Donnerstag, 3. Mai 2007

Schwarze Loch

Schande über den, wer jetzt Schlechtes denkt. Das war nur ein kleines Späßchen. Dieser Begriff „Schwarzes Loch“ kommt aus der Astronomie und bezeichnet ein Gebilde, das durch eine hohe Gravitation, alles anzieht oder in sich hineinzieht, was sich in seiner Reichweite befindet. Sogar das Licht wird von dem Schwarzen Loch verschluckt.

Nehmen wir einmal an, ich würde von Schwarzen Loch erfaßt, was geschieht, ja richtig, ich werde in das Schwarze Loch hineingezogen, aber die Gravitation ist im Schwarzen Loch so stark, daß mein Körper sehr langgestreckt wird, wie auf einer Streckbank im Folterkeller einer ehemaligen Ritterburg.

Alos Kasimotus dr Folterknecht hat mich gepackt und auf die Streckbank gelegt. Seine Gehilfen Spanner und Strecker befestigen mich mit Händen und Füssen an Schlaufen und Kasimotus beginnt am Rad zu drehen, und fragt mich ständig, willst du jetzt aussagen oder nicht. Aber im Schwarzen Loch ist es anders, dort werde ich ohne Ausfragen gestreckt bis irgendetwas passiert und was, daß weiß ich natürlich nicht, weil ich noch nie im Schwarzen Loch war.

Das Schwarze Loch entsteht, so die Wissenschaft der Astronomie, durch die Explosion von Sternen oder bestimmten Größe, es sind erst kleine Objekte, die sich dann vergrößern und zu megagroßen Objekten werden.

In der Mitte unserer Milchstraße soll sich ein gigantisches Schwarzes Loch befinden. Es hat schon alle Sterne und Planeten, die sich in ihrer Nähe befanden, in sich hineingezogen. Wissenschaftlicher meinen, daß dieses Schwarze Loch, eines Tages die ganze Galaxiein sich verschwinden lassen kann, ohne daß man weiß, wohin die Milchstraße geblieben ist,

Wenn so etwas passieren sollte, dann wäre es egal ob man es weiß oder nicht, weil man das Verschwinden sowieso nicht mitbekommt.

Ein kleines Schwarzes Loch soll sich in etwa 15 Lichtjahren von uns befinden, ob es uns einmal gefährlich werden könnte, ich weiß auch das nicht, aber es könnte auch, daß dieses Objekt sich einmal auflöst und verschwindet.

Vielleicht wird unsere Galaxie zu einem Monster Schwarzes Loch und löst sich dann auf und ein neues Universum entsteht irgendwo anders.

Wenn ich jetzt nicht aufhöre, dann fange ich an zu fantasieren und schiebe alles Mögliche in das Schwarze Loch, sowie ein Magier und zaubere aus diesem Schwarzen Loch etwas Neues hervor. Das will ich lieber nicht, darum lasse ich die Kirche im Dorf.

Man hat sich schon sehr viele Gedanken über dieses Gebilde gemacht. Für mich ist das Schwarze Loch etwas reizvolles, besonders dann, wenn ich mir Gedanken darüber mache, wie es wirklich entsteht, wie es wächs und wie hoch die Gravitation des Schwarzen Loches ist.

Wenn ich darin verschwinde, was geschieht dann? Werde ich zerrissen, wie auf der Streckbank? Oder geschieht nicht? Vielleicht ist es einige Fahrt in ein anderes Universum? Aber dafür sollen die Wurmlöcher im Universum zuständig sein.

Tatsache ist, wenn ich in ein schwarzes Loch verschwinde, dann werde ich mit der Materie des Schwarzen Loches verschmolzen, d.h.ich werde ein Teil des Schwarzen Loches und in die Lage versetzt, andere Materie in das Schwarze Loch hineinzuziehen, um diese Materie in Materie des Schwarzen Loches umzuwandeln, damit es mit der schon verhandenen Materie des Schwarzen Loches eins wird.

Bei diesen Gedanken muß ich lachen, auf welche Ideen man kommen kann, wenn man wirklich nicht weiß, was mit der Materie geschieht, die durch das Schwarze Loch angezogen wird.

Wenn ich einmal sterbe und mein Geist dem körperlichen Gefängnis entkommt, dann wird dieser Körper wieder in einzelne Elementarteilchen zerlegt, und mein Geist kann wieder Materie und Energie erschaffen.

Dann werde ich bestimmt erfahren, was das Schwarze Loch wirklich ist, oder weiß ich es schon, aber leider kann ich mich nicht daran erinnern. Ich werde einmal nachdenken, vielleicht heute nacht.

Lassen wir die Erinnerung weg und wenden uns dem Leben auf diesem Planeten zu, der unser Heimatplanet bleiben wird, wenigstens solange, bis auch wir als Art von diesem Planeten verschwunden sind. Aber bleiben wir gerecht, soweit wir es können, das Leben war doch einigermaßen schön, auch ohne die Erkenntnis, daß es Schwarze Löcher gibt.

Und jetzt wo wir es wissen, ist es auch schön, weil sich an unserem Leben nichts ändert.

„ich denke also bin ich“ und „ich weiß, daß ich nichts weiß“

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