Freitag, 9. März 2007

Liebe

Was bedeutet eigentlich das Wort oder der Begriff „Liebe“? Man könnte es mit Zuneigung zweier Menschen zueinander bezeichnen.

Die Liebe entwickelt Gefühle zwischen zwei Menschen von besonderer Art, so daß sie das Gefühl haben, für einander bestimmt zu sein, drum gehen sie auch eine feste Bindung ein.

Besteht zwischen zwei Menschen das Gefühl, das wir mit Liebe umschreiben, dann verstehen sie sich auch ohne viel Worte zu machen, d.h. sie brauchen sich nicht gegenseitig erinnern, daß sie sich lieben.

Mit der Liebe haben zwei Menschen einen Zustand erreicht, in dem sie die Gefühle des Partners deutlich empfinden können. Sie spüren, daß der Partner ausschließlich für sie da ist, und zwar ohne wenn und aber.

Liebe ist aber auch dann gegeben, daß man zusammenhält, egal ob Schwierigkeiten für beide Partner entstehen und beide nicht resignieren, sondern gemeinsam diese Schwierigkeiten überwinden.

Liebe beinhaltet einen immerwährenden Zyklus von Höhen und Tiefen in einer Beziehung, in sie werden dann gut bewältigt, wenn beide Partner zu einander stehen.

Man sagt auch, daß Liebe den Tod überwindet. Was heißt das? Das heißt nicht anderes, daß auch nach dem Tod eines Partners die Liebe zwischen dem noch lebenden Partner und dem toten Partner besteht, denn es sind meistens Erinnerungen, die diese Beziehung aufrecht erhalten.

Liebe ist auch, wenn beide Partner das Gefühl gleichberechtigt in einer Beziehung zu sein, d.h. keine Bevormundung durch einen Partner besteht.

Wenn zwischen den Partner eine fruchtbare Kommunikation besteht, wenn man seine Gefühle mitteilen kann, ohne daß ein Partner die Gefühle ins Lächerliche zieht, auch das ist ein Liebesbeweis.

Generell bringt der Alltag vieles mit sich, was die Liebe zwischen den Partnern stören kann, z.B. ein Leiden eines Partners und da entscheidet es sich, ob der gesunde Partner dieses Leiden mitträgt oder sich vom leidenden Partner trennt.

Die Liebe mag wohl ein Begriff oder ein Wort sein, aber es beinhaltet eine Menge von Emotionen, die dieses Wort mit Leben ausfüllen.

Die Liebe gibt den Partner seelische Wärme, auch wenn er einmal nicht in der Nähe sein sollte, aber der Gedanke an ihn wärmt schon die Seele und man bekommt ein Glücksempfinden, jemanden zu haben, der zu einem steht und auf einen wartet.

Liebe ist kein Lippenbekenntnis, sondern mit Leben ausgefühlt und man spürt auch ohne das Lippenbekenntnis das Gefühl des anderen für einen selbst.

Der Egoist kann nicht lieben, weil er die Gefühle des Partners auf sich zieht, aber diese Gefühle des anderen nicht wiedergeben kann.

Liebe ist ein Zustand, der zwischen zwei Menschen besteht, solange diese beiden Menschen leben, denn nur zwischen ihnen beiden besteht das eigentliche Gefühl, sich zu lieben.

Aber Liebe kann zwischen mehreren Menschen bestehen, so die Eltern zu ihren Kindern, besonders wenn die Kinder noch klein sind und die Fürsorge und Schutz der Eltern bedürfen. Wenn das Kind älter wird, dann wendet es sich einem Partner ausserhalb des Elternhauses zu, und die Liebe zu den Eltern ist jetzt erheblich begrenzt, aber sie besteht weiterhin.

Später hat dieses Kind selbst Kinder, und der Kreislauf beginnt wieder von vorn.

Kann die Liebe zwischen Menschen gelernt werden, oder ist sie in der Genetik des Menschen festgelegt?

Man spricht immer darüber, daß ein Mensch, der in seiner Kindheit nie Liebe erfahren hat, kann später keine Liebe geben. Ich bin mir nicht sicher, ob es stimmt.

Die Grundlage, Liebe zu geben und zu empfangen, kann bei Menschne genetisch festgelegt sein.

Trotz alle dem, es lebe die Liebe zwischen den Menschen, denn wenn die Liebe und Zuneigung verschwindet, dann verschwindet auch der Mensch.

„ich denke also bin ich“ und „ich weiß das ich nichts weiß“

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