Montag, 5. März 2007

Philosophie

Der Begriff „Philosophie“kommt aus dem Altgriechischen „Liebe zur Weisheit“, .d.h. die Weisheit ist das Ziel im Leben eines Philosophen.

Die Voraussetzung, um philosophieren zu können, ist das Denken, was soviel heißt, einen Begriff von allen Seiten her zu betrachten. Ein derartiges Denken erfordert eine hohe Flexibilität im Denken.

Es stimmt schon, das die Liebe zur Weisheit auch nachdenklich macht, wenn man etwas sieht oder hört. Man versucht das Gesehene und Gehörte verstandesmäßig zu erfassen, um zu einem Ergebnis zu kommen, d.h. aber man wird immer nur zu einem vorläufigen Ergebnis kommen, denn ein Weiser hat erfahren, dass es nie eine vollkommenes Ende geben wird.

Schon unsere Vorfahren, die Neandertaler schließe ich hier ein, haben sich schon gedanken über alles gemacht, was sie gesehen oder gehört hatten. Besonders über den Tod einer Gefährtin oder eines Gefährten sind die Gedanken von Lebenden zu Lebenden geeilt, und man hat dann auch darüber gesprochen.

Die Grabbeigaben geben heute Auskunft, dass diese Menschen sich wirklich Gedanken über den Tod gemacht haben, auch über ein Leben nach dem Tode. Denn für unsere Vorfahren stand schon damals fest, dass es nach dem Tode ein Leben gibt, darum wurden dem Verstorbenen Verpfelegung und Waffen mit in das Grab gelegt.

Beim Feuer saß an dann oft zusammen und sprach über viele Dinge, wie auch über die Himmelskörper, den Tieren usw. und wer sie geschaffen hatte. Und gleichzeitig kam mit diesem Denken auch die Religion auf und manifestierte sich in den Köpfen unserer Vorfahren, sie schufen sich Götter, gaben ihnen Namen und besondere Fähigkeiten, die die Götter unsteblich machten.

Die Menschen schufen sich eine Welt der Gedanken und damit der Philosophie. Die Erfahrungen, die sie machten ließen sie mit fortschreitenden Alter weiser werden, aber das betraf nur wenige Menschen, wenn man bedenkt, dass die Menschen damals nicht sehr alt wurden.

Die Antike, besonders in Griechenland, brachte große Philosophen hervor, die die Gründer der Philosophie und hier der Naturphilosophie sind. Diese Philosophen entwickelten die Grundlage der geistes- und Naturwissenschaften, weil sie sich nicht nur allein mit der Philosophie als geisterwissenschaft beschäftigten, sondern auch mit den Naturwissenschaft in der Form einer Naturphilosophie. Pythagoras war Philosoph und Mathematiker.

Man gründete damals viele Schulen, in denen die jungen Menschen das Philosophieren erlernten, aber nur Knaben wurden zu diesen Schulen zugelassen. Jeder Philosophie im antiken Griechenland gründet eigentlich seine eigene Schule.

Heute wird die Philosophie als Wissenschaft betrieben, und das nach mathematischen Grundsätzen, d.h.man will auch die Gedanken des Philosophen messen können und in bestimmte Systeme hineinzwingen. Die Gedanken, die nicht in dieses Schemata passen, werden nicht als Philosophie anerkannt.

Alles was das Denken betrifft, kann auch Philosophie sein. So ist die Weisheit, die man aus der Erfahrung gewinnt, auch Philosophie, wenn man über seine Erfahrungen nachdenken kann, oder bei neuen Gedanken über Begriffe oder Sätze seine gemachten Erfahrungen zu rate zieht.

So gesehen, wie ich eigentlich schon sagte, ist jeder Mensch ein Philosoph, denn er kann denken und hat in seienm Leben seine Erfahrung gemacht, aber ob er auch diese Erfahrung in ein abstraktes Denken umsetzen kann, das hängt von der Logik ab, denn um folgerichtig zu denken, bedarf es der Logik.

Die Probleme der heutigen Zeit, bestanden teilweise schon zu der Zeit, als der Mensch mit der Philosophie begann, also über die Welt, in der er lebt, nachzudenken.

Es gibt heute viele andere Probleme, die es damals noch nicht gab, aber die Basis dieser Probleme bestanden schon immer.

Die Philosophie ist die Mutter aller Wissenschaften, denn mit dem Denken begann der Mensch auch die Natur zu entdecken und umzuwandeln.


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