Donnerstag, 21. Juni 2007

Weltuntergang

Über einen Weltuntergang wird sehr viel geschrieben, und immer wieder fallen Menschen auf solche Meldungen rein.Es gibt Religionsgemeinschaften, die gerne derartige Szenarien verbreiten, um ihre Gläubigen fester an sich zu binden. Besonders hat man auf das Eigentum der Gläubigen oder auch Leichtgläubigen abgesehen. Mit dem Weltuntergang verbinden diese Sekten, daß sich der Gläubige von seinem Eigentum trennen muß, um rein zu werden, damit der Weltuntergang nicht geschieht.

Im Gespensterweb brachte jemand Isaac Newton ins Spiel, denn der hätte 1704 das Datum des Weltuntergang mittels Bibelverse errechnet.

Wenn Newton auch ein brillianter Physiker war, der die Grundlagen der Pysik entwickelte, aber ein Geschehen in der Zukunft zu errechnen, ist genau so, als wenn ich im Kaffeesatz lese.

Es gibt niemanden, ich jedenfalls kenne keinen, der in die Zukunft sehen kann. Manche glauben, sie hätten Ahnungen, was in der Zukunft geschieht, aber ich denke, jeder Mensch hat manchmal eine Ahnung über zukünftige Geschehnisse, die ihn selber betreffen könnten.

Die Erde wird einmal verschwinden, wenn sich die Sonne zu einem roten Riesen aufbläht. Dann werden die Planeten Merkur, Venus, Erde und Mars von der Sonne geschluckt und verschwinden spurlos. Das wird voraussichtlich in fünf Milliarden Jahren geschehen.

Davor wird alles Leben auf der Erde verschwunden sein, und wir Menschen werden uns schon früher verabschiedet haben.

Danach wird die Sonne kleiner werden, und sie wird wahrscheinlich zu einem Neutronenstern.

Warum regen wir uns eigentlich so auf, denn keiner von uns wird fünf Milliarden Jahre alt, sondern wir sollten die Zeit geniesen, die wir auf dieser Erde verbringen.

Ich sage mir immer, geniese den Tag, den du lebt, denn du weißt nicht, ob es nicht der letzte ist.

Lassen wir die Spinnereien vom sogenannten Weltuntergang, denn unser Leben sollte für uns das Wichtigste sein und nicht irgendeine Utopie.

Auch wenn uns der Himmel auf den Kopf fällt, haben wir keine Chance dem zu entgehen, wo sollten wir auch hin.

Aber wenn es einigen Spaß macht, kleine Kinder zu erschrecken, dann sollten sie den Spaß haben, bis sie in die Zwangsjacke kommen.

„ich denke also bin ich“ und „ich weiß, daß ich nichts weiß“


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