Montag, 14. Mai 2007

schlaf

Was wir menschen als schlaf bezeichnen, ist mehr ein ruhezustand unseres körpers, d.h. die funktionen im körper des menschen werden heruntergefahren, um zu erreichen, daß sich der körper erholen kann. Also ist der schlaf so etwa wie eine ruheoase, was sich regelmäßig wiederholt.

In der schlafphase baut das unterbewußtsein die im bewußtsein erlebte erlebnisse ab, bezw. es kontrolliert, was für den menschen gefährlich werden kann, und das wird abgebaut, über den traum. Man erlebt das geschehene noch einmal, nur in einer besonderen form.

Für die beamten hat der schlaf eine besonder funktion, denn der beschert ihm zwei zusätzliche feiertage im jahr, d.h. am 21.märz beginnt die frühjahrsmüdigkeit und der winterschlaf hört auf und am 21.september hört die frühjahrsmüdigkeit auf und der winterschlaf beginnt. Also, an diesen beiden tagen, sollte man keinen beamten stören. Das ist nur ein späßchen und wird unter den beamten erzählt.

Wir menschen haben immer eine individuelle schlafphase, d.h. die schlafphasen sind nicht bei allen menschen gleich. Grob kann man vielleicht die schlafphasen so einteilen, es gibt menschen, die früh aufstehen und früh ins bett gehen, dazu gehöre ich, und es gibt menschen die gehen spät ins bett, aber stehen auch spät auf, dazu gehört meine tochter. Nicht einmal in der familie gibt es menschen, die die gleichen schlafphasen haben, denn sie sind nicht vererbbar.

Die natur hat jedem menschen seinen eigenen biologischen rhythmus im leben gegeben, d.h.jeder mensch hat seine individuelle einteilung von aktiver und ruhender phase. Auch darin sind wir nicht gleich. Hier kommt es noch darauf an, ob man nicht durch seine lebensart eine andere einteilung von ruhephase und aktiver phase hat, ich merke es an mir, da mein biologischer lebensrhythmus vom allgemeinen etwas abfällt.

Mein tagesrhythmus sieht so aus: ich gehe abends um 22.00 uhr ins bett, schlafe sehr schnell ein und schlafe durch bis 03.30 uhr, dann stehe ich auf, setze mich auf den balkon, trinke einen becher kaffee und denke, das gehirn funktioniert schon einigermaßen, anschließend lese ich und um 7.30 uhr wird gefrühstückt. Danach werden verschiedene aktivitäten unternommen, ob die etwas bringen oder nicht, ist egal, aber es macht spaß. Gegen 12.30 uhr schlafe ich etwa 15 minuten, und ich kann euch sagen, diese 15 minuten haben es in sich, denn danach fühle ich mich so ausgeruht, als hätte ich mehrere stunden geschlafen, das stimmt, hand aufs herz und nicht gelogen, und nachmittags bin ich dann wieder aktiv.

Das ist mein lebensrhythmus, der von den sogenannten wissenschaftlichen erkenntnissen abweicht. Jeder körper benötigt den schlaf, um sich regenerieren, das ist klar, aber mit zunehmenden alter verkürzen sich die ruhephasen, d.h.sie nehmen eine andere Form an. Die Hauptphase, der schlaf, wird kürzer, aber tagsüber ruht sich der ältere mensch häufiger aus, denn er hat ja zeit, seinen individuellen lebensrhythmus selbst zu gestalten, er braucht keine rücksicht darauf zu nehmen, arbeiten zu müssen, das fällt bei ihm weg.

Jeder muß für sich selbst den biologischen lebensrhythmus herausfinden, ich habe es getan, und so gefällt er mir, egal, was andere dazu sagen. Ich selbst akzeptiere den biologischen lebensrhythmus von jedem menschen, denn man sollte immer mensch bleiben.

Der schlaf muß sein, egal, ob in der schule oder in den vorlesungen an einer universität, so auch im gottesdienst, solange der pfarrer laut das wort gottes verkündigt, kann man ruhig schnarchen, denn man schläft den schlaf der gerechten.

Also ein gutes schnarch, schnarch.

„ich denke also bin ich“ und „ich weiß, daß ich nichts weiß“

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