Montag, 30. Juli 2007

Muttersprache

Neulich las ich in den Medien, „die deutsche Sprache werde verhunzt“. Gut, es kann schon sein, dass die deutsche Sprache nicht mehr so gesprochen und geschrieben wird, wie noch vor 40 Jahren oder jetzt noch an Universitäten oder in der Schule oder bei Behörden.

Jede Sprache macht in den nachfolgenden Generationen eine neue Entwicklung durch, was man an den Schulen oder ähnlichen Einrichtungen nicht so mitbekommt, denn diese Neuentwicklung einer Sprache passiert auf der Strasse bei den Jugendlichen, die eine eigene Sprache entwickeln, sozusa­gen eine Geheimsprache, um sich von der gebräuchlichen Sprache, die die ältere Generation zur Kommunikation gebraucht, zu unterscheiden.

Die Sprache selbst ist nicht starr, sondern sie ist beweglich, sie passt sich schnell neuen Begeben­heiten an und kann ständig verändert werden, um eine Kommuniktion zwischen Menschen zu ver­bessern.

Es hat schon immer Veränderungen in der Sprache gegeben. Besonders in der deutschen Sprache, wenn man bedenkt, daß im Mittelalter eine andere Sprache gesprochen wurde, siehe das Lied der Nibelungen - nicht der Zwiebeljungen -, diese Sprache ist für die meisten von uns nicht mehr ver­ständlich.

Aber zurück zur Muttersprache. Warum heißt eine Sprache immer Muttersprache und nicht Vater­sprache? Ich glaube es liegt daran, daß die Frauen die Sprache schon bei unseren Vorfahren entwi­ckelt haben, denn sie bilden Zuhause, wenn die Dreibeiner auf Jagd gingen.

In der Gemeinschaft von Frauen, wenn man die Felle bearbeitete, das Essen machte, die Kinder be­treute oder Früchte im Wald sammelte, dann hatte man immer etwas zu erzählen und man tauschte die Arbeitstechniken aus. Auch konnte man über die Dreibeiner herziehen, was sie für Flaschen wa­ren und gerade recht waren, auf die Jagd zu gehen.

Wie war es dann bei den Männern oder Dreibeinern?

Die kannten nur die Zeichensprache, denn wenn man auf der Jagd war, dann dürfte man keine Ge­räusche von sich geben, um das Wild nicht aufzuschrecken.

Also hatte das Gesprächen und damit die Entwicklung der Sprache für die Männer keine Bedeu­tung, weil sie die Sprache als Kommunikation nicht benötigten, sondern nur die Zeichensprache.

Wenn sie wieder zu ihrer Horde zurückkamen, dann reichten Laute aus, um sich verständlich zu machen, so z.B.wenn sie etwas zu essen haben wollten, dann machten sie „ham, ham“ oder sie wollten Sex, dann hechelten sie wie ein Rüde oder bei Ansicht einer Frau begannen die Männer an zu sabbern oder geifern.

Ich bin der Ansicht, und das nach längerem Überlegen, dass wirklich die Frauen die Sprache als solche entwickelt haben, darum ist es auch gerecht, wenn es Muttersprache heißt, denn die Frauen sind viel kommunikativer als Männer, das merke ich bei meiner Frau und meiner Tochter.

Gut, es wird behauptet, ich wäre eine alte Tratschbase, mir gefällt es. Ich weiß schon, dass ich mich gerne unterhalte.

Das mit den Dreibeinern soll man nicht so eng sehen, denn es gibt auch Männern die sehr kommuni­kativ sind, aber man trifft sie eigentlich selten, vielleicht mer bei den Schwulen, warum auch nicht.

Auch wenn Medien behaupten, die deutsche Sprache werde verhunzt, aber es sind vermutlich Män­ner, die das behaupten, weil sie Angst haben, wenn sie die Neuentwicklung der Sprache nicht ver­stehen, dann müssten sie wieder auf die Zeichen- oder Grunzsprache zurückgreifen.

„ich denke also bin ich“ und „ich rede mit allen Menschen, weil es Spaß macht“


Keine Kommentare: