Sonntag, 11. Februar 2007

Sterblichkeit

Unter Sterblichkeit verstehe ich, dass Geburt und Leben am Ende in ein Ableben in den Tod übergehen. Damit kommt man darauf, dass jeder Mensch so wie alle Tierarten sterblich sind, also vergehen, wie alles in diesem Universum.

Ohne die Sterblichkeit des Menschen wäre eine Geburt des Menschen nicht möglich, d.h., die Evolution könnte uns nicht erschaffen bezw. entwickeln zu dem, was wir heute sind.

Die Sterblichkeit ist eine Tatsache, und es gibt kein Gen, das eine Sterblichkeit verhindern kann, weil die Gene die Sterblichkeit des Organismus Mensch unterstützen, in dem der Körper des Menschen altert, und irgendwann wird der Körper sterben, weil die Organe die Zeit überschritten haben, um weiterleben zu können.

Das Leben kann möglicherweise durch Medikamente verlängert werden, aber letztendlich stirbt der Mensch auch.

Die Lebensdauer der Tierarten auf diesem Planeten ist unterschiedlich. Einige Insekten leben nur wenige Minuten und Tage, andere Tiere leben Jahre sogar hunderte von Jahren. Die Einzeller können sich teilen, eigentlich haben die ein unsterbliches Leben.

Aber warum sollen wir nicht sterben? Wenn ich jetzt in meinem Alter an den Körper denke, der von Weh-wehchen geplagt wird. Verletzungen heilen nicht mehr so schnell und jede Bewegung kostet im grunde eine Überwindung, sich doch zu bewegen.

Das Altern ist ein ganz natürlicher Prozess, denn es deutet an, dass der Mensch sterblich ist, daran geht kein Weg vorbei.

Die Sterblichkeit schafft neuen Platz für die neue Generation von Menschen, die den Verstorbenen nacheilen, um auch irgendwann zu sterben. Irgendwie ist das ganze eine Art von krieslauf, ein alter Mensch stirbt ein neuer Mensch wird jung geboren und reiht sich in die Entwicklung des Lebens ein.

Eine gute Einrichtung ist die Sterblichkeit, womit die anderen Tierarten gut umgehen können, nur der Mensch hat Schwierigkeiten, die Sterblichkeit zu akzeptieren. Sollten wir es wieder lernen, so wie es unsere Vorfahren auch akzeptierten, vielleicht sich darüber Gedanken machten, wohin der Verstorbene nach dem Ableben geht.

Es geht der Natur nicht darum, wohin der Verstorbene nach seinem Tode geht, sondern, dass sein Körper in den Kreislauf der Natur eingebunden wird, so wie er es zu Lebzeiten war.

Durch die Sterblichkeit kann die Natur den natürlichen Kreislauf von Geburt, Leben und Tod – Vergehen des Körpers – aufrecht zu erhalten, und die Evolution bekommt den Freiraum neue Entwicklungen von Pflanzen- und Tierarten zu kreieren.

Nur die Sterblichkeit entwickelt das Universum weiter, so dass es zu keinem Stillstand kommt. Über die Ursachen der Sterblichkeit, wo der eigentliche Grund liegt, darüber könnte nur die Erforschung der Genetik Auskunft geben.

Die Sterblichkeit setzt gleich bei der Geburt ein, denn sobald wir geboren werden, dann sterben wir auch, das ist eine Tatsache, und kann nicht umgangen werden.


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