Mittwoch, 18. Juli 2007

Unfruchtbarkeit ein Tabu

Letztens hatte ich einen Artikel in einer Zeitung gelesen „Unfruchtbarkeit ein Tabu“ ? Ja, eigentlich stimmt es schon, denn ein Ehepaar seinen Kinderwunsch nicht erfüllen kann, dann bestimmt im­merhin die Möglichkeit, dass einer der Partner unfruchtbar ist, ein blöder Begriff, ich sage lieber, es besteht ein Zeugungsunfähigkeit, aber dieser Begriff ist irgendwie blöde, gut ich bleibe dann bei der Unfruchtbarkeit. Es gibt verschiedene Möglichkeiten der Unfruchtbarkeit, denn einmal kann der Mann unfruchtbar sein oder die Frau, häufig ist es aber der Mann. Dann gibt es aber die dritte Mög­lichkeit, dass sich Sperma und Ei abstoßen, ich kenne den Grund nicht, aber man spricht dann, von einer Unverträglichkeit.

Aber man spricht nicht darüber. Als ich noch zur Schule ging, das war in den 50ziger Jahren, da gab es im Biologieunterricht kein Thema über Unfruchtbarkeit bei der Frau oder dem Mann, man ver­schwieg es einfach. Konnte ein Ehepaar keine Kinder zeugen, dann hieß es nur, die Frau sei un­fruchtbar, oder es liege an der Frau. Es gab immer eine Schuldzuweisung, d.h. die Frau war an der Kinderlosigkeit schuld nie der Mann.

Heute weiß man, dass es eigentlich am Mann liegt, wenn eine Kinderlosigkeit das Ehepaar betrifft.

Aber heute ist im in der Situation, die Kinderlosigkeit zu beheben. Wenn die Spermien des Mannes zu schwach sind, dann gibt es Mittel, die Bewegungsenergien der Spermien zu erhöhen.

Auch kann man, wenn der Mann unfruchtbar ist, durch Fremdspermien das Ei der Frau zu befruch­ten.

Aber hier kann es zu erheblich psychischen Konflikten beim Mann kommen, denn er wird sich be­wußt sein, dass er von diesem Kind, das mittels Fremdsperma gezeugt wurde, nicht sein biologi­sches Kind ist.

Aber es gibt trotzdem eine Möglichkeit, den Kinderwunsch kinderloser Ehepaare zu erfüllen, in dem man Kinder, die keine Eltern haben, adoptiert. Wovon auch oft Gebrauch gemacht wird.

Wie bei anderen Tierarten, so gibt es auch bei den Menschen eine gewisse Häufigkeit an Unfrucht­barkeit, besonders die Männer sind von der Unfruchtbarkeit stark betroffen. Nach Untersuchungen seit 1916 durch ein norwegisches Institut hat man festgestellt, dass die Unfruchtbarkeit der männli­chen Weltbevölkerung bis auf 70% angestiegen ist. Wenn ich bei solchen wissenschaftlichen sehr kritisch bin, so kann es schon möglich sein, dass der Mann die Niete ist.

Die Ursache für die angestiegene Unfruchtbarkeit beim Mann ist nicht bekannt, möglicherweise sind es alle möglichen Umweltfaktoren, oder aber auch, es ist die Evolution, die wieder etwas vor­bereitet, um dem Menschen den garaus zu machen, so wie es beim Neandertaler geschehen ist.

Der Neandertaler ist deshalb ausgestorben, weil der Nachwuchs eines Tages fehlte. Ob hier eine Unfruchtbarkeit vorlag, ist unbekannt, aber ich nehme an, das es so war, vielleicht hat der männli­che Neandertaler seine Fellhose im Schritt so eng geschnürt, dass die Spermienproduktion unterbro­chen wurde.

Beim Homo sapiens könnte es auch teilweise eine Ursache sein, warum er unfruchtbar wird.

Es ist wirklich furchtbar, unfruchtbar zu sein, aber noch furchtbarer ist es, darüber nicht zu spre­chen, sondern es zu tabuisieren. Aber daran ist die christliche Religion beteiligt, dass was für den Fortbestand der Menschheit wichtig ist, ein Tabu zu verhängen.

Allein die Homosexualität bringt keinen Nachwuchs und auch der Glaube nicht.

„ich denke also bin ich“ und“wenn ich nicht mehr denke, dann bin ich nicht mehr“

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