Montag, 7. Mai 2007

Schlankheitswahn

Dieser Begriff ist eigentlich in den letzten Jahrzehnten aktuell geworden, nachdem die Mode nur noch nach äußerst schlanken Modeln verlangte, was auf die Vorstellungen der Modeschöpfer zurückging, weil die ein knabenhaftes Model verlangten.

Aus dieser modischen Erscheinung wird eine Vorbildsymbol, d.h. alle Menschen müssen so knabenhaft schlank sein wie die Models, um in die Kleider zu passen. Und da beginnt die Verblödung der Modeschöpfer und eine gewisse Wahnvorstellung.

Menschen, hier noch insbesondere die jungen Mädchen oder auch Frauen, die kein Selbstbewußtsein oder nur ein schwach ausgeprägtes haben, geraten sehr schnell in diese Suchtfalle und haben irgendwann Schwierigkeiten, aus dieser Sucht herauszukommen.

Wie jede Sucht, auch der Schlankheitswahn oder auch Bolemie genannt, kann nur durch ständig persönliche Oberwachung seiner Psyche sowie seine Physis, zu einem Erfolg gegen die Sucht führen.

Ein Model als Vorzeigeobjekt für den Körperbau des Menschen, das ist unangebracht, denn wir Menschen haben einen unterschiedlichen Körperbau sowie einen unterschiedlichen Stoffwechsel, dazu kommen noch diverse Lebensweisen aus der Arbeitswelt, die uns entscheidend prägen.

Es ist nicht angebracht, die Menschen auch in der Mode gleichzuschalten auch, wenn man es im Leben des Einzelnen versucht.

Wenn man vom Schönheitsideal ausgeht, so will uns die Mode es vormachen, auch die Werbung, dann ist jeder Mensch auf seine Art schön und vielleicht auch begehrenswert, weil er einmalig ist. Ein abgemagerter Mensch ist bestimmt nicht schön, nur weil seine Fasade (hier:Gesicht) durch Stuck ( mit schminke) übertüncht wurde. Der Mensch zeigt sich als Gesamtbild, das sich im Laufe der Zeit äußerlich durch das Altern verändert, aber seine inneren Werte, sein Geist und seine Seele bleiben in ihrem Ausdruck stabil, denn beides wird im Alter reifer und stabiler.

Die Auswüchse im Schlanksein haben Folgen für den betreffenden Menschen, er wird genauso krank wie ein Mensch der durch die sogenannte Freßsucht, immer fülliger wird und an Übergewicht leidet.

Beides, Übergewicht und Untergewicht, ziehen immer erhebliche Krankheiten nach sich, sowie auch psychische.

Nicht entscheidend sind, was uns andere predigen, sondern was ich mir selbst zumute. Den ich allein muß mit dem leben, was ich bin und muß nicht alles anderen Menschen nachmachen.

Ich selbst bin eine Persönlichkeit und habe ein eigenes Leben, mit dem ich immer und überall zurechtkommen muß.

Brauche ich Hilfe von anderen, dann bin ich verlassen, und muß mich immer selbst helfen.

Auch wenn ich Bolemie habe, dann versucht man stets mir medizinisch zu helfen, aber letztendlich muß ich mir selbst helfen, denn nur ich selbst stecke in dem Körper, der unter der Magersucht leidet.

Darum ist es wichtig, nicht dem Drang zu verfallen, sich den Modeerscheinungen anzupassen, was ich nie gemacht habe, auch als Kind nicht, sondern sich so anzupassen, das was ich tue, meinem Überleben dienlich ist.

Nur wer den starken Willen zum Überleben aufbringt, der hat immer gute Karten, wenn er sich von anderen nicht beeinflussen läßt.

Jeder erkennt, wenn er einigermaßen normal ist, was für ihn gut ist oder was nicht.

Die derzeitige Generation wird mehr und mehr zu einer Schoping-Generation, im Gehirn haben sie nichts oder doch?

Seit gegrüßt ihr Dienerinnen und Diener der Moneten, bald werdet auch ihr den Hintern zumachen.

„ich denke also bin ich“ und „ich weiß, daß ich nichts weiß“


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