Dienstag, 31. Juli 2007

Urknall

In der letzten Zeit gibt es viele Berichte in den Mendien, besonders in der Rubrik „Wissenschaften“, über den Urknall, hat es ihn jetzt gegeben oder nicht. Einigen Wissenschaftlern sind Zweifel ge­kommen, dass unser Universum durch einen Knall, den sogenannten Urknall entstanden ist.

Eine Tatsache ist die, dass sich das Universum ausdehnt, aber wohin ist die Frage. Aber es gibt wie­der Stimmen, die sagen, das Universum dehnt sich langsamer aus, es verliert an Fahrt.

Jetzt kommt auch bei mir die Frage auf, was passiert, wenn das Universum sich nicht mehr aus­dehnt und plötzlich stehen bleibt?

Eigentlich gäbe es nur die beiden Antworten, das Universum bleibt stehen und alles was sich darin befindet erstarrt und bewegt sich nicht mehr, auch wir Menschen nicht oder das Universum zieht sich zusammen und wird zu einem kleinen nicht sichtbaren Punkt aus Materie und Energie zusam­men gepresst.

Was passiert jetzt? Eine exstenzielle Frage, aber nicht mehr für uns oder doch?

Bei der Urknalltheorie habe ich die Schwierigkeit zu verstehen, wie es dazu gekommen ist, und welche Voraussetzungen es gab. Soweit mir bekannt ist, muß der Knall aus der Materie und Energie entstanden sein, d.h. beides hat gemeinsam den kritischen Punkt überschritten haben sowie bei der Zündung einer Atom- oder Wasserstoffbombe.

Aber jetzt frage ich mich natürlich sowie auch andere Interessierte, was war vor dem Knall? Ja, was war vor dem Urknall und wie kamen Materie und Energie zu diesem kritischen Punkt? Wer hat vor dem Urknall Materie und Energie geschaffen? War es ein alter Mann mit langem weißen Bart oder war er damals noch jung oder hat der alte Mann nur einen Furz gelassen und mit dem Furz Material freigegeben?

Wenn ich so darüber nachdenke, dann werde ich richtig meschuke, weil ich eigentlich keinen richti­gen Ansatzpunkt finde, der mich daraufhinweist, die Urknallteorie ist gut und akzeptabel, denn dann taucht die Frage wieder auf, was war vor dem Knall. Allein der Glaube an die Seriösität der Wissenschaft hilft mir nicht, denn an so etwas glaube ich schon lange nicht mehr.

Ich komme jetzt auf den Gedanken, ob nicht ein Geist die Materie und Energie geschaffen hat? Denn wenn ich die Bibel so betrachte und die Zeilen aus dem 1.Buch Moses so lese, denn es heißt „und der Geist schwebte über das Wasser“, liegt hier vielleicht der Gedanke, wie das Universum entstanden ist, und wer es entstehen ließ oder was.

Ich will jetzt den Geist nicht personifizieren, denn der umfasst alles.

Jetzt zurück zur Urknalltheorie. Kann es nicht sein, dass das Universum ohne Urknall entstanden ist , sondern nur durch Ausdehnen und zieht sich dann wieder zusammen. Man hat festgestellt, dass sich das Universum noch immer ausdehnt, doch soll die Geschwindigkeit der Ausdehnung langsa­mer geworden sein. Das bedeutet, dass das Universum bald zum Stehen kommt, und was geschieht dann. Vielleicht erlebe ich es, dann werde ich euch davon berichten.

„ich denke also bin ich“ und „den Urknall habe ich nicht verschuldet“


Montag, 30. Juli 2007

Muttersprache

Neulich las ich in den Medien, „die deutsche Sprache werde verhunzt“. Gut, es kann schon sein, dass die deutsche Sprache nicht mehr so gesprochen und geschrieben wird, wie noch vor 40 Jahren oder jetzt noch an Universitäten oder in der Schule oder bei Behörden.

Jede Sprache macht in den nachfolgenden Generationen eine neue Entwicklung durch, was man an den Schulen oder ähnlichen Einrichtungen nicht so mitbekommt, denn diese Neuentwicklung einer Sprache passiert auf der Strasse bei den Jugendlichen, die eine eigene Sprache entwickeln, sozusa­gen eine Geheimsprache, um sich von der gebräuchlichen Sprache, die die ältere Generation zur Kommunikation gebraucht, zu unterscheiden.

Die Sprache selbst ist nicht starr, sondern sie ist beweglich, sie passt sich schnell neuen Begeben­heiten an und kann ständig verändert werden, um eine Kommuniktion zwischen Menschen zu ver­bessern.

Es hat schon immer Veränderungen in der Sprache gegeben. Besonders in der deutschen Sprache, wenn man bedenkt, daß im Mittelalter eine andere Sprache gesprochen wurde, siehe das Lied der Nibelungen - nicht der Zwiebeljungen -, diese Sprache ist für die meisten von uns nicht mehr ver­ständlich.

Aber zurück zur Muttersprache. Warum heißt eine Sprache immer Muttersprache und nicht Vater­sprache? Ich glaube es liegt daran, daß die Frauen die Sprache schon bei unseren Vorfahren entwi­ckelt haben, denn sie bilden Zuhause, wenn die Dreibeiner auf Jagd gingen.

In der Gemeinschaft von Frauen, wenn man die Felle bearbeitete, das Essen machte, die Kinder be­treute oder Früchte im Wald sammelte, dann hatte man immer etwas zu erzählen und man tauschte die Arbeitstechniken aus. Auch konnte man über die Dreibeiner herziehen, was sie für Flaschen wa­ren und gerade recht waren, auf die Jagd zu gehen.

Wie war es dann bei den Männern oder Dreibeinern?

Die kannten nur die Zeichensprache, denn wenn man auf der Jagd war, dann dürfte man keine Ge­räusche von sich geben, um das Wild nicht aufzuschrecken.

Also hatte das Gesprächen und damit die Entwicklung der Sprache für die Männer keine Bedeu­tung, weil sie die Sprache als Kommunikation nicht benötigten, sondern nur die Zeichensprache.

Wenn sie wieder zu ihrer Horde zurückkamen, dann reichten Laute aus, um sich verständlich zu machen, so z.B.wenn sie etwas zu essen haben wollten, dann machten sie „ham, ham“ oder sie wollten Sex, dann hechelten sie wie ein Rüde oder bei Ansicht einer Frau begannen die Männer an zu sabbern oder geifern.

Ich bin der Ansicht, und das nach längerem Überlegen, dass wirklich die Frauen die Sprache als solche entwickelt haben, darum ist es auch gerecht, wenn es Muttersprache heißt, denn die Frauen sind viel kommunikativer als Männer, das merke ich bei meiner Frau und meiner Tochter.

Gut, es wird behauptet, ich wäre eine alte Tratschbase, mir gefällt es. Ich weiß schon, dass ich mich gerne unterhalte.

Das mit den Dreibeinern soll man nicht so eng sehen, denn es gibt auch Männern die sehr kommuni­kativ sind, aber man trifft sie eigentlich selten, vielleicht mer bei den Schwulen, warum auch nicht.

Auch wenn Medien behaupten, die deutsche Sprache werde verhunzt, aber es sind vermutlich Män­ner, die das behaupten, weil sie Angst haben, wenn sie die Neuentwicklung der Sprache nicht ver­stehen, dann müssten sie wieder auf die Zeichen- oder Grunzsprache zurückgreifen.

„ich denke also bin ich“ und „ich rede mit allen Menschen, weil es Spaß macht“


Freitag, 27. Juli 2007

Skythen

Zur Zeit wird wieder ein Volk an die Öffentlichkeit gebracht, eigentlich mehr deren Kultur, das vor tausenden Jahren die Steppen Südrußlands bevölkerte. Es war ein Reitervolk, das auch ihre Erobe­rungszüge von Südrußland aus über das heutige Anatolien und den heutigen Balkan bis nach Süd­deutschland ausdehnte. Es soll ein sehr tapferes Volk gewesen sein und war bei seinen Feinden ge­fürchtet.

Aber nicht nur das kriegerische Element kam bei diesem Reitervolk zum Tragen, sondern auch die Kunst, die hohe Kreativität in der Herstellung von Kunstgegenständen, die man heute in geöffneten Gräbern von Fürsten dieses Volkes findet, die dort mit Grabbeigaben begraben wurden.Man fand auch Pferde in diesen Gräbern.

Das Pferd spielte bei diesem Reitervolk eine große, wenn nicht sogar eine entscheidende Rolle, denn es war nicht nur ein Transportmittel, sondern auch ein Freund und Weggefährte für dieses Volk, auf das sich die Skythen zu jeder Zeit verlassen konnten, wer kann sich schon auf Menschen verlassen.

Die Skythen hatten Gesetze, die aus dem Leben eines Reitervolkes entwickelten, und die dem Le­ben in der Steppen entgegen kamen. Auch das Nomadisieren war diesem Volk nicht fremd, denn man suchte ständig nach neuen Weideplätze, um den Herden von Pferden und anderen Nutztieren eine ausreichende Nahrung zu gewähren.

Diese Wanderungen führten oft zu Konflikten mit den ansässigen Völker, so dass eine kriegerische Auseinandersetzung mit diesen Völker nicht ausblieb.

So kam es dann zu einer Mischung von Kriegern und Hirten. Auch die Frauen hatten als Kriegerin­nen ihren Platz in diesem Volk, denn wer mußte die Zelte verteidigen, wenn die Männer im Kampf waren, das waren dann die Frauen.

Diese Mischung von Kriegern und Hirten in einem Reitervolk gab es noch bei den Mongolen und ihren Nachbarvölkern.

Das die Frauen gleichberechtigt in diesen Völker waren lag daran, dass es noch nicht die jüdische, christliche und islamische Religion gab. Die Skythen hatten ihre Götter und Geister bestimmt genau so wie andere Völker in damaliger Zeit, nur wurden damals die Urahnen verehrt. Es war eine für diese Steppenvölker angepasste Religion.

Zurück zu diesem Reitervolk. In kriegerischer Hinsicht unterlag es den gleichen Gesetzen der ande­ren Völker auch, d.h.die Männer eines anderen Volkes, das im Kampf besiegt wurde, wurden getötet so auch die Alten, aber Kinder und Frauen wurden in den Stamm aufgenommen, wenn auch zuerst als Sklaven, später fand eine Integration in den Stamm statt.

Jetzt sind auch die Skythen verschwunden, wie viele andere Völker. Sie verschwanden in das Dun­kel der Geschichte, nur ihre Kulturgegenstände, die erhalten geblieben sind wie Gold und andere Metalle, zeugen von einem hohen kulturellen Stand.

Hier erkennt man sehr deutlich, dass nichts ewig ist, sondern ständig der Vergänglichkeit ausgesetzt wird. Auch ich werde eines Tages verschwinden, wer denkt dann an mich, keiner, nicht einmal mein Furz.

„Ich denke also bin ich“ und „auch ich unterliege dem Wandel in Raum und Zeit“

Donnerstag, 26. Juli 2007

Klimaschutz

„Hier ist Radioeriwan: Bürger, welche Frage hast du?“

„Kann man das Klima schützen, wenn man Kernkraftwerke für die Stromversorgung in Betrieb nimmt?“

„Im Prinzip ja, denn Kernkraftwerke geben kein CO 2 , denn das CO 2 soll der Klimakiller Num­mer eins sein.“


Der Klimaschutz ist ein tragendes Thema in allen Medien, ob es auch bei den einzelen Menschen der Fall ist, ist fraglich, denn man sieht heute noch oder man stellt fest, daß die Menschen nicht dar­an denken, weniger CO 2 in die Luft zu blasen, selbst die Regierenden oder die Parlamente sind ei­gentlich desinteressiert, außer wenn es wieder um Wählerstimmen geht.

Es wäre schon angenehm, wenn jeder etwas dazu beitragen würde, nicht soviel Schutz in die Luft­hülle abzugeben, denn auch eine verschmutzte Umwelt trägt dazu bei, daß Krankheiten sich aus­breiten, besonders Erkrankungen der Lunge, aber zur Luftverschmutzung gehören Chemikalien wie Wasch- und Desinfizierungsmittel sowie man diese Mittel bei Reinigen von Toiletten benutzt. Die­se Mittel beeinträchtigen das Immunsystem der jungen und älteren Menschen.

Wenn man von Klimaschutz spricht, so denkt man an den Klimawandel, der allerorts im Gespräch ist. Jeder sogenannte Forscher oder Wissenschaftler gibt seinen Expertenkommentar, aber etwas Konkretes über den Klimawandel kann keiner sagen, nur eins, daß sich das Klima auf unserem Pla­neten sehr häufig gewandelt hat, von Heiß- über Warm- zu – Kalt – bis hin zu Eiszeiten.

In der Vergangenheit soll unser Heimatplanet sogar ein Schnell- oder Eisball gewesen sein.

Dänische Forscher haben über viele Jahrzehnte in der Arktis Eisbohrungen gemacht, um dort fest­zustellen, wie die klimatischen Verhältnisse in der Vergangenheit waren, so haben sie festgestellt, daß es schon vor tausend Jahren, um 1000 nach unserer Zeitrechnung, daß Klima anders war, es war wesentlich wärmer.

Auch gab es im 400 Jahrhundert nach unserer Zeitrechnung so etwas wie ein kleine Eiszeit.

Daran sieht man, daß das Klima auf unserem Planeten immer Schwankungen unterliegt, woran das liegt, ja, das weiß zur Zeit keiner, obwohl es viele Forschungsergebnisse geben soll, was ich aber bezweifle.

Wenn wir unser Klima schützen wollen, dann geht es darum, nach Energiequellen zu suchen, die die Luft nicht mit Gasen belasten, die über die natürliche Menge hinausgehen.

Kernkraftwerke sind eigentlich nicht das richtige Mittel, denn wenn ich an die Gefahrenquelle den­ke, die ein Kernkraftwerk darstellt - Radioaktivität - , dann habe ich Schwierigkeiten mit dem Glau­ben daran, daß diese Radioaktivität nicht so gefährlich sei, weil die Kraftwerke relativ sicher seien, aber was heißt schon relativ.

Ob der derzeitige Klimawandel nur mit der Luftverschmutzung zusammenhängt, daß kann ich selbst nicht so deutlich sagen, denn es gibt bestimmt noch faktoren, die wir nicht kennen, und die den Klimawandel doch erheblich beeinflussen könnte.

Die Klimaforschung ist noch nicht soweit, um einen wirklichen Einblick in den Klimawandel neh­men zu können.

Nun noch einmal zurück zu den Kernkraftwerken, die den Klimawandel aufhalten sollen, sowie es uns die Betreiber vorbeten, damit wir es nachbeten können.

Die Unsicherheit, die von den Kernkraftwerken ausgeht, ist erheblich, weil austretende Radioaktivi­tät die Umwelt erheblich belasten und zu Mutationen in der Tier- und Pflanzenwelt führen könnten, Die Menschen sollten sich davor schützen, ihren Heimatplaneten nicht unbewohnbar zu machen.

„ich denke also bin ich“ und „die Dummheit stirbt zuletzt“

Dienstag, 24. Juli 2007

Wissenschaft und Übersinnliches

„Hier ist Radioeriwan: was ist deine Frage Bürgerin?“

„Muß man Wissenschaft und Übersinnliches trennen?“

„Im Prinzip „Ja“, aber manchmal kann man beides nicht genau trennen!“


Wissenschaft und Übersinnliches kann man manchmal nicht trennen, weil die Vorarbeit, auch in der Wissenschaft, zuerst theoretischer Natur ist. Dabei können Gedanken an übersinnliche Geschehnis­se mit in die Gedanken, einen Vorgang wissenschaftlich zu bearbeiten, einfliesen.

Aber es ist nicht immer so, denn in den naturwissenschaftlichen Fächern geht man streng wissen­schaftlich vor, indem nach einem Raster gearbeitet wird. Wenn ich mich so mit der griechischen Philosophie beschäftige, dann ist schon zu erkennen, daß auch die Naturwissenschaft mit Übersinn­lichen Geschehnissen, die der Natur entsprungen sind, angefangen hat.

So haben sich damals die Philosophen häufig die Frage gestellt, z.B.dreht sich die Sonne um die Erde? Heute weiß man, daß sich die Erde um die Sonne dreht und unser Sonnensystem dreht sich um das Zentrum unserer Heimatgalaxis.

Heute, in der sogenannten modernen Zeit, arbeitet man meistens wissenschaftlich und läßt das Übersinnliche außen vor. Aber stimmt das?

Nein es stimmt nicht ganz. Auch das Übersinnliche hat seine wissenschaftlichen Anhänger in der Parapsychologie. Dort versucht man das Übersinnliche wissenschaftlich zu erklären. Ich bin da to­lerant und sage, warum soll man es nicht versuchen, weil es nicht nur die Physik, Chemie, Biologie und ihre interdisziplinäre Forschungsbereiche gibt z.B.Biochemie, sondern es gibt auch andere Ge­schehnisse in einer Welt, die wir nicht kennen, aber gerne Erforschen wollen.

Für mich ist es klar, wenn der Apfel vom Baum fällt, dann hängt es mit der Gravitation zusammen, und durch das Schütteln des Baumes, ist noch die zweite Kraft, meine, hinzugekommen.

Aber dann gibt es Erscheinungen, die wir nicht einordnen können, die nicht den bisherigen wissen­schaftlichen Erkenntnissen entsprechen. Also sehen wir hier eine andere Welt, die für uns rational-denkende Menschen fremd ist, jedenfalls im ersten Augenblick.

Manche Menschen, besonders die streng wissenschaftlich orientiert sind, winken verächtlich ab und meinen, daß es alles Mumpitz sei, aber andere Menschen, die auch in den Wissenschaften Zuhause sind, stellen sich auch hier die Frage, was ist das eigentlich, und wie kann man es wissenschaftlich erforschen.

Dann gibt es wieder sogenannte Wissenschaftler, die erforschen alles, um ihrem geldgeber zu doku­mentieren, sieh her, ich habe wieder etwas durch meine Forschung herausgefunden.

Über das, was angeblich erforscht wurde, kann ich manchmal lachen, bloß das Schlimme ist, daß viele Menschen daran glauben, daß es neue Forschungsergebnisse sind.

Man hat in der Vergangenheit schon oft festgestellt, daß manche Forschungsergebnisse geklaut wurden oder man hat nicht geforscht, sondern die Ergebnisse erdacht. Nun so etwas kann auch et­was Übersinnliches sein.

Eigentlich wäre die Antwort von Radioeriwan nicht ganz falsch, weil sich Wissenschaft und Über­sinnliches nicht genau trennen läßt, was man daran sieht, wenn Forscher aus ihrer übersinnlichen Fantasie etwa erforschen, was es in der Wissenschaft nicht gibt.

Ich kann mir alles geduldig ansehen, weil sich viele Gesetze in der Physik verändern werden, weil es im Universum Gesetze gibt, die schon die Erde betreffen, aber von uns Menschen noch erforscht wurden.

Nur eine Frage:“Was war vor dem Urknall?“

„ich denke also bin ich“ und „ich forsche, um unsterblich zu werden, solange die Menschheit be­steht“


Montag, 23. Juli 2007

Nebenverdienste der Abgeordneten

„Hier ist Radio Eriwan: Welche Frage hast du?“

„Dürfen Abgeordnete einen Nebenverdienst haben?“

„Im Prinzip: ja. Aber sie müssen ihre Einkünfte an das Finanzamt melden, sowie es jeder Bürger normalerweise macht, wenn er es macht.“

Mir fiel von einigen Wochen auf, dass das Bundesverfassungsgericht entschieden hatte, nachdem einige Abgeordnete gegen die Entscheidung des Bundestages geklagt hatten, dass auch Abgeordne­te ihre Nebeneinkünfte angeben müsssen, damit der Wähler erfährt, welche Nebeneinkünfte ein ge­wählter Volksvertreter hat.

Alle Volkervertreter erhalten auf dem Finanzsäckel des Staates Diäten, damit er unabhängig ist, aber bei uns in Deutschland ist es so, wahrscheinlich auch in anderen demokratischen Länder, dass die Abgeordneten irgendeiner Lobby angehören und eigentlich ür ihre Auftraggeber arbeiten, dabei sollen die Abgeordneten für alles Wähler da sein, was wohl nicht der Fall ist.

Bei den Abgeordneten hat sich nur noch Geldgier aufgetan, d.h.sie arbeiten nur noch für den, der ihnen das meiste Honorar bietet. Auch aus diesem Grunde sind viele Abgeordnete im Bundestag ab­wesend, weil sie in eigenen Geschäften unterwegs sind. In den Jahren der Kohl-Regierung wurde es den Abgeordneten überlassen, wann sie im Bundestag erscheinen, aber angeblich soll es Pflichtsit­zungen für Abgeordnete geben, was wohl ein Witz ist, weil auch bei den Pflichtsitzungen der Ple­narsaal überwiegend leer ist.

Unsere Abgeordneten sind doch sehr faul ihre Wähler zu vertreten, aber ihre Geldgeber, die vertre­ten sie gut, für die sind sie zu jeder Zeit unterwegs.

Ich stelle mir schon lange die Frage, warum bekommen die Abgeordneten noch Diäten aus dem Fi­nanztopf, wenn sie ihre Wähler nicht mehr im Bundestag oder auch sonst vertreten? Es ist ja nicht nur im Bundestag, auch die Europaabgeordneten sind sitzungsfaul. Sie erscheinen wohl zu jeder Sitzung, aber nehmen nicht oder sehr selten an Sitzungen teil, sondern tragen sich nur in die Sit­zungsliste ein, dass sie anwesend waren, aber in Wirklichkeit sind sie gleich wieder verschwunden, ohne an einer Sitzung teilzunehmen.

Heute denke ich manchmal, wäre es nicht schön gewesen, wenn ich schon in frühen Jahren ein Ab­geordneter geworden wäre, was hätte ich alles abkassieren können. Aber hätte meine Ehrlichkeit dafür ausgereicht, ich denke nicht. Wenn auch viele Menschen behaupten, ich sei ein heiliger Mensch, aber doch ein Scheinheiliger, so würde die Anrede für mich heißen:“Eure Scheinheinhei­ligkeit“.

Nun gut, ich bin kein Heiliger vielleicht ein Scheinheiliger, trotz hat es nie gereicht, ein Politiker zu werden, weil ich irgendwie Skrupel habe, meine Wähler so gnadenlos zu betrügen und hinters Licht zu führen.

Mir liegt die Stille und Gelassenheit der Philosophie und der Gedanken, die alles das überlagern, was für uns als Menschen tatsächlich so wichtig ist, Mensch zu sein und zu bleiben.

Leben und leben lassen, denn wie kurz ist eigentlich unser aller Leben.

„ich denke als bin ich“ und „ich betrüge nicht meine Wähler mit Versprechen“


Freitag, 20. Juli 2007

Doping im Sport

„Hier ist Radio Eriwan: Bürger, wie lautet deine Frage?“

„Kann man sich als Sportler dopen?“

„Im Prinzip, ja, aber man darf sich nicht erwischen lassen.“

Schon wieder wurde ein Radsportler vor der Tour de France positiv auf Doping getestet. Die meis­ten Sportler wissen sehr genau, dass die Dopingfahnder z.Zt. sehr massiv im Bereich des Radsports nach Dopingsünder suchen.

Aber es wird immer weiter gespritzt oder mit Pflaster gedopt, wie blöd muß man sein, seine Ge­sundheit so zu ruinieren, nur damit man selbst für einige Zeit zu den besten gehört, aber die sportli­che Laufbahn ist nur kurz, gemessen an der übrigen Lebenszeit.

Ich selbst bin schon immer für einen sauberen Sport gewesen, denn darin sieht man die tatsächli­chen Leistungen eines Sportlicher, wenn er ohne gedopt zu sein, Höchstleistungen bringt, und diese kann man dann auch anerkennen.

Aber der Sport ist zu einem kommerziellen Unternehmen geworden und hat nicht mehr mit Frei­zeitgestaltung zu tun, weil auch freizeitsportler zur Pille oder Spritze greifen, welche Dummheit hat sich nur in den Köpfen der Sportler breitgemacht.

Ich habe es immer als angenehm empfunden, wann man einem Tag eine Höchstleistung erbrachte und am nächsten Tag hinter der am Vortage erbrachten Leistung zurückzubleiben. Dann konnte man nur sagen, der Körper reagiert sehr gut auf meine Leistungen.

Was soll sich eigentlich im Radsport ändern? Ich bleibe jetzt beim Radsport, weil ich in den letzten Jahren selbst viel Radsport betrieben habe, und mir jedes jahr die Tour de France anschaue.

Ich finde gerade den Radsport faszinierend, weil man mit einem Hilfsmittel, das Rennrad, körperli­che Hochleistungen vollbringen kann.

Um das schnelle Radfahren selbst zu empfinden, schlage ich vor, auf ein Rennrad zu steigen und dann zu fahren. Aber vorher sollte man schon etwas trainieren, weil es mit einem geübten Körper besser geht, längere Distanzen und Bergstrecken zu fahren.

Erst wenn man selbst diesen Sport betrieben hat, dann weiß man, dass das Radfahren enorm viel an Ausdauer und auch Kraft verlangt, wenn ich an die kurzen Sprints auf einer flachen Strecke denke, wenn man leicht eine Höchstgeschwindigkeit bis zu 70 km/h aus dem Körper herauskitzeln kann.

Jetzt wieder zum Doping. Mit syntetischen Dopingmitteln kann man natürlich höhere Leistungen von seinem Körper verlangen, aber der Körper wird es einem irgendwann danken, indem er zusam­menbricht, vielleicht auch den Tod einläutet.

Dieses ganze Getöse um Doping im Sport ist nur eine Show, weil wirklich keiner es ernst meint, die Dopingsünder und deren Hintermänner zu bestrafen. Neben dem Sportler gehören auch Ärzte und die Pharmaindustrie auf die Anklagebank. Wenn der gedopte Fahrer zu einem Rennstall gehört, dann muß auch das ganze Manegment bestraft werden.

Das was ich soeben geschrieben habe, ist illusionär, denn es wird nur der Sportler bestraft, weil er im guten Glauben die sogenannten Vitaminpräperate zu sich genommen hat, ob in Pillenform oder flüssig in die Muskulatur.

Trotz des Dopings im Radsport schaue ich mir die Tour de France bezw. andere Rundfahrten an, weil auch andere ihren Körper mit Alkohol, Nikotin, Medikamente usw. ruinieren, denn eigentlich hat jeder das Recht sein Leben so zu gestalten, wie er es für richtig hält.

In der Schule und in der familie sollte man in der Erziehung der Kinder auf die Gefahren von Medi­kamenten und Betäubungsmitteln hinweisen, um von diesen Mitteln nicht abhängig zu werden.

Für die Hersteller von Betäubungsmittel und Medikamenten ist es ein gutes Geschäft, wenn Sportler und auch Nichtsportler eifrig diese Mittel kaufen, aber für die Gesundheit des Einzelnen ist es ein Graus, wenn er schon in jungen Jahren zu einem physischen und psychischen Krüppel wird.

„ich denke also bin ich“ und „ich verzichte auf Doping, weil ich nicht ganz blöd bin“


Mittwoch, 18. Juli 2007

Unfruchtbarkeit ein Tabu

Letztens hatte ich einen Artikel in einer Zeitung gelesen „Unfruchtbarkeit ein Tabu“ ? Ja, eigentlich stimmt es schon, denn ein Ehepaar seinen Kinderwunsch nicht erfüllen kann, dann bestimmt im­merhin die Möglichkeit, dass einer der Partner unfruchtbar ist, ein blöder Begriff, ich sage lieber, es besteht ein Zeugungsunfähigkeit, aber dieser Begriff ist irgendwie blöde, gut ich bleibe dann bei der Unfruchtbarkeit. Es gibt verschiedene Möglichkeiten der Unfruchtbarkeit, denn einmal kann der Mann unfruchtbar sein oder die Frau, häufig ist es aber der Mann. Dann gibt es aber die dritte Mög­lichkeit, dass sich Sperma und Ei abstoßen, ich kenne den Grund nicht, aber man spricht dann, von einer Unverträglichkeit.

Aber man spricht nicht darüber. Als ich noch zur Schule ging, das war in den 50ziger Jahren, da gab es im Biologieunterricht kein Thema über Unfruchtbarkeit bei der Frau oder dem Mann, man ver­schwieg es einfach. Konnte ein Ehepaar keine Kinder zeugen, dann hieß es nur, die Frau sei un­fruchtbar, oder es liege an der Frau. Es gab immer eine Schuldzuweisung, d.h. die Frau war an der Kinderlosigkeit schuld nie der Mann.

Heute weiß man, dass es eigentlich am Mann liegt, wenn eine Kinderlosigkeit das Ehepaar betrifft.

Aber heute ist im in der Situation, die Kinderlosigkeit zu beheben. Wenn die Spermien des Mannes zu schwach sind, dann gibt es Mittel, die Bewegungsenergien der Spermien zu erhöhen.

Auch kann man, wenn der Mann unfruchtbar ist, durch Fremdspermien das Ei der Frau zu befruch­ten.

Aber hier kann es zu erheblich psychischen Konflikten beim Mann kommen, denn er wird sich be­wußt sein, dass er von diesem Kind, das mittels Fremdsperma gezeugt wurde, nicht sein biologi­sches Kind ist.

Aber es gibt trotzdem eine Möglichkeit, den Kinderwunsch kinderloser Ehepaare zu erfüllen, in dem man Kinder, die keine Eltern haben, adoptiert. Wovon auch oft Gebrauch gemacht wird.

Wie bei anderen Tierarten, so gibt es auch bei den Menschen eine gewisse Häufigkeit an Unfrucht­barkeit, besonders die Männer sind von der Unfruchtbarkeit stark betroffen. Nach Untersuchungen seit 1916 durch ein norwegisches Institut hat man festgestellt, dass die Unfruchtbarkeit der männli­chen Weltbevölkerung bis auf 70% angestiegen ist. Wenn ich bei solchen wissenschaftlichen sehr kritisch bin, so kann es schon möglich sein, dass der Mann die Niete ist.

Die Ursache für die angestiegene Unfruchtbarkeit beim Mann ist nicht bekannt, möglicherweise sind es alle möglichen Umweltfaktoren, oder aber auch, es ist die Evolution, die wieder etwas vor­bereitet, um dem Menschen den garaus zu machen, so wie es beim Neandertaler geschehen ist.

Der Neandertaler ist deshalb ausgestorben, weil der Nachwuchs eines Tages fehlte. Ob hier eine Unfruchtbarkeit vorlag, ist unbekannt, aber ich nehme an, das es so war, vielleicht hat der männli­che Neandertaler seine Fellhose im Schritt so eng geschnürt, dass die Spermienproduktion unterbro­chen wurde.

Beim Homo sapiens könnte es auch teilweise eine Ursache sein, warum er unfruchtbar wird.

Es ist wirklich furchtbar, unfruchtbar zu sein, aber noch furchtbarer ist es, darüber nicht zu spre­chen, sondern es zu tabuisieren. Aber daran ist die christliche Religion beteiligt, dass was für den Fortbestand der Menschheit wichtig ist, ein Tabu zu verhängen.

Allein die Homosexualität bringt keinen Nachwuchs und auch der Glaube nicht.

„ich denke also bin ich“ und“wenn ich nicht mehr denke, dann bin ich nicht mehr“

Freitag, 13. Juli 2007

Ärzte als Terroristen

Nach den versuchten terroristen Anschlägen in Grossbritanien, es war vor etwa 14 Tagen, wurden bei den nachfolgenden polizeilichen Ermittlungen Ärzte, mit englischen Paß, festgenommen. Es stellte sich dann heraus, dass sie dem islamischen Glauben angehörten und sich zu den Islamisten gehörten.

Mir ist es egal, welche Religion ein Arzt ausübt, aber ich möchte mir schon sicher sein, dass er mei­ne Krankheit heilen kann, oder wenigsten so heilen kann, dass ich unter den Folgen nicht leide.

Aber ein Arzt als Menschenvernichter auf Grund eines Glaubens, dass war auch für mich momen­tan unglaublich.

Jetzt denke ich an die Vergangenheit in der Geschichte unseres Volkes nach. Von 1933 bis 1945 war bei uns in Deutschland ein totalitäres Regime an der Macht, das die Deutschen knechtete, aber die wenigsten merkten es. Es wurden Konzentrationslager eingerichtet. Die damaligen Machthaber meinten dazu, dass seien Lager zur Erziehung von Berufsverbrecher und Asozialen. Über jedem dieser Lager stand über dem Lagertor ein Spruch „Arbeit macht frei“. Aber diese Lager waren nur das Symbol für Unfreiheit des Volkes und seiner Knechtung sowie für die Morde an sechs Millio­nen Juden sowie die Ermordung von Menschen anderer Nationen.

Aber zurück zu dem eigentlichen Thema. In diesen Konzentrationslagern arbeiteten auch viele Ärz­te, die selbst überzeugte Nationalsozialisten waren, und ihre Tätigkeit in diesen Lagern ausnutzten, an Menschen Versuche durchzuführen. Nach diesen Versuchen wurden die Versuchspersonen von den Ärzten selbst getötet, oder das Töten wurde von diesen in Auftrag gegeben.

Jetzt folgt bei mir, nach kurzem aber intensivem Nachdenken, der Ausspruch“Ärzte sind auch nur Menschen“. Selbstverständlich sind sie Menschen, aber Menschen mit einer besonderen Verantwor­tung gegenüber anderen Menschen, die ihre Hilfe benötigen, weil sie krank sind.

Also ist der Arzt Heiler. Er hat eine Ausbildung als Heiler bekommen, und für ihn sollte es eine Selbstverständlichkeit sein, Menschenleben zu retten, bezw. alles dafür zu tun, dass der behandelte kranke wieder genesen kann.

Jetzt wird man mir sagen:“Mein Lieber, aber es ist war, die Menschen sind alle unterschiedlich, auch eine Berufung als Arzt macht den Menschen nicht besser.“

Vollkommen richtig meine Lieben, ich weiß es schon, dass ihr Recht habt.

Mich stört es nur, daß eine Glaubensrichtung das Handeln eines Arztes bestimmt, denn er sollte als Arzt immer neutral bleiben, besonders, wenn er als solcher in die Öffentlichkeit tritt. Was er privat macht, das ist seine eigene Angelegenheit.

Hier stelle ich mir die Frage:“Darf ein Arzt bewußt Menschenleben vernichten, auch wenn er einer orthodoxen Glaubensrichtung angehört, die dieses von ihm verlangt?“

Jetzt habe ich zwei Seelen in meiner Brust: weil ich zuerst an die Freiheit des Menschen denke, der seine Entscheidungen frei treffen sollte; aber dann kommt auch der berufliche oder ethische Zwang eine andere Entscheidung zu treffen, die man nicht frei treffen kann.

Die Ärzte haben ihre Entscheidung nicht frei getroffen, weil sie unter dem religiösen Zwang diese Entscheidung trafen, Menschen zu töten, aber nicht zu heilen.

Heute bin ich glücklich, nie vor der Wahl gewesen zu sein, eine Entscheidung gegen meine ethi­schen Grundsätze zu treffen, hoffentlich bleibt es auch weiterhin so.

„ich denke also bin ich“ und „ich weiß, daß ich nichts weiß“

Donnerstag, 12. Juli 2007

Kreationisten

Neulich las ich in einer Zeitung, dass die Evolutionstheorie ein Schwindel sei, und dass die Schöp­fungsgeschichte die Wahrheit über Gott und den Menschen darstellen würde. Und dann kamen noch einige Zeilen über ein Interwie mit der hessischen Kultusminister in, die sich dahingehend äußerte, dass imBiologieunterricht auch die Schöpfungsgeschichte neben der Evolutionstheorie unterrichtet werden müsse.

Das zeigt, daß es einige Menschen gibt, die wieder die Zeit des tiefsten Mittelalters herbeisehnen, vielleicht noch mit Hexenverbrennung und Folterung von Menschen mit Zange, Streckbank usw. Gefoltert wird auch heute noch, wenn auch etwas vornehmer, d.h. man sieht die Spuren der Folterung nicht sogleich.

Wenn man alles das, was der menschliche Geist bezw. Verstand alles an Wissenwertes erforscht und gefunden hat, dann kann man das Rad der Zeit nicht mehr zurückdrehen, nur weil einige Nicht­wissende, Angst vor der großen Menge an Informationen haben.

Wir brauchen diese Informationen, um unsere Welt besser kennen und verstehen zu lernen. Denn die Vorgänge im Universum verändern sich ständig, so daß auch unser Heimatplanet eines Tages in die Sonne stürzt, bis dahin gibt es keine Menschheit und keine Leben auf diesem Planeten.

Die Evolutionstheorie ist eine wissenschaftlich bewiesene Theorie, und hat hat uns Einblicke in das Entstehen von Leben auf der Erde gegeben, und gibt uns neue Erkennisse über die Vergangenheit unseres Planeten.

Auch die Entstehung unseres Universums begann mit dem Uhrknall, und das erkennt man an den Fluchtbewegungen der Galaxien, und anhand von Farben im Universum, Spektralanalysen, kann man die Ausdehnung des Universums bestimmen, so soll das Universum 13 Milliarden Jahre alt sein.

Unser Planet soll etwa 4 Milliarden Jahre alt sein. Unsere Sonne hat eine theoretische Lebensdauer von etwa 15 Milliarden Jahren, in etwa 10 Milliarden Jahren wird sie sich zu einem roten Riesen aufblähen und anschließend zu einem Neutronenstern zusammenschrumpfen.

Die Schöpfungsgeschichte ist ein Phantasiegebilde von Menschen, die danach suchten, warum es Leben auf der Erde gibt. Und so begann der Mensch über sein Dasein nachzudenken, nicht zu for­schen, sondern er dachte nach. Und er stellte sich vor, dass es jemand geben muß, der alles geschaf­fen hat, und bei den Hebräern begann der Glaube an einem Gott, das war etwa vor dreieinhalbtau­send Jahren.

Man schrieb alles auf, wahrscheinlich erst auf Häuten der geschlachteten Tiere, später auf selbsther­gestelltes Papier.

Aus diesem Glauben ging der christliche Glaube sowie der Islam hervor.

Die orthodoxen Christen in der USA berufen sich auf die Schöpfungsgeschichte, denn für sie gibt es keine Evolutionstheorie. Für sie hat die Schöpfung vor sechs tausend Jahren begonnen, und in al­ter Mann mit langem Bart schuf die Erde und alles Leben darauf innerhalb von sschs Tagen, und am siebenten Tage legte er eine Ruhepause ein.

Die Geschichte ist ein guter Beweis für die menschliche Fantasie, aber allein mit der Fantasie läßt sich wissenschaftlich nicht forschen.

Schade, dass wir Menschen nicht an das halten, was man Forschung und Vermittlung von Wissen nennt, jeder Spaziergang in das Mittelalter der Menschheit ist ein Rückschritt für die Menschheit.

Ich bin froh drüber, dass ich mit meinem PC surfen kann, und damit auch sehr viel an Informatio­nen bekomme. Nach meinem Tode habe ich nichts mehr davon, aber auch nichts von der Schöp­fungsgeschichte.

„ich denke also bin ich“ und „ich weiß, dass ich nichts weiß“

Mittwoch, 11. Juli 2007

Tornados in Afghanistan

Im Deutschen Bundestag ist man sich nicht einig, was für den Wähler gut ist, über den Einsatz von Tornados der deutschen Luftwaffe in Afghanistan. Dieser Einsatz von Aufklärungsflugzeugen wurde von der NATO erbeten. Die Bundesregierung sah in der Anforderung durch die NATO eine Verpflichtung als Bündnispartner, mehr nicht.

Die Linkspartei sah wiederum darin, eine Verletzung der Bündnispflicht durch die Abstimmung im Deutschen Bundestag, weil die Bundeswehr laut NATO-Statut nicht außerhalb des Staatenbünde eingesetzt werden darf. So beschloss die Volkspartei, eine Verfassungsbeschwerde beim Bundes­verfassungsgericht einzureichen.

Die Tornados wurden trotzdem nach Afghanistan verlegt, und erfüllten bisher ihre Aufgaben als Aufklärungsflugzeuge. Ob sie an Kampfhandlungen aus der Luft teilnehmen, weiß ich nicht.

Die Verfassungsklage, so wurde die Beschwerde später umformuliert, wurde vom Bundesverfas­sungsgericht abgewiesen.

Der Einsatz der Bundeswehr in Krisenherden auf unserem Planeten begann zuerst mittels humani­tärer Hilfe. In der Zwischenzeit wird die Bundeswehr auch für Kampfeinsätze gebraucht, wenn die Bundesregierung ein Mandat von der UNO erhält.

Das derartige Einsätze mit Verlusten von Menschen verbunden sind, das ist wohl klar, denn wo ge­hobelt wird, da fallen Späne.

Bei diesen Einsätzen geht es um den Kampf gegen islamische Extremisten, die durch Terror andere Kulturen oder auch politische Systeme verändern wollen.

Den islamischen Extremisten geht es nicht um die Religion, sondern es geht ihnen um die Macht, denn sie wollen Staaten gründen, die unter der Führung des Islams existieren sollen.

Es ist kein religiöser Islam, der von den Hasspredigern gepredigt wird, sondern hier geht es um den weltlichen Machtanspruch. Eigentlich könnte man auch sagen, dass die Extremisten Kriminelle sind, die durch verbrecherische Handlungen zu materiellen Gütern kommen wollen. Irgendwo liegt darin der wirkliche Versuch, alles abzuschaffen, um die Freiheiten der Menschen einzuschränken oder abzuschaffen, damit die eigenen Machtansprüche, die angeblich im Koran stehen, durchzuset­zen, was nicht ganz stimmt, da der Koran sich an Aussagen des jüdischen und christlichen Glaubens anlehnt.

Bei diesen Kriminellen, so bezeichne ich sie einmal, wäre die Polizei gefragt, aber die Ausbildung der Polizei ist keine militärische, die die Extremisten erhalten haben oder noch bekommen. Aus die­sem Grunde ist leider das Militär gefragt.

Da die Völker auf dieser Erde näher gerückt sind, man kann alle Länder schnell mit dem Flugzeug erreichen, so ist auch die Kriminalität international geworden, die Polizei leider nicht. So bleibt den Staaten nichts anderes übrig, als mit begrenzten Aktionen den Extremisten auf den Pelz zu rücken. Dazu ist das Militär geeignet, wenn Aktionen durch die Polizei nicht ausreichen.

Warum soll die Bundeswehr keine Tornados nach Afghanistan schicken, wenn durch gezielte Auf­klärung Menschenleben gerettet werden können.

Auch dürfen wir uns nicht mehr aus der Völkergemeinschaft herausholten, nur weil einige Politiker nicht begreifen, dass wir ein Teil dieser Gemeinschaft sind.

Die Bürger in der Bundesrepublik Deutschland müssen ein anderes Bewusstsein bekommen, dass man nicht anderen die schwierige Aufgabe der Bekämpfung des internationalen Terrorismus über­lassen kann, ohne selbst etwas zu tun.

Der Tod von Menschen aus seinem eigenen Volk ist immer sehr massiv und auch störend, aber auch andere Völker müssen den Tod von Menschen beklagen.

Warum bemüht man eigentlich das Bundesverfassungsgericht, wenn schon von vornherein fest­stellt, dass die Klage keinen Erfolg bringt, oder ist es eine Masche der klagenden Partei, um Wäh­lerstimmen für die nächste Wahl zu bekommen?

„ich denke also bin ich“ und „ich weiß, dass ich nichts weiß“

Montag, 9. Juli 2007

Stasi-Opfer

Neulich las ich in einer Zeitschrift, daß die Opfer der Staatssicherheit der ehemaligen DDR, Akteneinsicht in ihre persönlichen Akten haben wollen, die von der Stasi angelegt worden sind.

Ich finde es richtig, wenn der Bundestag dem Begehren der Stasi-Opfer nach kommen würde, und nicht versucht, wie nach dem 2.Weltkrieg die Unterlagen aus der Zeit des Nazi-Regimes verschwinden zu lassen.

Die Stasi-Opfer haben das Recht zu erfahren, wer die Akten angelegt hat, warum und wer sie ausspioniert hat. Wichtig ist auch die Frage, wie die Menschen in der DDR zum Ziel der Willkür der Staatssicherheit wurden.

Durch die Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten ist die BRD Nachfolger der neuen Republik geworden, und damit verpflichtet sie sich, bei der Aufklärung der Willkür gegen die Bürger der ehemaligen DDR Hilfestellung zu geben.

Aber auch jetzt spürt man wieder das alte Verhalten der Politiker, möglichst wenig für die Opfer der Staatssicherheit zu tun, weil ansonsten Politiker auffliegen könnten, die während der DDR-Zeit bei der Staatssicherheit beschäftigt waren.

Nach dem 2.Weltkrieg war es das gleiche Problem, aber man setzte es so um, daß man versuchte, die Verbrechen derer zu vergessen, die nach dem Krieg wieder in Amt und Würden waren. Dazu kam noch der wirtschaftliche Erfolg in der BRD und die Nibelungentreue der Deutschen, d.h.zu ihren Führern zu halten, egal, was alles passiert war.

Die Opfer der nationalsozialisten Schreckensherrschaft wurden total vergessen, auch wenn hin und wieder ein Prozess gegen Angehörige der SS erfolgte, aber ganz selten die Angehörige der Gestapo, denn die waren meisten in der Polizei untergebracht.

Die Urteile gegen diese Männer und Frauen waren äußerst milde, denn die meisten Opfer, die als Zeugen aussagten, konnten sich nach über 20 Jahren kaum noch an die Geschehnisse erinnern, was den Tätern zugute kam.

Die Geschehnisse in der ehemaligen DDR blieben noch frisch, weil viele Westzeitungen über das Leben in der DDR berichteten. So wurde auch über die Staatssicherheit berichtet, und die Opfer hatten nach der Wiedervereinigung die Möglichkeit, über die Zeitungsberichte an die Unterlagen der Stasi zu kommen.

Wenn auch nur wage angedeutet wurde, daß es für einen bestimmten Personenkreis Akten über diesen geben würde, so konnte man besser recherieren, um einen Erfolg zu bekommen.

Die Regierung der BRD ließ nach der Wiedervereinigung zu, daß der Inhalt von Akten bestimmter Personen für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurden, aber nur soweit, wie es im Interesse der politischen Parteien genehm war.

Die Regierung der Bundesrepublik will die Akten schließen, um das in Vergessenheit geraten zu lassen, was alles in der DDR geschah, besonders in bezug auf die Staatssicherheit, aber die Opfer der Stasi verlangen vollständige Aufklärung, was die Bundesregierung vermeiden will.

Vielleicht werden auch Persönlichkeiten vergangener Regierungen zur Sprache kommen, inwieweit sie die Unterdrückung von Menschen in der ehemaligen DDR indirekt mitverantworten zu haben.

Alles ist möglich, wenn ich an die politische Situation nach dem Kriege denke, da hatte man die Opfer vergessen.

Laßt die Organisationen nicht in Vergessenheit geraten, die als Instrumentarium der Unterdrückung benutzte, denn es kann sein, daß eines Tages diese Organisationen wieder eine Auferstehung erleben, so in der Form eines Linksradikalismus, wie es heute wieder einen Rechtsradikalismus in der Öffentlichkeit gibt.

„ich denke also bin ich“ und „ich weiß, daß ich nichts weiß“

Mittwoch, 4. Juli 2007

Menschen sind schlimm

Neulich las ich in einem Forum „Menschen sind Schlimm“, und das wurde auf das Verhalten von Menschen bezogen.

Was ist eigentlich das Schlimme im Menschen, bezw. warum verhält er sich so?

Es ist eigentümlich, wenn der Mensch seine eigene Art tötet, versklavt und sehr stark bedrängt, um ihm die freie Entscheidung seines Handelns zu nehmen.

Aber in diesem Forum bezog sich „Menschen sind schlimm“ auf die Tatsache, wie er anderen Menschen oder seinem Artgenossen Gewalt antut. Dazu kam der Vergleich mit den anderen Tierarten, die im Kampf und hier insbesondere bei den Männchen in der Paarungszeit, ihren Nebenbuhler vertreiben wollen. Das es dabei zu tötlichen Unfällen kommen kann, ist immer möglich, aber es ist nicht gewollt, bezw. die natürliche Auslese kommt dann hier ins Spiel.

Die Natur hat nur vorgesehen, daß es verschiedene Arten von Tieren gibt, so daß jede Tierart seine Aufgabe erfüllen muß. Die Raubtiere jagen Flucht tiere wie Hirsche, Hasen usw. damit diese Population nicht überhand nimmt. Und die Raubtierarten werden durch längere Tragzeiten der Weibchen daran gehindert, daß die Weibchen zuviel Nachwuchs bekommen. Ist die Beute knapp, dann bekommen die Tiere auch keinen Nachwuchs. Die Natur regelt alles nach dem Motto „Angebot und Nachfrage“.

Über das Beutemachen in der Natur regt sich keiner auf, weil diese Beutemachen zum Überleben gehört.

Zurück zum Menschen. Auch der Mensch ist eine Tierart. Um zu überleben hat ihm die Natur so etwas wie ein Gehirn gegeben und was sehr wichtig ist, zwei Hände, mit denen er Gegenstände entwickeln kann, die ihm ein Überleben in der Natur sichern.

In der grauen Vorzeit der Menschheit, gab es auch die Kämpfe um die Weibchen, aber das weiß ich nicht so genau bezw. ich nehme es an. Diese Kämpfe werden nicht über das Maß hinausgegangen sein, den Nebenbuhler zu töten, nehme ich einmal an. Aber hier stellt sich die Frage, wann begann der Mensch, seine Art auf diese Art zu dezimieren.

Ich entwickel einige Theorien, damit ihr lieben Liebenden etwas zu lachen habt, denn ich sage immer, Humor ist, wenn man trotzdem lacht und der Opa dabei in die Hose macht. Spaß bei seite, Ernst komm rein.

Das Töten seiner Art, kann dem Menschen in den Genen festgelegt worden sein. Aber auch, daß der Mensch aufgrund seiner Kreativität und Fantasie etwas entwickeln konnte, nämlich Waffen, um Tiere zu jagen bezw. sich zu verteidigen. Aber jetzt könnte der Punkt kommen, an dem er darüber hinaus feststellt, man kann mit guten Waffen seine Art unterwerfen, also Macht ausüben, ohne dabei selbst in gefahr zu kommen, getötet zu werden, was sich auf den direkten Zweikampf bezieht, doch nach genauerer Überlegung ist diese Argument etwas dürftig. Auch in einem Zweikampf benötigt der Mensch Waffen, wie Zähne, Fingernägel oder die Faust oder den Fuß usw..

Ich kann mir vorstellen, daß der Mensch deshalb gegen seine Art so aggressiv ist, weil er nach Macht giert, denn diese Verhalten beinhaltet die Bereitschaft zur Gewalt.

Diese Gewalt beinhaltet die Fantasie, wie übe ich sie aus. Töte ich meinen Artgenossen gleich oder quäle ich ihn erst, bevor ich ihn töte.

Vielleicht beschäftige ich mich noch einmal mit diesem Thema, denn ich habe es irgendwie nicht ausgeschöpft, oder kann man es gar nicht so ausschöpfen, wie man es haben möchte.

„ich denke also bin ich“ und „ich weiß, daß ich nichts weiß“