sich erst heute ein Partein, die selbst einmal Regierungspartei war, meldet, obwohl man schon seit dem Bestehen der BRD weiß, dass die Behörden dieses obrigkeitstaatliche Verhalten aus der Vergangenheit, als die Preussen noch das Sagen hatten, mitgenommen haben.

Dieses Verhalten lässt die Behörden besser arbeiten, wenn sie nicht durch Anfragen der Bürger be­lästigt werden, denn Beamte haben ein Anrecht auf einen ausreichenden Büroschlaf, um nach dem Dienst einer anderen Beschäftigung nachgehen zu können.

Zurück zu dem eigentlichen Thema. Was will die FDP mit einem derartigen Vorstoss erreichen, wenn sie es doch anstrebt, wieder mit der CDU eine Regierung zu bilden, denn dann wäre es doch besser, wenn bei den Behörden ein obrigkeitstaatlichen Denken vorherrschen würde?

Den Bürgern ist der Vorstoss einiger Politiker aus der FDP nicht unangenehm, denn viele Bürger wollen offene Behörden haben, von denen man uneingeschränkt Auskunft bekommen kann, wenn man anfragt.

Doch in der BRD gibt es bei den Behörden noch sehr viel Geheimniskrämerei. Wenn man bei ei­nem Bauamt nachfragt, wie die Trassenführung einer Straße verlaufen soll, dann bekommt man oft die Auskunft, es handle sich um ein Amtsgeheimnis und man könne keine Auskunft erteilen.

Oder man bekommt eine Gebührenentscheid für die Antwort, weil man den Beamten aus den Win­terschlaf oder aus der Frühjahrsmüdigkeit herausgerissen hat.

Amts- oder Dienstgeheimnisse werden gegen Euros umgangen, so wie auch in anderen Staaten auf diesem Planeten.

Natürlich gibt es auch Bereiche, die man nicht auf Anfrage eines Bürgers öffnen kann, nämlich bei persönlichen Daten der Bürger. Diese Bereiche müssen für die Öffentlichkeit verschlossen und tabu bleiben.

Doch auch hier gibt es erhebliche Pannen, so werden sie dann von Behörden bezeichnet, wenn an­dere Behörden Auskunft über persönliche Daten anfordern, obwohl diese Anfragen nicht rechtens.

So z.B. wenn ein Gemeindeparlament eine Sitzung veranstaltet, wo es über die Belange der Ge­meinde geht. Hier werden Unterschiede gemacht, denn einige Sitzungen sind öffentlich und andere sind nichtöffentlich. Gut, wenn es um Personalentscheidungen geht, dann kann man von einer nichtöffentlichen Sitzung oder Beratung sprechen, weil es dabei um persönliche Daten geht, die nicht in die Öffentlichkeit gelangen dürfen.

Aber wenn es wirklich um die Belange der Gemeinde geht, Bebauungspläne, Pflege von Anlagen, Natur- und Denkmalschutz usw., dann muß gewährleistet werden, daß diese Gemeinderatssitzungen öffentlich sind.

Der Informationsfluss zwischen den Behörden und den Bürgern ist in manchen Bereichen der Kom­munen nicht gut, weil sich manche Behörden einbilden, nur sie seien im Recht und der Bürger habe kein Recht Auskunft zu verlangen.

Oder es spielt die Tatsache eine Rolle, wenn man sagt, „Wissen sei Macht“. Darin sehe ich noch immer die fatale Entwicklung in den Behörden eines demokratischen Staatsgebildes, weil auch Be­hörden demokratisch sein müssen, denn in den Behörden sind auch Bürger beschäftigt, die ihre Volksvertreter wählen.

Man sieht, wenn man sich mit diesem Thema einmal etwas beschäftigt, dass es schwer ist, über Jahrhunderte ausgeübte Praktiken und Verhaltensweisen zu ändern, also einer neuen Zeit anzupas­sen, in der der Bürger nicht mehr Untertan ist, sondern gleichberechtigter Partner in der Gestaltung einer demokratischen Gesellschaft.

Darum ist es auch an der Zeit, die Behörden transparenter zu machen, so dass jeder Bürger auch die Auskunft erhält, die er möchte, ohne mit zweifelhaften Ausreden abgewiesen zu werden.

„ich denke also bin ich“ und „ich erhalte keine behördliche Auskunft, weil ich ein Untertan bin“

Freitag, 10. August 2007

Katze erkennt den Tod

Vor 14 Tagen, glaube ich, wurde in den Medien verbreitet, daß ein Katze in einem Alten- und Pfle­geheim in der USA, spürt, wenn ein Mensch in diesem Pflegeheim stirbt. Die Katze soll Stunden, bevor der Tod bei dem Betreffenden eintritt, auf das Bett des Betreffenden springen und sich dort hinlegen. Sie bleibt dort solange, bis der Tod bei diesem Menschen eintritt, also begleitet sie den Menschen in den Tod.

Viele Menschen sind über das Verhalten dieser Katze verwundert, aber bei Tieren darf man sich nicht wundern, wenn sie Stunden bevor der Tod eintritt, auf der Bildfläche erscheinen. So z.B. er­scheinen die Geier am Himmel und kreisen dort, wenn ein Tier oder Mensch im Sterben liegt.Oder die Geier setzen sich in der Nähe des Sterbenden auf den Boden und warten. Nein, sie spielen bei dem Warten nicht Karten, sondern sie Warten auf den Tod des Sterbenden.

Es gibt viele erstaunliche Ereignisse im Leben, besonders dann, wenn man es nicht vermutet. Auch der Mensch hat die Fähigkeiten, Gefahren zu spüren. Dabei muß man an unsere Vorfahren denken, deren Leben sich in einer Umwelt abspielte, wo um das Fressen und Gefressen werden ging. Denn wir Menschen sind schwache Tiere, man könnte uns auch als Fluchttiere bezeichnen. Doch auf Grund unseres Verstandes haben wir die Möglichkeit, uns Waffen herzustellen, um wehrhaft zu sein.

Ich selbst glaube, ja ich weiß es nicht, dass wir Menschen auch in der Lage sind, Stunden vor dem Ableben, das Ableben zu spüren und stellen uns darauf ein. Von den Völker aus der Mongolei und aus dem Altaigebiet weiß ich, dass diese Menschen die Fähigkeit haben, zu erkennen, wann man dem Leben abgeschlossen werden kann. Aber diese Fähigkeit haben nur die älteren Menschen.

Es geht so vor sich. Wenn der ältere Mensch spürt, jetzt ist man Leben in den letzten Zügen, dann bereitet er sich auf den kommenden Tod vor. Er setzt sich hin, und er denkt über sein ganzes ver­gangenes Leben nach. Oft vergeht eine ganze Nacht, in der er wacht und denkt. Dann in den Mor­genstunden wird er von seiner Familie tot aufgefunden. Ich bin bisher nicht dahintergekommen, wie der Mensch es macht, so ohne Hilfsmittel sein Leben zu beenden.

Wir Menschen aus den westlichen Kulturbereichen, nehmen Gift, das Messer, das Seil (nur nicht ein Gummiseil) und andere Hilfsmittel, um das Leben zu beenden bezw. aus dem Leben auszustei­gen, aber einige asiatische Völker erkennen den Zeitpunkt, wann sie gehen bezw. wann sie geholt werden.

Auch unsere Vorfahren haben diese Fähigkeit gehabt, doch diese Fähigkeit ist uns verloren gegan­gen durch den Willen oder religiösen Willen der Kirche, am Leben zu bleiben, koste es was es wol­le. Heute komen noch die Mediziner hinzu, die am Sterbenden oder Leidenen noch ihr Geld verdie­nen, darum heißt es auch bei denen, Leben erhalten, auch wenn es kein würdiges Leben nicht mehr ist.

Heute werden bei einigen Ärzte auch noch die längst verstorbenen Patienten abgerechnet, dann spricht man von der Treue bis in den Tod und darüber hinaus.

Ich glaube, ich werde demnächst mit dem Training anfangen, selbst mein Lebensende zu bestim­men, nicht durch Selbsttötung, sondern wenn der Zeitpunkt gekommen ist, dann setze ich mich ge­mütlich hin, denke über das vergangene Leben nach, dann gibt es bestimmt etwas zu lachen, und wenn Gevatter Tod an die Tür kommt und anklopft, dann lasse ich ihn rein zu mir und wir führen dann noch einen gemeinsamen Plausch (Gespräch), bis er dann zu mir sagt: „Alter Knochen es wird Zeit, dass wir uns woanders weiter unterhalten.“

Zurück zu unseren Vorfahren, die selbst in der Lage waren, ihr Lebensende zu spüren. Sie haben dann ihren Sippe verlassen und haben es der Natur überlassen, sie in die ewigen Jagdgründe zu ho­len. Ich denke, das muß auch schön gewesen sein. Wenn man im Sterben lag und Rabe und Geier haben auf das Ableben gewartet. Bestimmt haben die gesagt:“Beeile dich mit dem Sterben Opa, da­mit wir unsere Mahlzeit bekommen, auch wenn die zäh bist, aber Fressen tun wir dich doch.“

Heute sind es die anderen Raben, die schwarzen und weißen Raben. Ihr staunt, dass es auch weiße Raben gibt, es sind die Mediziner. Die schwarzen Raben sind die Priester er jeweiligen Religion.

Jetzt ist mein eigenartiger Plausch zu ende. Also noch eins, Tiere spüren die nahende Gefahr und den nahenden Tod sehr deutlich, wir Menschen nicht mehr, weil wir dekadent sind.

„ich denke also bin ich“ und „ich lebe also sterbe ich“


Dienstag, 7. August 2007

Gibt es Aliens

Vor einigen Tagen las ich in einem Forum, ich glaube es war bei GIGA, über Aliens. Man stellte die Frage, ob es Aliens gebe?

Ich las die Vielzahl an Beiträgen durch und kam zum Ergebnis, was mich sehr erstaunte, dass ein Großteil daran glaubte, dass es tatsächlich Aliens gebe, nur gesehen hatte sie wahrscheinlich keiner.

Ich hatte einmal in einer Fernsehshow gesehen und gehört, dass einige an der Show beteiligten Zu­schauer wirklich der Meinung waren, einen Alien gesehen zu haben, und andere behaupten sogar, mit einem Alien sex gehabt zu haben. Na, ja, wenn jemand zu Hause sexuell nicht ausgelastet ist oder sich selbst befriedigen muß, der sehnt sich schon nach etwas anderem als nach der Nachbarin, die keinerlei Ambitionen an sexuellen Handlungen mit dem Betreffenden hat.

Ich hatte schon einmal über Außerirdische in meinem Blog geschrieben, aber jetzt mache ich aus Anlaß der Beiträge in einem Forum noch einmal. Auch in meiner schriftlichen Äußerung bin ich damals zu dem Ergebnis gekommen, dass es keine Außerirdischen gibt.

In den Medien wird oft oder wurde oft über Aliens berichtet. Wenn einmal der Strom ausfällt, denn sind es wieder die Aliens, die den Strom abzapfen, um sich zu ernähen.

Oder wie mein Freund, der von der Polizei hinsichtlich einer Personenkontrolle angehalten wurde, es war Nachts, als man ihn zu einem Alkoholtest bat, weil er so komisch nach Schnaps roch, und das Gerät zeigte 3.5 Promille an. Er behauptete dann, es seien die Aliens gewesen, die ihm den Schnaps eingefüllt hätten. Für die Polizeibeamten war er damit eine große Lachnummer.

So behauptete einer, er wäre nachts durch den Wald gegangen und sei ständig von einem Lichtstrahl verfüllt worden, bis seine Schwiegermutter aufgetaucht wäre, dann sei das Licht verschwunden, und er hätte danach nur Sterne gesehen. Ich sag' ja, ein Nudelholz hat unwahrscheinliche Auswirkun­gen.

Dann hatte ein Bekannter behauptet, er hätte, als er aus der Gaststätte gekommen sei und den Wald passiert habe, gleich nach dem letzten Baum, einen Außerirdischen angetroffen. Er habe mit dem Alien gesprochen, obwohl der viel größer gewesen sei als er, aber der Alien habe keine Antwort ge­geben, dann sei er weitergegangen, denn mit so einem Blödmann habe er nicht reden können. Mit einem anderen Bekannten, den ich einige Tage später traf, habe ich dann über den gesprochen, der angeblich mit einem Alien gesprochen hatten, aber dieser Bekannte sagte mir, er habe gesehen wie der Bekannte, der mir die Geschichte mit dem Alien erzählt habe, mit einem Baum gesprochen habe, es aber nicht bemerkt habe und deshalb gesagt habe, dass er von dem Alien keine Antwort be­kommen habe, so sei es wirklich gewesen.

Dann hörte ich von einem anderen bekannten, der von einem Mann gehört habe, dass dieser ein un­bekanntes Flugobjekt gesehen habe, das gerade über sein Haus geflogen sei, erst langsam und sei dann über seinem Garten stehen geblieben. Er habe seine Frau gerufen, sie solle ihm den Fotoappa­rat bringen, aber als sie den Apparat brachte, sei das Flugobjekt verschwunden.

Die Fahne von Wodka aus ihrem Mund war auch nicht ohne, aber man nahm sie nicht mit, damit sie die Ausnüchterungszelle begutachten konnte.

Aber immer stellt man fest, wenn es um UFO's geht, dann geraten einige aus dem Häuschen und phantasieren etwas zusammen, so dass man meinen könnte, die Aliens wären extra zu denen ge­kommen, um denen ein Kind zu machen, weil einem Schwulen geht es auch, denn die technischen Möglichkeiten eines Aliens sind so ausgereift, dass man auch einem Mann ein Kind machen kann.

Nach allem, was ich so erfahren habe, über die Aliens, neige ich dazu zu sagen, es gibt keine Ali­ens, aber vielleicht werde ich eines Tages überrascht, und ein Männeken steht plötzlich vor der Tür und sagt, er sei das Männeken-Piss vom Mars.

Interessant ist es schon, wenn man diese ganzen Geschichten verfolgt und dann noch liest. Was soll's, ich steh' nicht auf diese Sachen, aber spinnen kann ich selber.

„ich denke also bin ich“ und „ich spinne mir eine Geschichte über Aliens zusammen“

Donnerstag, 2. August 2007

Katholiken sind bessere Christen

Letztens erfuhren viele Leser, dass der jetzige Papst Benedikt, die Christen ausgrenzen will, die nicht der katholischen Kirche angehören. Er äußerte sich dahingehend, dass das wahre Christentum und der wahre Glauben der Katholizismus sei.

Ich war erst einmal baff, aber dann dachte ich nur, na, wird schon wieder ein Unterschied zwischen Menschen gemacht, sowie es die Machthaber im dritten Reich machten, dort konnte nur der ein Deutscher sein und werden, wenn er einen Arier-Nachweis erbringen konnte.

Jetzt muß man einen Nachweis erbringen, wenn man ein guter Christ sein will, d.h. man muss ka­tholisch sein. Ich frage mich langsam, hat der Kirchenkampf noch kein Ende gefunden, oder gibt es Menschen, wenn sie ein bischen Macht haben, die andere Menschen ächten, nur weil sie einer ande­ren Konfession angehören.

Dieser ganze Zirkus, den ein Papst veranstaltet ist einem Papst nicht würdig, aber gegen engstirnige Menschen, die nur ihre Konfession und ihren eigenen Glauben sehen, kann man nur als intolerant bezeichnen, auch wenn sie von der geistigen Haltung konservativ sind.

Wie soll ein Papst, der vorgibt, die Religionen zu einem Dialog zu einen, kann nicht gleichzeitig diesen Dialog als nichtig erklären, indem er solche Erklärungen abgibt.

Wenn es um die Macht oder um die Missionierung des Glaubens, dann kennen die Christen keinen Halt mehr, weil sie dann soweit gehen, Andersgläubige sogar zu töten, was sehr oft in der Vergan­genheit geschehen ist.

Aber wer ist schon ein guter Christ? Der Papst nicht, denn er müsste wissen, dann man alle Men­schen im Dialog aufnimmt und keine Unterschiede bei diesen Menschen macht. Christsein heißt et­was anderes als im Vatikan sitzen und fromme Reden schwingen. Um wirklich ein Christ und Mensch zu sein, muß man die Machtansprüche anlegen, und sich um die kümmern, die die immate­rielle und materielle Hilfe nötig haben. Man muß an die herangehen, die Reichtum und Vermögen horten und die dann daran erinnern, dass sie eine Verantwortung gegenüber ihren Mitmenschen ha­ben, über deren Wohlergehen, aber aus dem Vatikan kommen nur fromme Worte und seichte Reden sowie auch der evangelischen Konfession, die auch nicht besser sind.

Ich bin froh, dass ich schon sehr früh mich von der evangelischen Konfession abgewandt habe, denn ich habe in den langen Jahren meines Lebens vieles erkannt, was mit wirklich Christsein nichts zu tun hat. Mich stört auch der Missionierungsauftrag, aber auch die Unwahrheiten, die im Namen Jesus Christus verbreitet werden. Ich denke nur an die Verfolgung der Juden im Mittelalter und jetzt in der Neuzeit durch den Nationalsozialismus.

An diesen Verfolgungen waren nur Christen seher elementar beteiligt.

Im Islam haben die Juden ihre Beschützer die Sultane gehabt, die darauf aus waren, dass die Juden großes Wissen in ihr Reich brachten, aber auch durch den Handel eine enormen Reichtum.

Die christlichen Herrscher wollten auch den Reichtum der jüdischen Kaufleute, aber haben dann da­nach, wenn sie das Vermögen der Kaufleute hatten, die Juden umbringen lassen, indem man ver­breitete, dass die Juden an Krankheiten z.B. der Pest schuld waren.

Ist das Christentum wirklich eine Religion der Wahrheit sowie es die Kirchenmänenr hinstellen, weil diesem Verhalten der Christen bestimmt nicht.

Mir geht diese Meinung des derzeitigen Papstes irgendwo vorbei, nämlich am Arsch. Wer solche Argumente darlegt, der kann nicht erwarten, dass er für voll genommen wird.

Aber trotzdem stehe ich jedem zu, an das zu glauben, an das er glauben will, ob an Gott, Allah, an den Satan oder den Naturgottheiten und sonstigen Gottheiten, mir ist es egeal, soll jeder mit seinem Glauben glücklich werden.

„ich denke also bin ich“ und „jeder lebt so wie er will“

Mittwoch, 1. August 2007

Die Vergangenheit holt sie ein

Es muß schon einige Wochen her sein, als ich im Spiegel las, dass einige bekannte Autoren eine braune Vergangenheit hatten, die sie bisher verschwiegen, aber warum eigentlich, oder ist es eine Eigenschaft des Menschen, unangenehme Situationen im eigenen Leben zu verschweigen.

Weil ich die Menschen eigentlich so ganz gut kenne, mich besonders ganz gut, habe ich eigentlich sehr viel Verständnis dafür, wenn man die Mitgliedschaft zu einer Organisation verschweigt, die in unseren Gesellschaft verboten ist, aber in einigen Kreisen noch hoch im Kurs steht.

Ich komme jetzt auf die NSDAP, die die alleinige Partei im dritten Reich von 1933 bis 1945 war. Hier hatten sich viele versammelt, die nach dem Kriege, nach 1945, zu wieder zu Ansehen kamen, weil sie durch einen Persilschein ihre Unschuld bekunden ließen, d.h.sie waren im dritten Reich nur Mitläufer, sonst nichts.

Um diese Angabe, sie seien nur Mitläufer gewesen, zu überprüfen, hätte man in dieser Zeit selbst leben müssen, d.h. mit den Betroffenen zusammen, aber das war wahrscheinlich nicht der Fall. Die sogenannte Mitgliedschaft ist durch den Fund von Dokumenten dokumentiert worden.

Jeder versucht jetzt in Häme über die Betroffenen herzuziehen, aber sie sollen nicht so sehr ziehen, denn es könnte möglich sein, dass irgendwann auch über die etwas auftaucht, was ihre Mitglied­schaft in der NSDAP dokumentieren sollte.

Heute frage ich mich, warum lässt man diese unnötigen Belästigungen nicht sein, denn jetzt nach über sechzig Jahren bringen die Vorwürfe nichts mehr. Wir Deutschen haben ein schlechtes Ver­hältnis zu unseren Mitmenschen, weil wir immer darauf achten, was könnten wir unserem Nachbarn antun, um uns als Gerechte aufzuspielen.

Natürlich holt uns die Vergangenheit ein, wenn andere es wollen, um diese Betroffenen bloßzustel­len, weil sie Prominent geworden sind und man nicht selbst. Hier spielt natürlich der Neidfaktor bei denen eine große Rolle, die in der Öffentlichkeit nicht so bekannt geworden sind.

Die meisten großen Verbrechen des dritten Reiches, sowiet sie bekannt gworden sind, wurden in der Vergangenheit abgeurteilt, in welcher Form oder auch ausreichend, sei jetzt einmal dahinge­stellt, aber man sollte sich jetzt hüten, über die herzuziehen, die nur deshalb eine Mitgliedschaft an­gestrebten, weil sie jung waren und über die Maßen von den damaligen Machthabern und ihren Hel­fern beeinflusst worden sind.

Nehmen wir jetzt ein Beispiel: die DDR hatte die BRD übernommen, was meint ihr, wäre dann ge­schehen? Genau das, die Mitglieder der westlichen Parteien wären dann alle zu Widerstandskämp­fern gegen den Kapitalismus geworden, und hätten sich dahingehend geäußert, man habe sie er­presst in die CDU, CSU, SPD oder FDP einzutreten.

Jahre später wären sie dann von ihrer Vergangenheit eingeholt worden, mit dem Vermerk, sie seien freiwillige Parteimitglieder gewesen.

Es ist immer gut, wenn man keine Vergangenheit hat. Alles muß man vernichten, um nicht in der Gegenwart oder Zukunft aufzufallen. Oder man beginnt mit einer Verschleierungstaktik, nach dem Motto, es gibt keine Dokumente, oder ich bin nicht der, den ihr vermutet.

Die Personen, denen man jetzt eine frühere Mitgliedschaft in einer Organisation des dritten Reiches nachsagt, haben für unser demokratisches System einiges getan. Man sollte sie in Ruhe lassen, weil alles vergänglich ist und nicht mehr wiederkommt.

„ich denke also bin ich“ und „ich bin nicht nachtragend, weil ich selbst Leichen im Keller habe“

Koranschüler als Terroristen

Vor einigen Wochen las oder hörte man in allen Medien über den Kampf in der „Roten Moschee“ in Islamabad in Pakistan, wo sich Koranschüler mit der pakistanischen Armee einen Kampf liefer­ten. Die Folgen dieses Kampfes waren tote Schülerinnen und Schüler sowie Schäden an ein Kunst­werk, der Roten Moschee.

Wie ist es eigentlich zu diesem Kampf gekommen? Darüber wird in der ganzen Welt geredet und jeder hat seine eigene Meinung über die Ursache der Auseinandersetzung zwischen jungen Men­schen und den Sicherheitskräften eines Landes.

Übereinstimmend gibt es die Meinung, dass die Koranschüler zum Hass gegen die westlichen Län­der und deren Verbündeten aufgerufen wurden. So wie die Terrorgruppe „Taliban“ zum Terror ge­gen die USA in erster Linie aufrufen.

Was steckt eigentlich dahinter? Ich bin der Meinung, dass es nicht religiöse Ursachen sind, sondern es geht den Predigern um Macht, um Macht über die Menschen, um ihre eigentlichen Vorstellungen in Gesetze umzusetzen. Das heißt, Gesetze zu schaffen, die gegen jede Menschlichkeit verstossen und weiterhin eine Ungleichheit zwischen Mann und Frau schaffen und diese dann manifestieren.

Man will die gesellschaftlichen Veränderungen in den verschiedenen Gesellschaften auf dieser Erde durch Gewalt schaffen, und dazu wird dann wieder die Religion benutzt, diesmal ist es der Islam.

Diese Terrorgruppen sind mit den Kreationisten zu vergleichen, auch wenn die Kreationisten noch nicht zu gewaltsamen Aktionen neigen, um ihre Vorstellungen über eine christlich-orientierte Ge­sellschaft durchzusetzen, wenn es auch unter den Kreationisten Fundamentalisten gibt, so wie im Is­lam.

Zurück zu den Koranschülern. Wichtig ist es, die religiösen Schulen aufzuheben, auch sollte die Re­ligion keine Bedeutung in der Politik einer Gesellschaft spielen. Religion sollte deshalb Privatsache sein, sie muß aus dem Schulunterricht entfernt werden, denn in der Schule sollte über alle Religio­nen gelehrt werden, damit der junge Mensch einen Überblick über oder einen Einblick in alle Reli­gionen auf dieser Erde bekommt. Denn jeder Mensch muß sich eines Tages entscheiden, ob er einer Religionsrichtung zugehören will, oder ob er auch ohne Religion leben kann.

Oh, immer diese gedanklichen Abschweifungen. Es kommt daher, weil man soviel Mist im Kopf hat, und darum wächst und blüht so mancher Gedanke im Gehirn.

Die Hasstiraden durch die islamischen Prediger wird weiter anhalten, und dieser Hass wird sich fortsetzen, solange die Religion bei einigen Menschen eine große Rolle spielt. Das Schlimme daran ist es, dass junge Menschen, ja schon Kinder in diesem Hass erzogen und ausgebildet werden.

Momentan ist der Islam, der unter diesem Makel des Hasses leidet. Im Mittelalter war es das Chris­tentum, die durch Gewalt ihre religiösen Vorstellungen durchsetzen wollten. Beide Religionen ha­ben eins gemeinsam, dass sie ihre Vorstellungen von Religion missionieren wollen, auch unter dem Aspekt von Gewalt.

Eigentlich könnte ich mich zurücklehnen und denken, warum sollen sich die Menschen nicht in die­ser Art und Weise ausrotten, wenn sie ihre eigene Existenzberechtigung verleugnen.

Aber am Menschsein ist mehr als nur das, was wir Materialismus nennen, mit seine ganzen Aus­wüchsen. Um derartige Auswüchse, wie die Gier nach Reichtum über Aktienwerte oder das Aus­beuten von Bodenschätzen und Menschen wäre anders zu begegnen, in dem man die Aktienmärkte schließt, denn gerade diese Märkte sind es, die den Kapitalismus ungehemmt wachsen lassen.

Ich habe schon sehr lange bemerkt, dass der Kapitalismus und der Sozialismus eins gemeinsam ha­ben, den Menschen auszubeuten, ihn zu versklaven. Aber hier sind auch die beiden Religionen wie Christentum und Islam nicht frei, denn auch die Führer dieser Religionen sehen den Menschen prin­zipiell nur als Objekt ihrer Begierden, d.h. sie wollen über die Masse an Gläubigen Macht erreichen und stabilisieren.

Der heutige Mensch will Macht und dazu Reichtum. Er will die anderen Menschen beherrschen, denn für ihn gibt es grundsätzlich kein Miteinander.

„ich denke also bin ich“ und „das Streben nach Macht führt zum Terror gegen die Menschen“