Donnerstag, 3. Mai 2007

Neandertaler

Es ist eine Spezie, die vor uns dagewesen ist und uns ein Stück des Weges begleitet hat. Dann verschwanden sie ganz plötzlich, und wir traten an deren Stelle.

Die Wissenschaft beschäftigt sich mit den Neandertaler in der Hinsicht, ob sie mit uns verwandt wären, und ob es Möglichkeiten gab, daß es zu einer Kreuzung zwischen dem Neandertaler und dem Menschen gekommen ist.

Es wird wohl zu einer Verbindung gekommen sein, denn wir waren schon eine gewisse Zeit auf diesem Planeten, und warum sollte nicht der Neandertaler sich mit dem Menschen vermischt haben. Funde aus dieser Zeit haben es anscheinend bestätigt, obwohl der heutige Mensch bezw.die Wissenschaft, nicht alle Wissenschaftler, dieses abstreitet, denn es gilt immer noch der Gedanken im Christentum, wir wären die Kinder Gottes, aber nur die, die getauft worden sind.

Bei derartigen Vorstellungen kann es zu keinen objektiven wissenschaftlichen Arbeiten kommen, denn immer werden subjektive Vorstellungen aus einem Glauben mit in die Arbeit hineingezogen.

Ich sage immer, der Neandertaler gehört zu uns Menschen. Wir sehen vielleicht etwas anders aus, aber er war uns körperlich weit überlegen. Zu seiner Zeit war der Neandertaler ein idealer Jäger, denn seine Nahrung soll überwiegend aus Fleisch bestanden haben. Zusammen haben sie auch das Mammut angegriffen.

Neben seiner Leidenschaft der Jagd, war der Neandertaler auch Künstler, denn auch er schuf Abbildungen von Tieren aus seiner Zeit, die an die Höhlenwände malte. Und die lieben Brüder zeichneten sehr genau, so daß man sich heute vorstellen kann, gerade anhand der Zeichnungen, welche Tiere damals von unseren Verwandten gejagt wurde.

Die Neandertaler lebten in kleiner Gruppen, so von 20 bis 30 Individuen. Die Männer sollen eine Durchschnittsgröße von 165 cm und die Frauen von 155 cm gehabt haben, was man an den Knochenfunden rekonstrierte. Ich nehme an, das diese Angaben stimmen, die ich gelesen habe.

Viel über das Leben der Neandertaler weiß man nicht, wenn man heute Dokumentarfilme sieht, so sind die Darstellungen über das Leben der Neandertaler reine Spekulationen, so auch bei mir.

Ich fantasiere mir das Leben der Neandertaler auch zusammen, wozu hat man die Fähigkeit von Fantasien.

Über das soziale Zusammenleben der Gruppen weiß man nur, daß sich die Neandertaler um ihr alten Angehörigen, aber auch um die kranken, sich sehr bemühten.

Also war nichts, den toten Opa oder die tote Oma auf den Spieß, und dann über dem Lagerfeuer grillen.

Sie hatten wahrscheinlich auch einen gewissen Totenkult, und haben sich auch Gedanken über den Tod gemacht, und über ein eventuelles Leben nach dem Tode. Vielleicht wußten sie es schon, was nach dem Tod eines Neandertaler passiert. Der Körper vergammelt, aber der Geist bleibt ewig.

Ich selbst nehme an, daß die Neandertaler auch eine Sprache hatten, also eine Möglichkeit, sich untereinander zu verständigen. Möglicherweise konnten sich sich mit dem Mammut verständigen, so nach dem Motto: „Liebes Mammut lege dich hin, wir wollen dich untersuchen.“ Dann haben sie nachdem sich das Mammut hinlegte, dieses getötet. „Oh, das Mammut muß aber schwer krank gewesen sein. Es ist an einem Herzversagen gestorben.“ Wenn mich das Mammut gesehen hätte, dann wäre es an einem Lachkrampf gestorben. Gut, daß ich zu der Zeit nicht lebte, sonst wäre die Mammuts schon früher ausgestorben.

Anhand der Knochenfunde haben Wissenschaftler festgestellt, daß der Neandertaler ein Gehirnvolumen zwischen 1600 bis 2000 ccm hatte, und das ist enorm, also warum sollte es doof gewesen, obwohl das Gehirnvolumen für die Intelligenz nicht maßgebend ist, aber darüber streitet sich die Wissenschaft vehement, ich nicht.

Die Evolution hat den Neandertaler aussterben lassen, sowie sie schon viele Arten hat aussterben lassen, und auch wir werden jetzt an der Reihe sein, uns ist es viel zu gut gegangen, und andererseits haben wir den Planeten, den wir unseren Heimatplaneten nennen, total verhuntzt. Besonders diejeneigen sind es, die nicht mal in der Lage wären, eine Ameise als Jagdbeute zu erbeuten, weil sie blöd dazu sind, aber Vermögen und Macht erbeuten, das können sie.

In einem Zweikampf, Mann gegen Mann, wurden sie versagen, auch überleben könnten sie nicht, weil sie nicht das Gefühl für die Natur haben. Überlegen heißt, seine Primären Bedürfnisse zu stillen wie Hunger, Durst usw. Vielleicht kommt eines Tages die Situation, in der die Menschheit am Ende ihrer eigenen Evolution steht. Der Natur wird es freuen, wenn wir verschwinden, an dem Tag bekommen alle anderen Art einen freien Tag, den sie feiern können.

„ich denke also bin ich“ und „ich weiß, daß ich nicht weiß“

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