Dienstag, 12. Juni 2007

Inzest

Neulich las ich im Internet, daß ein junger Mann, der wegen Inzest mit seiner Schwester, verurteilt wurde, und wegen dieses Urteils Verfassungsbeschwerde beim Bundesverfassungsgericht einreichte. Bisher wurde nicht darüber entschieden.

Das soll nur ein Aufhänger, ich will mich nicht mit einem Gummiband aufhängen, damit es später aussieht, ich sei ermordet worden, weil ich auf meiner Schädeldecke Riesenbeulen habe, sondern ich möchte mich mit dieser Thematik einmal beschäftigen, sonst habe ich doch nichts zu tun.

Der Hintergrund dieser Verfassungsbeschwerde ist der, daß der Beschwerdeführer erreichen will, daß der Inzestparagraph aus dem Strafgesetzbuch ersatzlos gestrichen wird.

Ich habe schon oben auf den Inzest hingewiesen, daß es dann Inzest ist, jedenfalls nach dem Gesetz, wenn zwei Menschen (Mann und Frau), die in gerader Linie miteinander verwandt sind, miteinander Geschlechtsverkehr haben. Ich rede hier noch nicht von den Folgen, die sich aus einen derartigen Verhalten ergeben.

Es mag sein, daß die Häufigkeit des Inzets sehr groß ist, doch es gibt keine Zahlen darüber, wie groß die Häufigkeit wirklich ist. Bei derartigen Fällen, wo es um Verbote geht, ist die Dunkelziffer ernorm hoch.

Wenn zwei Menschen, die in gerader Linie verwandt sind, Geschlechtsverkehr, gewollt oder ungewollt haben, und durch diesen geschlechtsvekehr wird ein Kindgezeugt, dann ist die wahrscheinlichkeit sehr hoch, daß dieses Kind behindert ist. Die Art der Behinderung ist jetzt nicht von Bedeutung, weil es mir um den Inzest mit seinen Folgen geht.

Ich verschwinde jetzt einmal gedanklich aus der Jetztzeit und tauche in der Zeit unserer Verfahren oder davor wieder auf. Jetzt fragt sich jeder, was hat der wieder vor, will er uns verarschen oder bringt er etwas, was wir noch nicht kennen, oder wenn, dann haben wir etwas davon gehört, ich glaube, ihr habt bestimmt schon davon gehört.

Es gibt im Tierreich genügend Hinweise, daß es inzesöse Verbindungen gegeben hat und immer noch gibt. Ich schließe den Menschen nicht aus. Dem männlichen Tier ist es egal, ob in der Paarungszeit, ein weibliches Tier, das von ihm direkt abstammt, in die Quere kommt, oder ein anderes weibliches Tier, er übt auf jeden Fall den Geschlechtsverkehr aus, weil sein Gehirn blutleer ist, aufgrund seines aufgeputschten Geschlechtstriebs. Beim Menschen ist es nicht anders und war es auch nicht anders, aber dafür haben wir Gesetze gegen diese Art von Paarung geschaffen.

Ich habe schon vorhin kurz darauf hingedeutet, daß die durch den Inzest gezeugten Kinder behindert geboren werden, und behindert bleiben.

Im Tierreich, jetzt schließe ich den Menschen aus, weil er sich ein anderes Reich geschaffen hat, gehen derart gezeugte Junge zugrunde, weil sie nicht lebensfähig sind. Auch das Muttertier kümmert sich instinktiv nicht um dieses Junge.

Bei unseren Vorfahren, was jetzt nicht für die Ohren von wehleidigen Menschen ist, wurde der Nachwuchs, der behindert geboren wurde, weil er aus eine derartigen Verbindung (Inzest) stammte, einfach ausgesetzt und seinem Schicksal überlassen, diese Kinder leben nicht mehr lange, weil die Fleischfresser sich um sie kümmerten. Ich mache keine dumme Bemerkung dazu, obwohl ich wieder etwas auf der geistigen Pfanne hätte.

Der Natur geht es darum, keinen gengeschädigten Nachwuchs überleben zu lassen, deshalb versagen die Muttertiere diesem Nachwuchs jegliche Pflege und Schutz , auch bei unseren Vorfahren.

Man darf die Zeit unserer Vorfahren nicht mit der heutigen Zeit vergleichen, bei der Ausübung von inzesösen Verhalten schon, da hat sich wohl kaum oder nur wenig verändert.

Aber die Natur hat Recht, wenn sie derartige Folgeerscheinungen nicht weiterleben läßt. Bei den Menschen, insbesondere früher, wurde diese Kinder von der Kirche als Frucht der Sünde bezeichnet und die beiden Menschen, die dieses Kind gezeugt hatten, als Sünder, die der Leibhaftige (Satan) verführt hatte, so etwas zu tun.

Es ist gut, daß der Inzest unter Strafe steht, aber den Menschen, insbesondere den Männer sollte deutlich gesagt werden, daß, wenn sie schon ihren Trieb nicht unter Kontrolle haben, sich nicht an Verwandten ersten Grades vergreifen sollen, besser wäre es, sich nicht mit Verwandten einzulassen.

Hoffentlich verwirft das Bundesverfassungsgericht die Beschwerde des jungen Mannes, denn die Genschädigungen von Menschen würde die Menschheit aussterben lassen.

„ich denke also bin ich“ und ich weiß, daß ich nichts weiß“

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