Freitag, 9. Februar 2007

Werte

Was sind eigentlich Werte und welche Werte gibt es überhaupt? Wenn ich so die Geschichte und die Menschheit betrachtete, dann gibt es gesellschaftliche Werte und individuelle Werte, d.h., man passt die individuellen Werte den gesellschaftlichen an.

Werte bedeuten Hinweise, wie ein Individuum in einer Gruppe leben soll, um sich selbst und der Gruppe keinen Schaden zu zufügen.

Die Entwicklung einer Gesellschaft bringt immer neue Sichtweisen mit sich, die als Werte einer Gesellschaft propagiert werden. Ein totalitäres System hat andere Werte als ein demokratisches System, d.h., die Werte in einem totalitären System sind dem System angepasst und lassen keine andere Interpretation zu, wie von den Regierenden vorgegeben wird. In einem demokratischen Sys­tem gibt es eine Vielfalt von Werten, die unterschiedliche Sichtweisen haben und darauf angewie­sen sind, ob sie von den einzelen Individuen angenommen werden oder nicht.

Welche individuellen Werte habe ich bezw. Nach welchen richte ich mein Leben aus?

Auch meine Werte haben sich in meinem Leben geändert, wenn auch nicht alle, Grundwerte hat jeder Mensch, nach denen er sein Leben einteilt. Im Gegensatz zum Grossteil der Gesellschaft sehe ich im philosophischen Denken und Handeln die Möglichkeit, meiner Lebensweise gerecht zu werden.

Ich brauche keine Macht über andere Menschen oder Gegenstände, sie sind Partner für mich, um mein Leben zu ünterstützen.

Auch im Streben nach Reichtum sehe ich keinen Wert, denn eines Tages, wenn der Zeitpunkt des Ablebens gekommen ist, dann nützt mir kein Reichtum.

Das Streben nach Macht und Reichtum führt zu einer Oberflächlichkeit im Leben, die zu keiner geistigen Entwicklung des Menschen in die Tiefe des Verstandes führt.

Die Werte einer Gesellschaft sieht man an dem Auseinanderklaffen der gesellschaftlichen Gruppen in Reiche und Arme. Für die einen ist der Reichtum ein wertvoller Inhalt des Lebens, für die anderen ist die Armut ein Fluch. Aber für beide gesellschaftlichen Gruppen Reichtum und Armut keinen Wert dar.

Eigentlich haben wir uns abgewandt von den eigentlichen Werte der Menschheit, ihren Planeten zu erhalten, damit Pflanzen und Tiere auf diesem Planeten weiterhin ihre Heimat haben. Friedlich nebeneinander zu leben, d.h., ohne Krieg und Verbrechen zu leben. Die Artenvielfalt von Pflanzen und Tieren zu erhalten, aber auch die Art der Menschen zu erhalten, die selbst Tiere sind.

Es dürfen nicht zu viele Menschen nachkommen, damit es zu keiner Überbevölkerung kommt.

Der höchste Wert bleibt die Toleranz gegenüber anderen Menschen und gegenüber den Tieren.

Also werden Werte von Menschen in einer Gesellschaft geschaffen, die sich nach den Vorstellungen, dieser Menschen in die Gesellschaft eingeführt werden.

Für den großen Rest der Gesellschaft werden wieder Werte vorgegeben, die nicht den Wertevorstellungen des Einzelnen entsprechen. Man könnte fast von einer Diktatur der Werteinhalte sprechen.

Immer gibt es die Maxime einer Gesellschaft, die indirekt verlangt, nach dieser Maxime zu leben, ansonst wird man an den Rand der Geselschaft gedrückt.

Eine Gesellschaft ist wandelbar, so wie der Mensch selbst auch wandelbar ist, damit gibt es die Maxime, dass auch die Werte einer Gesellschaft wandelbar sind.

Nehmen wir einmal das aktuelle Problem der starken und schnell voranschreitenden Klimaveränderungen . Der Ausstoss an Kohlendioxyd sollte erheblich eingeschränkt werden, aber die Regierungen geben nach, wenn die Wirtschaftsbosse drohen, dass Arbeitsplätze wegfallen. Im Grunde geht es denen nur, um den persönlichen Profit. Ich denke, diese Menschen sind nicht in der Lage, die Klimaveränderungen und der Folgen richtig einzuschätzen.

Wir sind eine Wertegesellschaft, die oberflächliche Werte geschaffen hat, die nur das Materielle als Werte akzeptieren, alles andere ist für diese Gesellschaft abwegig und hat den Hauch von Kommunismus.

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