Donnerstag, 1. März 2007

Killerspiele

Eigentlich sollen alle Spiele, gerade in der modernen Gesellschaft, dem Menschen helfen, seinen Aggressionsstau abzubauen. Die Spiele, für den PC, sind so angelegt, dass die Jagd auf fiktive Figuren den Aggressionsstau in andere Bahnen leitet, wo die Aggressionen abgebaut werden.

Hier muß man vom Grundtrieb des Menschen ausgehen, denn der Mensch benötigt, um zu Überleben, ein gewisses Maß an Aggressionen, denn jedes Handeln entspringt dem Aggressionstrieb z.B.der Sexualtrieb, der Jagdtrieb, der Fluchttrieb usw.

Auch andere Tierarten unterliegen einem Triebverhalten, das dem Triebverhalten in groben Zügen gleicht, um nicht zu sagen, er wäre gleich.

Das Triebverhalten ist zwischen dem weiblichen und männlichen Tier, ich schließe den Menschen in meinen Überlegen mit ein, ist uterschiedlich, denn die weiblichen Tiere haben einen schwächeren Aggressionstrieb als die männlichen Tiere, aber nur bei der Aufgabe, Beute zu machen, gleichen sich die Triebe an bezw.sind gleich groß.

Bei den Menschen haben die Männer einen stärkeren Jagdtrieb als die Frauen, das liegt an der biologischen Aufgabenverteilung zwischen Frau und Mann. Der Mann jagt nicht nur hinter der tierischen Beute hinterher, sondern auch hinter der weiblichen.

Männer bestehen gegenüber den Frauen aus einen starkausgeprägten Gewaltpotential, was der Mann bei der Jagd nach Beute, aber auch bei der Verteidigung seines Clans benötigt. Das ist gut so, aber die Frauen stehen in der Not den Männern nicht nach, wenn es um die Verteidigung ihrer Kinder geht.

Jetzt wieder zurück zu den Spielen. Der Alltag bringt einem Menschen, so sagt man, viel Stress, d.h.sehr viel Aggressionen, was er sich eigentlich nicht bewußt ist, sondern er sagt, er hat Stress. Stress aber ist nichts anderes als eine Form von Aggressionen.

Der Mensch kann nur eine bestimmte Menschen von Aggressionen aufnehmen, ohne sie ableiten zu können, aber es kommt dann der Zeitpunkt, an dem er die Aggressionen nicht mehr aufnehmen kann, ohne die Grenze zur Gewalt zu überschreiten.

Wir sind so veranlagt, dass das aufgenommene Aggressionspotential nur bis zu einem gewissen Maß gespeichert werden kann, ohne danach zu drängen, geäußert zu werden, meistens als Gewalt.

Uns ist durch diese Zivilisation die Möglichkeit genommen worden, durch tagelange Jagd, nach der Jagd ddas Aggressionspotential abzu bauen. Wir machen wohl Sport oder bewegen uns viel an der frischen Luft, aber ob das die Aggressionen ganz abbauen kann, ich kann es nicht genau sagen.

Aber es gibt viele Menschen in der derzeitigen Zivilisation, die sich nicht stundenlang intensiv bewegen, aber täglich, sondern die sich wenig bewegen, so das der Abbau der Aggressionen nicht vollständig erfolgen kann.

Die Spiele heute, geben dem Menschen, der mehr ein sogenannter Bewegungsmuffel ist, die möglichkeit, sein Aggressionspotential richtig abzubauen.

Soweit ich aus dem Inhalt von sogenannten Gewaltspielen erkennen konnte, wird der Spieler direkt angesprochen, seine Aggressionen über das Spiel abzuleiten. Auch andere Spiele, die nichts mit Gewalt zutun haben, bauen die Aggressionen beim Spieler ab.

Jetzt komme ich zu dem, was auch die Politiker und sogenannten Experten beschäftigt, den Amokläufer, dem man unterstellt, der sei nur durch Gewaltspiele so geworden.

Das ist eine Unterstellung, die wohl andere Hintergründe haben könnte, als der Hinweis auf die Gewalt in den Spielen.

Um zum Amokläufer zu werden, bedarf es wesentlich mehr als sich mit Gewaltspielen zu beschäftigen. Denn die Persönlichkeit eines Menschen, der zum Amokläufer wird, entwickelt sich kontinuierlich über Erlebnisse und Erfahrungen mit der Umwelt, so dass sich bei dem Menschen Gewaltpotentiale bilden, die in diesem Menschen schlummern, und eines Tages ihr Recht vom Betreffenden fordern, sich ausleben zu dürfen. Es hört sich alles so geradlinig an, aber es ist etwas komplizierter.

Meistens geht es dem Amokläufer, schon von Kindheit her, oft nur um Anerkennung. Bloß hier kommt es wieder zu einer Einsicht in die Psyche des Menschen, dass nicht alle zu Amokläufer werden, die keine Anerkennung bekommen. Manche rutschen auch in die Sucht ab wie Drogen, Alkohol usw.

Mir fällt noch etwas ein, jetzt gerade beim Schreiben. Warum führen Menschen Kriege, d.h.die Männer reagieren so ihren Aggressionstrieb an den eigenen Artgenossen ab.

Es gibt aber auch Amokläufe anderer Art, die von Politikern nicht als solche angesehen werden, wenn gestresste Väter ihre Familie töten. Oder ein Ehemann von 69 Jahren ersticht seine zwei Jahre jüngere Ehefrau und sich dann selbst (Rheinland-Pfalz am 1.03.2007). In einem zweiten Bericht, auch am 01.März 2007, erschießt ein 74-jähriger seine 73-jährige Ehefrau und dann sich selbst (Schleswig-Holstein). Beide Täter haben keine Killerspiele gesehen.

Kriege zu führen ist auch ein Amoklauf einer Nation, angezettelt von Politiker, die heute Spiele verbieten wollen.

Je älter der Mensch wird, und besonders die Politiker und deren Experten, die die Politiker aus dem Ärmel für ein paar Euro schütteln, um so unsozialer wird er, besonders der Verstand leidet darunter, wie bei mir

„ich denke also bin ich“und „ich weiß, das ih nichts weiß“

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