Samstag, 21. April 2007

Gut und Böse

Die beiden Begriffe „Gut und Böse“ wurden von Menschen geprägt, denn in der Natur gibt es diese Begriffe nicht, weil es den anderen Tierarten um das Überleben und um die Arterhaltung geht.

Der Mensch braucht diese beiden Begriffe, um unterscheiden zu können, nach gut und nach böse. Wir Menschen teilen die Natur ein, was uns angenehm ist, ist gut und was uns unangenehm ist, das ist böse.

In der natur überlebt eigentlich nur der Stärkere, außer wenn er krank wird oder schwach, dann ist er nicht mehr der Stärkere, sondern eine Beute für die anderen, die stärker sind als er.

Der Mensch schuf zum Schutz der schwächeren Menschen, eine Einteilung in gut und böse, aber das galt nur für die Menschen selbst und für die Nutztiere und -pflanzen.

Die Nutztiere, die dem Menschen etwas brachten, waren gute Tiere und die anderen, die nichts brachten, waren schlechte bezw. böse Tiere. Bei den Nutzpflanzen war und ist es genau so, denken wir einmal an den Begriff „Unkraut“, das sind Pflanzen, die dem Menschen keinen Nutzen bringen, aber den Pflanzenfressern sehr nützlich sind.

Aber die Unterteilung in gut und böse bezieht sich hauptsächlich auf Gattung „Mensch“.

Der Mensch selbst teilt seine Genossen in gut und böse ein, d.h.wer ihm etwas Positives bringt, ist ein guter Mensch, wer ihm widerspricht, das ist ein böser Mensch. Siehe die Einteilung durch die US-Regierung von Bush, einige Staaten werden in Schurkenstaaten eingeteilt, die sich der US-Regierung nicht so einfach unterwerfen.

Aber gehen wir noch einmal in die Geschichte der Menschheit zurück, besonders in den Religionen, die den Menschen in gut und böse einteilen, aber auch die Götter und später die Engel. So hat die christliche Religion einen Teufel geschaffen, der das Böse darstellt.

Die Naturvölker haben die bösen Dämonen geschaffen, um das Volk zusammenzuhalten. Denn wenn man das Böse als Druckmittel gebrauchen kann, dann hält auch ein Volk zusammen.

Dieses Druckmittel haben die anderen Religionsgemeinschaften übernommen, und das scheinbar mit Erfolg, denn die Mitglieder haben Angst, aus diesen Gemeinschaft auszutreten, weil sie befürchten, von der ewigen Verdammnis getroffen zu werden.

Diese Unterteilung in Gut und Böse wurde auch in die Gesetzgebung der einzelnen Völker mitübernommen.

Gleichzeitig schuf man früher Gesetze, besonders die christliche Kirche, in denen die führenden Mitglieder (Kardinal, Bischöfe, Priester und selbstverständlich auch der Papst) außerhalb der Gesetze standen, denn die waren prinzipiell gut, was sehr zweifelhaft war, aber es war so, und das Gegenteil wollte keiner behaupten, obwohl es keine Behauptung wäre, sondern ein Tatsache, daß auch kirchliche Würdenträger nicht besser oder schlechter sind als sogenannte normals Menschen.

Für die Schaffung von Gesetzen benötigt man nicht die Unterteilung von Gut und Böse, sondern man benötigt die Gesetze, um zusammenleben zu können, und das ungestört.

Also sind es die Mächtigen, die diese Einteilung machen, um sich zu schützen und um ihre persönliche Macht und ihr Vermögen zu erhalten. Hierbei ist es unabhängig, wie jemand an Macht und Vermögen gekommen ist, denn es ist auch hier eine Tatsache, daß es so ist.

Wenn wir Menschen einmal nicht mehr da sind, dann gibt es nicht mehr die Unterscheidung in gut und böse, sondern nur noch das leben auf diesem Planeten, bis die Sonne zu einem roten Riesen wird, die Planeten, die in ihrer Nähe sind, zu sich heranzieht und verschlingt, danach wird die dann wieder zu einem Zwerg, vielleicht zu einem Neutronenstern, aber das werden wir Menschen nie erfahren, weil unsere Art schon viel früher ausgestorben ist.

Also laßt uns von niemanden das leben vermiesen, denn wir leben nur einmal, was danach kommt, ist nur Spekulation und Wunschdenken, vielleicht auch nicht, wer weiß es.

„ich denke also bin ich“ und „ich weiß, daß ich nichts weiß“

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