Donnerstag, 5. April 2007

Gegenwart

Wenn wir leben, dann befinden oder existieren wir immer in der Gegenwart, wir sind gegenwärtig. Ein Begriff, den der Mensch geprägt hat. Das Tierreich kennt an und für sich nicht diesen Zeitbegriff, sondern man existiert von der geburt bis zum Tod, sehr einfach und ohne irgendwelche Komplikationen.

Die Gegenwart wird dann zur Vergangenheit, sobald eine kurze Zeitspanne vergangen ist, dann bleibt nur nach die Erinnerung an der Gegenwart, die jetzt Vergangenheit ist.

In der gegenwart sind wir existent, in der Vergangenheit nicht, denn wir leben immmer in der Gegenwart. Aber alles, was wir erleben, gehört schon dann der Vergangenheit an, wenn wir noch in der Gegenwart leben, denn der Übergang von der Gegenwart in die Vergangenheit ist fließend, es gibt keine Grenzen, so ist es nicht meßbar, wann die Vergangenheit beginnt, und wann die Gegenwart beendet ist. Nur das Gefühl des Individuums sagt, wann die Zeiten wechseln.

Manche Menschen bleiben gefühlmäßig in der Vergangenheit, d.h. sie leben in den Erinnerungen fort, sie können nicht wechseln, weil ihnen die Erinnerungen Schutz und Halt geben.

Aber die Erkenntnisse und Erlebnisse der Gegenwart gehen nicht verloren, sondern werden im Unterbewußtsein gespeichert.

Warum unterteilen wir Menschen unser Leben in Zeiten wie Vergangenheit oder Gegenwart? Warum können wir einfach nicht leben, und warum machen wir das Leben so kompliziert?

Unsere Vorfahren haben sich das nicht angetan, denn sie lebten und mußten um das Überleben kämpfen.

Die Begriffe entstanden scheinbar aus Langeweile, oder ein Mensch wollte unsterblich werden, aber es gibt keinen Namen, auf den man sich berufen könnte, wenn es um die Zeiten wie Gegenwart oder Vergangenheit geht.

Eigentlich ist es egal, ob man in der Vergangenheit oder in der Gegenwart lebt, letztendlich endet das Leben im Tod, und was haben wir von der Einteilung des lebens in Zeiten? Gar nichts, rein gar nichts.

Ich lebe und andere leben, obwohl man auf einige verzichten könnte, aber bleiben wir tolerant, und lassen alle Leben.

„ich denke also bin ich“ und „ich weiß, daß ich nichts weiß“


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