Mittwoch, 4. Juli 2007

Menschen sind schlimm

Neulich las ich in einem Forum „Menschen sind Schlimm“, und das wurde auf das Verhalten von Menschen bezogen.

Was ist eigentlich das Schlimme im Menschen, bezw. warum verhält er sich so?

Es ist eigentümlich, wenn der Mensch seine eigene Art tötet, versklavt und sehr stark bedrängt, um ihm die freie Entscheidung seines Handelns zu nehmen.

Aber in diesem Forum bezog sich „Menschen sind schlimm“ auf die Tatsache, wie er anderen Menschen oder seinem Artgenossen Gewalt antut. Dazu kam der Vergleich mit den anderen Tierarten, die im Kampf und hier insbesondere bei den Männchen in der Paarungszeit, ihren Nebenbuhler vertreiben wollen. Das es dabei zu tötlichen Unfällen kommen kann, ist immer möglich, aber es ist nicht gewollt, bezw. die natürliche Auslese kommt dann hier ins Spiel.

Die Natur hat nur vorgesehen, daß es verschiedene Arten von Tieren gibt, so daß jede Tierart seine Aufgabe erfüllen muß. Die Raubtiere jagen Flucht tiere wie Hirsche, Hasen usw. damit diese Population nicht überhand nimmt. Und die Raubtierarten werden durch längere Tragzeiten der Weibchen daran gehindert, daß die Weibchen zuviel Nachwuchs bekommen. Ist die Beute knapp, dann bekommen die Tiere auch keinen Nachwuchs. Die Natur regelt alles nach dem Motto „Angebot und Nachfrage“.

Über das Beutemachen in der Natur regt sich keiner auf, weil diese Beutemachen zum Überleben gehört.

Zurück zum Menschen. Auch der Mensch ist eine Tierart. Um zu überleben hat ihm die Natur so etwas wie ein Gehirn gegeben und was sehr wichtig ist, zwei Hände, mit denen er Gegenstände entwickeln kann, die ihm ein Überleben in der Natur sichern.

In der grauen Vorzeit der Menschheit, gab es auch die Kämpfe um die Weibchen, aber das weiß ich nicht so genau bezw. ich nehme es an. Diese Kämpfe werden nicht über das Maß hinausgegangen sein, den Nebenbuhler zu töten, nehme ich einmal an. Aber hier stellt sich die Frage, wann begann der Mensch, seine Art auf diese Art zu dezimieren.

Ich entwickel einige Theorien, damit ihr lieben Liebenden etwas zu lachen habt, denn ich sage immer, Humor ist, wenn man trotzdem lacht und der Opa dabei in die Hose macht. Spaß bei seite, Ernst komm rein.

Das Töten seiner Art, kann dem Menschen in den Genen festgelegt worden sein. Aber auch, daß der Mensch aufgrund seiner Kreativität und Fantasie etwas entwickeln konnte, nämlich Waffen, um Tiere zu jagen bezw. sich zu verteidigen. Aber jetzt könnte der Punkt kommen, an dem er darüber hinaus feststellt, man kann mit guten Waffen seine Art unterwerfen, also Macht ausüben, ohne dabei selbst in gefahr zu kommen, getötet zu werden, was sich auf den direkten Zweikampf bezieht, doch nach genauerer Überlegung ist diese Argument etwas dürftig. Auch in einem Zweikampf benötigt der Mensch Waffen, wie Zähne, Fingernägel oder die Faust oder den Fuß usw..

Ich kann mir vorstellen, daß der Mensch deshalb gegen seine Art so aggressiv ist, weil er nach Macht giert, denn diese Verhalten beinhaltet die Bereitschaft zur Gewalt.

Diese Gewalt beinhaltet die Fantasie, wie übe ich sie aus. Töte ich meinen Artgenossen gleich oder quäle ich ihn erst, bevor ich ihn töte.

Vielleicht beschäftige ich mich noch einmal mit diesem Thema, denn ich habe es irgendwie nicht ausgeschöpft, oder kann man es gar nicht so ausschöpfen, wie man es haben möchte.

„ich denke also bin ich“ und „ich weiß, daß ich nichts weiß“


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